Im Anschluss an das Konzert von Cosmic Ballroom im Unicum bekamen wir Gelegenheit, uns mit Nilz, Gitarrist der vier Schweden, zu unterhalten und mehr über die sympathischen Jungs zu erfahren.

Dabei stellte sich heraus, dass sie schon auf der Überfahrt auf dem Schiff nach Deutschland jeden Tag Bier getrunken haben – wie sie es auch während und nach jedem Konzert praktizieren. Und warum? “Well, we can – and it’s free“ grinst er. Eindeutig ein Argument, welches man gelten lassen muss. Aber nicht das Einzige!

Wie wir hören, haben Mitglieder der Band Probleme damit, in fremden Betten einzuschlafen. Allein und in fremden Betten, da ist es ja kein Wunder, wenn man sich vor dem Schlafengehen in trauter Runde Mut antrinkt…

Wobei dies in Deutschland streng genommen gar nicht mehr vorkommen dürfte. Die Betten können ihnen hier nicht so fremd sein, immerhin bezeichnet Nilz Deutschland als „zweite Heimat“. Viermal tourten sie schon in der Bundesrepublik, und haben die Menschen positiv in Erinnerung behalten – als nett und, vor allem, als „ähnlich wie in Schweden“, so dass sich die Gruppe hier „wie zu Hause“ fühlt.

Dabei spekulieren die vier jedoch erst einmal gar nichts. Auf die Frage, ob sie erwartet hätten, dass Leute auf dem Konzert tanzten, lächelt Nilz verwundert. Nicht mal ein Ziel in Hinsicht auf die Besucherzahl hätte die Band gehabt – was bei rund 1200 in Deutschland verkauften CDs wohl auch optimistisch gewesen wäre – Wobei sich die Schweden durchaus als erfolgreich bezeichnen können.

Sie spielten schon als Vorband der „Hellacopters“, und, obwohl sie noch keine Nummer–Eins–Hits gelandet haben („natürlich wäre das großartig“), verkaufen sie genug CD´s, um auch neue zu produzieren. Und das reicht ihnen auch (Stichwort von Nilz: „We love what we do and that’s enough“).

Die vier Schweden sind also leicht zufrieden zu stellen. Was sich auch auf die Frage hin zeigt, ob ihnen das Konzert gefallen hat. „Jeder ist im Raum geblieben, niemand ist rausgegangen“.

Da bleibt nur zu sagen: „Wen wundert’s?“ und sich auf das nächste Mal zu freuen, wenn man Neues aus Schweden hört!

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