OM: Hi Eric! Als erstes: Stellt euch doch mal vor! Wer macht was in der Band?

Textures: Hi. Wir haben Stef Broks an den Drums, Bart Hennephof und Jochem

Jacobs an der Gitarre, und mich (Eric Kalsbeek) fuer die Vocals, Dennis

Aarts beim Bass, und Richard Rietdiejk am Synthesizer.

OM: Welche Bands gehören zu euren Vorbildern; an wem hat ihr euch orientiert?

Textures: Wir hören eine MENGE Musik, alle Genres und Stile. Jeder in der Band

hat seine persönlichen Favoriten; Stef ist ein großer U2-Fan, Richard

hört häufig Genesis und Yes, Jochem hat einen Narren an klassischer

Musik und ACDC gefressen, Bart steht auf World-Music und Death-Metal;

Dennis orientiert sich eher in Richtung Grunge und ich selbst hoere viel

“extremen” Metal (Grind/Math usw.) aber auch elektronische Musik und

Hip-Hop. Natürlich beschränken wir uns nicht nur auf unsere

persönlichen Favoriten, sondern versuchen unseren Horizont auch in

andere Genres zu erweitern. Von daher ist es wirklich schwer zu sagen,

wer unsere Vorbilder sind. Wir haben sehr viele! Von Peter Gabriel bis

Mike Patton, von Morbid Angel bis Soundgarden, von Dillinger Escape Plan

zu Nirvana. All diese Einflüsse formen unsere Musik, natürlich einige

mehr als andere.

OM: Euer neues Album “Drawing Circles ” erhielt den TOPSCORE (5/5 Punkte) von OsnaMetal.de!

Habt ihr solch einen Erfolg erwartet?

Textures: Haha, um ehrlich zu sein haben wir gar nichts erwartet, nur gehofft, dass

die Leute es mögen. Es ist immer etwas beängstigend seine neuen

Stücke in die große, böse Welt zu schicken – wie ein Kind das

aufwachst und in die Gesellschaft geschickt wird um von seiner Umwelt

bewertet zu werden. Zum Glück waren die Reaktionen einfach fantastisch.

Das Top-Rating von euch ist einfach großartig, wir fühlen uns geehrt,

dass ihr es so mochtet.

OM: Was bedeutet Drawing Circles für euch?

Textures: Es heißt erschaffen, verstehen und durchbrechen von

Mustern. Dies kann auf vielen verschiedenen Ebenen erklärt werden, und das Album zeigt einige von ihnen. Überall um uns herum sind diese

Muster; in der Natur, im Leben, auf einem makro- und auf einem

mikroskopischen Level. Wie die Vögel auf dem Albumscover: Sie haben

ihre eigenen Muster – sie fliegen gen Süden jeden Winter und kommen im

Frühling wieder zurück. Sogar ihr spezifisches Bewegungsprofil ist ein

Muster. Es ist ebenso ein Symbol für andere. Wenn du, als eine Person,

in einer negativen Spirale nach unten gefangen bist, ist es eine Kunst

dies zu bemerken und zu durchbrechen, sie zu Formen und für dich zu

nutzen, eine positives Scheme zu schaffen. Dies ist genau das Konzept

welches wir gerne als eine Geschichte erzählen, aber mit vielen

Drehungen und Wendungen.

OM: Was ist “eure Musik” denn für euch? Lebenseinstellung? Job? Oder was ganz anderes?

Textures: Musik ist für uns sehr wichtig. Es ist ein tägliche Angewohnheit ohne

welches man nicht auskommt. Wir hören sehr viel Musik jeden Tag, um uns

inspirieren zu lassen und um uns selbst zu öffnen gegenüber allem, was

um uns herum so passiert. Musik ist ein sich immer-veraenderndes und

entwickelndes Etwas, was sehr interessant zu verfolgen ist und in dem

wir immer versuchen teilzuhaben. Also ja, es ist lifestyle, es ist ein

(grossartiger) Job, und vielleicht sogar eine Richtlinie in unsere Augen

(und Ohren!).

OM: Beschreibt doch einmal die typische Entstehung eines neuen Liedes. Wie schreiben Textures ihre Songs?

Textures: Also: Zuerst sammeln wir immer möglichst viele kleine Ideen, wie Texte,

Musikteile, Drum oder Gitarrenriffs oder sogar Ideen fuer Vocals.

Manchmal haben wir sogar einen kompletten Entwurf fuer einen neuen Song,

den wir nur noch ausfüllen müssen. Sann sitzen wir zusammen und

arbeiten an Spannungskurven, Breaks und Wegen, um das Lied interessant und

“frisch” zu machen.

Graduell, wie beim Malen, nimmt das Lied so Gestalt an und wir

bearbeiten, schneiden, shiften und leimen es wieder zusammen bis wir

denken, dass es fertig ist. Natürlich ist ein Song niemals wirklich

fertig, aber irgendwann müssen wir halt einfach aufhören.

OM: Ihr seid ja gerade auf Tour! Macht es Spass, hattet ihr schon irgendwelche Höhepunkte oder auch Schlappen?

Textures: Also, wir spielen wirklich extrem gerne live und touren auch sehr gerne.

Es ist wie ein Abenteuer!

Es gibt Highlights… die Show im Elysée Montmartre (Paris) war wirklich

großartig.Wir haben zusammen mit der hervorragenden Band Gojira gespielt und es

war komplett ausverkauft!

Ausserdem waren unsere CD-Präsentationen sehr geil. Superviele Leute

sind vorbeigekommen und haben uns unterstützt. Außerdem freuen wir uns

schon sehr auf die nächsten Touren, z.B. in Großbritannien mit Twin Zero.

OM: Warum kann man euch so selten in Deutschland begrüßen

Textures: Hmm, es ist nicht so als wollten wir nicht! Wir hatten bloss bis jetzt

nicht die richtigen Kontakte in der Vergangenheit, aber dies wird grad

in in Angriff genommen.

Erwartet uns häufiger in der näheren Zukunft in Deutschland!

OM: Und zum Abschluss welche Pläne habt ihr für die Zukunft?

Möglichst viel Touren, überall und soviel wie möglich. Dann zurück

zum Schreiben des neuen Albums. Wir haben wirklich einige Ideen. Also,

hoffe, wir sehen uns bald.

OM: Danke für das Interview und viel Erfolg in der Zukunft!

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