OM: Hi! Wir sind die Redakteure des Online Magazins Osnametal.de. Wir freuen uns, dass wir dir ein paar Fragen stellen können. Lass uns anfangen.

Brandon: Ok, gut!

OM: Nun! Du und deine Band Areyu, ihr seit derzeit auf eurer aktuellen Tour durch Europa. Was denkst du über die bisherigen Gigs?

Brandon: Sehr gut bisher! Wir waren in den UK für eine Woche und heute Nacht sind wir hier. Was soll ich sagen? Soweit so gut!

OM: Herrscht in Europa eine besondere Atmosphäre?

Brandon: Es ist ganz anders als in den Staaten! Das ist klar. Es ist anders aber gut.

OM: Und wie sieht’s mit Deutschland aus? Wo liegen die Unterschiede zu den anderen Ländern?

Brandon: Die Kids in Deutschland haben immer eine ganz besondere Begeisterung. Es ist aufregend vor ihnen zu spielen, denn sie schaffen ein gutes Feeling.

OM: Was erwartest du eigentlich von dem Auftritt heut Abend in unserer Hauptstadt Berlin? Gibt es Unterschiede zu einem normalen Gig in eurer Heimat, in Amerika?

Brandon: Ich habe einige Erwartungen. Es ist unser erstes Mal in Berlin. Es sollte eine… gute, total abgerockte Performance werden. Ich möchte das alle zufrieden sind, dass ist immer mein Ziel!

OM: Atreyu hat sich mit seinen Veröffentlichungen, insbesondere durch das aktuelle Album „Lead Sails And A Paper Anchor“, eine weltweit große Fangemeinschaft erspielt. Wo liegt der Hauptgrund dieses Erfolges?

Brandon: Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke es liegt daran, dass wir einfach sehr hart in der Band arbeiten, wisst ihr? Wir geben bei den Songs alles und präsentieren sie so gut wir können. Und wir sehen außerdem gut aus. Das ist was wir Musik nennen!

OM: Also stimmt die Zusammenarbeit in der Gruppe…

Brandon: Ja, die Zusammenarbeit und das wir hart an dieser arbeiten.

OM: Ok… Viele Leute sagen, dass euer neues Album komplett anders klingt als das, was man von euch gewohnt ist. Manche sagen es geht immer weiter ins Kommerzielle. Wie geht ihr mit solchen Assoziationen um?

Brandon: Ähm… Wir haben von Kritiken wie diese gehört, auch wenn wir sie nicht beachten, aber wir schreiben immer nur das was wir auch wollen. Klar unterscheidet es sich von früher, aber so groß ist der Unterschied nun auch wieder nicht. Die Menschen die so sprechen sind ein bisschen enttäuscht, dass wir nicht das machen, was sie von uns erwarten, aber letztendlich werden uns immer einige hassen, andere werden uns lieben. Das ist normal. Es ist egal, was du tust. Du kannst es niemals allen recht machen. Ich meine ich hasse Travis. Egal was er macht.

OM: In Bezug auf die Aufgaben in der Band, spielst du nicht nur die Drums, sondern du komponierst auch. Inwiefern bist du in den angesprochenen Veränderungen eingebunden? Gibt es irgendwelche Vorgaben, an die du dich halten musst?

Brandon: Nein, nicht wirklich. Ich mache etwas ohne darauf zu achten, was am Ende daraus kommt. Was auch immer am Ende entsteht bleibt auch. Mal härter mal weniger hart.

OM: Also bist du beim Komponieren frei?

Brandon: Yeah!

OM: Denn ich habe einige Kritiken nicht nur über euch, sondern auch über Still Remains gelesen und sie sind zum Teil fast gleich. Also war ich ein bisschen überrascht.

Brandon: Yeah, yeah…

OM: Gibt es eigentlich einen besonderen Grund, warum ihr bei Road Runner Records unterschrieben habt?

Brandon: Wir haben uns für einen Vertrag mit diesem Label entschieden, weil es eines ist, das weltumspannend ist und nicht nur in den Staaten arbeitet. Road Runner ist außerdem gut zu den Bands und darum dachten wir uns wir sollten es einfach mal versuchen.

OM: OM: Nun zu euren Texten: Wo kommt die Emotionalität her? Wer denkt sich die Inhalte aus und wo kommt die Inspiration her? Nehmen wir mal das Beispiel „A Song for the Optimists“ in dem es unter anderem heißt „… I wish I could stop crying / I wish that someone still loved me“.

Brandon: Ich denke das ist mehr spontan. Wenn man anfängt zu schreiben führt Eins zum Anderen, aber ihr müsstet dafür unseren Songwriter Alex fragen. Er schreibt über sein Leben. Keine Ahnung, wo genau er seine Erfahrungen hernimmt.

OM: Also sind die Lyrics „echt“?

Brandon: Klar sind die echt! Das ist alles echt! Das ist die Realität.

OM: Wenn du über deine Zukunft mit Atreyu nachdenkst, glaubst du ihr werdet mal in die deutschen Charts einsteigen? Ich meine die Qualifikation dafür habt ihr doch.

Brandon: Ich hoffe es! Wir wollen gerne ein Teil in dem deutschen Charts haben und wir wollen das unbedingt! Zusammen in den Charts mit Legenden wie die Scorpions!

OM: Ich denke mit Songs wie „Blow“ zeigt ihr ja durchaus etwas, dass dafür geeignet ist. Das ist sicher gut für solche Pläne und Hoffnungen.

Brandon: That’s right! Ich denke für sollten alles geben um Teil der deutschen Charts zu werden. Atreyu gehört an die Spitze denke ich.

OM: Und deine persönliche Zukunft?

Brandon: Meine persönliche Zukunft? Am leben bleiben? Und der sein, der ich bin. Und natürlich in dieser Band bleiben und Rock’n’Roll machen. Wie gesagt möchte ich zudem irgendwie in die deutschen Charts, wenn das möglich ist.

OM: Aber im Prinzip braucht ihr euch um nichts Sorgen zumachen, schließlich ist Areyu ein Teil von Michael Endes unendlicher Geschichte…

Brandon: Exakt! Es geht nie zu Ende! Es ist eine unendliche Geschichte! Eine lange, lange Story.

OM: Also stimmt es, das der Name aus dem Buch stammt?

Brandon: Yeah! Absolut! Oder eher gesagt aus dem Film.

OM: Hm… Also ich kenn nur das Buch.

Brandon: Dann musst du den Film gucken! Der ist Klasse!

OM: Werd ich machen, wenn du’s mir schon empfiehlst.

Weißt du schon, wann ihr wieder nach Deutschland kommt?

Brandon: Wir wollen versuchen im Sommer zurück zukommen. Um für möglichst viele Festivals wieder hier zu sein. Zum Beispiel „Rock im Park“… ist das in Deutschland?

OM: Ja.

Brandon: Also für so was wollen wir dann wieder hier sein und eben drum herum noch ein paar Auftritte geben. Also sind wir im Sommer wieder hier.

OM: So, zum Schluss noch eine Frage, die vielleicht ein bisschen aus dem Rahmen fällt: Denkst du in Deutschland braucht man ein Tempolimit auf den Autobahnen?

Brandon: Glaub ich nicht. Ich kann eh keine 55 fahren. Also braucht man das nicht.

OM: So vielen Dank! Das war’s auch schon! Danke, das du uns für die Fragen zur Verfügung gestanden hast!

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