OM: Hallo Daytona erstmal ganz am Anfang eine richtige miese Fage, warum habt ihr eigentlich keine Website oder einen Pressetext?

Allgemeines Gelächter der Band:

Stefan: Oh ja (lacht).

Raphael: Wurde eigentlich bis jetzt viel zu selten nachgefragt.

Stefan: Ne mal ehrlich, irgendwann war es halt mal so das ich mir das mit meinem Bruder angenommen habe, leider hatten wir beide nicht wirklich nen Plan von der ganzen Sache. Dann gab es aber mal eine Seite, aber dann kam es zu einem Bandbesetzungswechsel bei uns. Man wusste dann nicht wie es jetzt weiter geht. Dann haben wir die Seite, aufgrund Fotos und Tourdaten, erstmal auf „wird überarbeitet“ gesetzt. Das ist jetzt locker schon seit 11/2 Jahren so (grinst)

OM: Ist je ne lange Zeit, wie lange gibt es euch jetzt denn dann schon?

Stefan: Also unsere Demos entstanden 2003, Ende 2002 war das ungefähr.

OM: Und mit welcher Besetzung, zu der Zeit?

Raphael:

Damals waren das Stefan, Arne und halt ich. Dann noch ein gleichzeitiger Sänger und Gitarrist, das war Matze. Dann gab es ja den Besetzungswechsel in der Band, den Spilt Up. Und dann haben wir halt noch so ein paar Gigs zu dritt gespielt.

OM: Was heißt Split up?

Raphael: Ja, ist ein kompliziertes Thema, also Schlägerreihen im Probenraum gab es nicht, nein, weißt nicht es hat sich irgendwie im Sand verlaufen, es ist auch nicht so, das man sagen kann es war der Bock nicht mehr da. Es war irgendwie so, das einfach kein Kontakt mehr da war, das war irgendwie alles, aber jetzt sind wir ja wieder da und das ist ja ok.

Aber, das möchten wir auch gar nicht so gerne weiter besprechen.

OM: Kann ich wohl verstehen.

Raphael:

Aber wie gesagt, wir haben dann noch einige Gigs zu dritt gespielt.

Ingo fällt Raphael ins Wort: Dann habe ich mir gedacht das kann doch nicht, zu dritt das geht ja gar nicht und habe mir überlegt da mit einzusteigen.

OM: Gut, nach den ganzen Band Besetzungswechsel, wer macht denn heute was?

Stefan: Ja, also ich habe anfangs Bass gespielt und im Background Gesungen und jetzt mach ich ungefähr 80-90 % Gesang.

Ingo: Ich mach Klampfe, also die Rhythmus Gitarre.

Raphael: Also ich spiele die andere Gitarre.

Arne: Und ich bin der Schlagzeuger

OM: Wie lange bist du jetzt dabei Ingo?

Ingo: Ich denke mal so seit letztem Jahr, also 2004, das war im Ostbunker, sagen wir mal Oktober.

Und ich bin dann irgendwie dazugestoßen, wir kennen uns sowieso schon, sind alles Kumpels und so kam das dann irgendwann.

Stefan: Es kam halt irgendwie, wir haben zu dritt gespielt, es hat auch geklappt, aber man hat halt gedacht, hey, gerade bei den Soloparts muss die zweite Klampfe weiter braten, und so. Der Sound war halt ein wenig zu dünn für die Mucke und dann habe wir lange überlegt und haben dann zwei Proben gemacht, unter anderem mit ´nem Kollegen von Arne. Es lag aber so nah das wir es eigentlich nicht bemerkt haben, also Ingo spielt Normalerweise Bass bei „gelbes Haus“. Aber er spielte schon so seit zwei Jahren, ein bisschen Gitarre und dann war es halt so das wir ihn easy und entspannt mit an Board nahmen.

OM: Seit ihr mal in der Webschule gespielt habt, habe ich im Auto noch einen halben Daytona Sticker, sind das eure original echten Merchandise Sachen?

Stefan: Ja ne, ne, eigentlich, man hat es sich so angeeignet. Also der Name kam natürlich unabhängig von dem Motorrad-Bekleidungs-Hersteller. Ich habe da mal hingeschrieben, dass ich Lagerleiter vom Zeltlager bin, so nach dem Motto wir brauchen Werbegeschenke für die Kids. Ja und dann haben die uns nen Haufen Aufkleber auf Aufnäher usw. zugeschickt. Wir haben dann das Frey rausgenommen, und dann war das unser Daytona Merch.

OM: Ich habe jetzt ja schon gehört, das ich in verschiedenen Projekten spielt, jedenfalls Stefan und Ingo ist jetzt Daytona mehr so ein Nebenprojekt oder ist das schon wirklich richtig ernst gemeint.

Stefan; Auf jedenfalls, das läuft absolut gleichwertig.

Raphael: Also es ist von alle Leuten richtig ernst gemeint, aber du hast ja schon festgestellt, das wir nicht wirklich die Organisation Typen sind. Das ist einfach nicht unser Ding, da kann sich keiner für erwärmen.

Stefan: Eigentlich braucht jede Band einen Typen der sagt; so, ich nehme das in die Hand. Der das Booking usw. macht, der sich halt um die Sachen kümmert und bis jetzt ist bei uns noch nicht so. (Grinst beschämt)

Ingo: Ja, wir verteilen es gerecht auf alle Schultern und keiner macht es. (Alle lachen)

Ingo: Aber noch mal auf die anderen Bands zu sprechen zu kommen, ich finde es schon wichtig noch was nebenher laufen zulassen. Weil, gelbes Haus ne, ganz andere Mucke und inzwischen ist Arne auch dabei.

Stefan: (lacht) Alles eine Sippschaft.

Ingo: (Ironisch) Alles Inzucht.

OM: Wie würdet ihr euch denn vom Musikstil so einschätzen?

Stefan: Weiß ich auch nicht, da sind denke ich mal ganz viele Elemente drin. Wenn ich sagen würde von der Energie und so, vom Lifeding ist es halt kein Punk aber Punkrock.

Am Anfang war noch viele Shout Parts so wie Stoner Parts vertreten. Aber wir würden auch sagen, wir wollen uns da auch nicht wirklich schubladiesieren oder so.

OM: Eure Setlist? Wird 5 min vorm Auftritt geschrieben oder wie sieht das aus?

Raphael: Stefan hast du schon eine gemacht.

Stefan: Ach stimmt das muss ich noch machen. Nein, das soll noch ein kleines Geheimnis bleiben.

OM: Na gut, schade, aber ok. Aber eure Setlist reicht schon für, wie lange?

Wie lange zockt ihr heute?

Band: Ja, doch ne Stunde, joar ne Stunde reicht es alle mal.

OM: Das reicht?

Stefan: Ja Ja, auf jedenfalls

Band: Man ist dann schon ein wenig am schwitzen.

Stefan: Also das Ding ist auch, wir wollen ungefähr 3-4 Songs raus lassen, aber ich sehe auf alle Fälle so, wenn ich auf ein Konzert gehe, auch wenn ich Headliner total geil finde. Du bist nach ner Stunde oder so, sowas von fertig.

Raphael: Also, wir haben das auch schon erlebt, das dann auch einfach die Bühnenenergie einfach nachlässt. Da kann man dann besser, ne Stunde ein knackiges Ding durchziehen.

OM: Das ist klar, das ist ja auch ne Arbeit die ihr da auf der Bühne macht.

Stefan: Ja, das wie ein Sport, ja ein Sport, kannst mal gucken wie ich aus dem Probenraum raus gehe.

Stefan: Also wir ziehen ja auch bald Probenraummäßig um.

Ingo: Wir achten drauf das da definitiv. Teppich drin ist.

OM: Ja Probenraum, gutes Stichwort, wo seit momentan, und wo zieht ihr dann hin?

Ingo: JZ Hagen, für lau, das muss man dem JZ groß anrechnen und wir ziehen jetzt in den Probenraum von „gelbes Haus“. Den teilen wir uns dann mit den Jungs, das ist dort im Industriegebiet an der Hannoverschen Straße.

OM: Habt ihr denn momentan auch ein Album am Start?

Stefan: Ne, leider nicht, mit der alten Besetzung haben wir ja wie gesagt 2003 ein Demo raus gebracht. Mit mehr als schlecht als rechten Sounds, mit den wir auch alle frühzeitig danach nicht mehr mit zufrieden gewesen sind und dadurch das es dann auch zu einem Split kam, wird das alte Material auch nicht mehr benutzt und bis jetzt ist auch nichts neues mehr dazugekommen, was das Album anbetrifft, Songs gibt’s genug!

OM: Was ist denn für euch wichtiger eine gute Show, oder halt sagen alle Akkorde treffen.

Ingo: Das genau Mittelding treffen. Es ist blöd wenn du verkrampft auf der Bühne stehst aber es ist ebenfalls blöd wenn du soviel Show machst, das du anstatt einem G ein A greifst.

Raphael: Ich bin halt nur zufrieden, wenn es musikalisch auch richtig läuft. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch wichtig, die Leute mal einwenig aus der Hüfte kommen zu lassen. Ich habe aber auch selber immer nur den anreizt mich selber zu bewegen, wenn es gut läuft, deswegen.

OM: Seit ihr den momentan auf Label suche oder denkt ihr momentan nur ans zocken, zocken zocken?

Stefan: Bei uns ist das Problem immer noch, das wie wir es vorhin schon mal gesagt haben, dass so keiner von uns den Arsch so wirklich hoch bekommt.

Arne: Wir können uns aber auch nicht um ein Label kümmern wenn es keine Aufnahmen gibt.

Ingo: Das spielt halt alles so ein bisschen zusammen, ohne Auftritte keine Aufnahmen, ohne Aufnahmen brauchst du dir kein Label zu suchen.

OM: Ja super das war doch ein gelungener Abschluss, dann danke ich euch für das Interview, war super toll, dann wünsche ich euch viel Spaß beim Auftritt.

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