OM: Hi,

danke, dass ihr uns für ein Interview zur Verfügung steht! Dafür müsst Ihr auch direkt in der ersten Frage Klarheit schaffen:

Ich bin durch das Internet gesurft und habe versucht, euren Herkunftsort zu ermitteln. Einige sagen, ihr kämet aus Amerika, andere wiederum nennen Skandinavien und einige behaupten auch, ihr kämet aus Italien – was ist denn nun wahr?

Maria: Alle Bandmitglieder kommen aus den USA außer unserem Keyboarder Francisco Palomo, der aus Mexiko kommt.

OM: Es ist etwas irritierend, dass es so viele verschiedene Angaben zu euerer Herkunft im Netz gibt…

Maria: Ich denke das kommt daher, dass wir musikalisch und von unseren Shows her sehr in Europa verwurzelt sind.

OM: Eure Debütsingle „Apokalypse“ wurde Anfang des Jahres herausgebracht. Wie war das Feedback?

Joe: Die Resonanz auf die Single war sehr gut, sie wurde auf den Shows sehr gut verkauft, auch hier in Deutschland. Es war sehr positiv, wir und alle beim Label sind sehr froh über die Resonanz. Es war eine echt tolle Sache.

OM: Hattet ihr solch einen Erfolg erwartet?

Joe: Wir waren sehr sicher, dass wir ein starkes Produkt auf den Markt bringen würden. Es sind sehr starke Songs und große musikalische Leistungen vereint. Und es war geil, so was auszuarbeiten.

Es wäre sehr enttäuschend gewesen, wenn es nicht geklappt hätte, denn wir waren sehr zuversichtlich in Hinblick auf die Band und die CD.

OM: Der Name eurer Band symbolisiert einen scharfen Kontrast. Meiner Meinung nach spiegelt sich das auch in euerer Musik wieder- hartes Riffing trifft auf eine feminine, ruhigere Stimme. Was wollt ihr damit ausdrücken?

Maria: Deine Assoziation mit dem Bandnamen und der Musik ist richtig –

Die Konzeption ist angelehnt an Dunkelheit und Licht, auch andere Polaritäten wie Gut und Böse werden aufgezeigt. Die harte Musik und die femininen Vocals sind bewusst an dieses Bild angelehnt.

OM: Wann folgt denn das Full-length Album der Single?

Joe: Wahrscheinlich später dieses Jahr, nach den Festivals. Es soll sich an dem Erfolg der Single orientieren.

Magic Circle bringt zudem eine DVD aus, auf der ihre Artists spielen. Auch dort werden wir vertreten sein.

OM: Ihr seid ja, wie schon oben erwähnt, unter Vertrag bei Magic Circle Musik. Wie fühlt es sich an, ein derart bedeutendes Label im Rücken zu haben?

Maria: Ich arbeite nun schon seit über 8 Jahren mit Manowar, so dass es kein Erfolg über Nacht war. Ich habe viel mit Joey zu tun und wir haben das Konzept seit Jahren entwickelt.

Wir wollten mit den besten Musikern und den besten Songwritern arbeiten und sie zusammen bringen. Joe hat viel Musik für das neue Album geschrieben.

Es ist wie die Geburt der Band und es ist definitiv etwas sehr Ausfüllendes, es begann Jahre früher und nun beginnt es zu wirken.

Es ist definitiv etwas, das sehr ausfüllt, und wir sind sehr froh, mit diesem Label arbeiten zu können. Alles ist sehr gut. Die Outfits, Sound, Catering, Staff etc. sind von bester Qualität.

Joe: Wir sind auch sehr dankbar mit Manowar auf Tour gewesen zu sein.

Es ist allerdings, auch wenn man ein großartiges Label wie Magic Circle Music hat, teilweise egal, welches dein Label ist. Es kommt auf die Band an und ob diese das Publikum anspricht. Wenn eine Band als Vorband für Manowar spielt dann, muss sie das Publikum begeistern.

OM: Heutzutage ist es schwierig mit großen female-fronted-Bands zu konkurrieren. Meiner Meinung nach lasst ihr euch aber zum Beispiel mit Nightwish, Within Temptation und anderen typischen Bands schlecht vergleichen. Woher kommt das, was ist der größte Unterschied zu den anderen Bands?

Maria: Nightwish wurde gerade erst geboren, als unser Projekt schon lief. Als ich die Idee hatte, war es also noch eher unbekanntes Territorium. Als die anderen Bands dann raus kamen und so gut aufgenommen wurden, war das auch für uns sehr gut.

Der Unterschied ist vor allem, dass ich, obwohl ich eine klassisch ausgebildete Sängerin bin, mehr den Rock singe. Musikalisch sind die Bandmitglieder alle Virtuosen an ihren Instrumenten und so zeichnen wir uns aus.

Joe: Die einzige Ähnlichkeit mit Nightwish, Within Temptation und Lacuna Coil besteht wohl darin, dass eine Frau die Band fronted. Wir sind heavier, aggressiver und gitarrenlastiger. Wir sind manchmal eher symphonic und manchmal eher rockig, dann mal heayv. Unsere Musik ist sehr variantenreich, dadurch unterscheiden wir uns wohl am meisten von den von dir erwähnten typischen Bands.

OM: Ihr habt schon einige Gigs in Europa und Deutschland gespielt. Was denkt ihr über das deutsche Publikum?

Maria: Das deutsche Publikum ist unglaublich, es gibt immer eine großes Feedback. Die Energie, die ein Publikum auf die Bühne übermittelt, ist in jedem Land unterschiedlich und obwohl wir ein gutes Feedback von überall bekamen, wo wir waren, ist es in Deutschland noch stärker. Es sind richtige true Heavy-metal-Menschen, man fühlt sich direkt wohl.

Joe: Europe is the capital of metal and germany is the metal capital.

OM: Zwiebel: Gibt es besonders herausstechende Regionen in Deutschland, die besonders gut oder schlecht waren?

Maria: Wie hatten überall einen geilen Empfang in Deutschland, die Leute waren alle gleich offen und begeistert.

Joe: Auf unserer letzten Tour waren wir Vorband von Manowar, trotzdem waren die Fans begeistert von uns- wir müssen irgendwas richtig machen und es war richtig gut. Ich meine es gibt kaum Fans die so stark einer Band angehören wie Manowar– Fans, so dass es echt geil war!

OM: Was denkt ihr über das Magic Circle Festival und was sind eure Eindrücke?

Maria: Nun, es ist das erste Festival das Magic Circle veranstalten, aber alles läuft gut und alle Artists sind sehr zufrieden. Obwohl das Wetter gestern nicht so gut war standen so viele Fans im Regen und froren, das ist eine sehr gute Indikation um zu sehen welche starke Fanbase Manowar als Headliner haben.

Sie sahen sich trotzdem die Holy Hell Show an und das war echt geil. Bis jetzt gibt es keine Beschwerden und das Wetter wird gerade auch endlich besser. Also alles super.

OM: Wie ist euer Verhältnis zu den anderen Artists hier auf dem Festival?

Maria: Einige der Bands hab ich bisher noch nie getroffen da einige nicht bei Magic Circle Music unter Vertrag sind, Gamma Ray zum Beispiel, die ich allerdings schon früher kannte…

Joe: DSG, Majesty und natürlich Manowar sind bei Magic Circle unter Vertrag, ich habe einige der anderen Bands schon getroffen. Es herrscht ein sehr gutes Vedrhältnis. Joey kommt sehr gut mit Kai Hansen aus, so dass Gamma Ray die ersten im Boot waren und man so zwei der besten Sänger im Power Metal hier hat.

OM: Hattet ihr anderen Projekte vor Holy Hell?

Maria: Ich selber nicht, Holy Hell ist mein Ding. Es hat lange Zeit gedauert die Band zusammen zu bringen und zu trainieren etc. Aber Joe hat noch so einiges nebenher zu tun.

Joe: Ich habe 7 Gitarren und Soloalben, zudem habe ich auch eine Powermetalband mit der ich vier Alben `rausbrachte. Auf einigen konnte ich auch singen. Diese Werke sind sehr Guitardriven eher wie Rainbow, Rising Force, Axel Rudi Pell. Holy Hell ist da mehr Band orientiert als auf die Gitarre fixiert- dazu wird es für ein breiteres Publikum interessant.

OM: Ich denke es könnte interessant sein welche Bands ihr privat so hört…

Joe: Ich höre viel klassischer Musik wie Vivaldi und Bach, dazu dann auch meine liebsten Bands und Gitarren- ich mag Deep Purple, Richi Blackmore, die frühen Scorpions, Michal Shenker, alle meine lieblings Gitarrenspieler welche Europäer sind, auch Thin Lizzy, aber auch Powermetal.

Maria: Ich habe auch kein genau abgestecktes Spektrum, ich höre Musik von Black Sabbath bis hin zu Barabra Strysand– das ist so ähnlich wie unser Kontrast, diese Art von eher klassischer Musik mit härterer Musik.

Joe: Am besten wären Barabara und Dio zusammen… (lacht).

OM: Das war es dann auch schon! Danke für das Gespräch 🙂

Maria: Bye und danke, es hat Spaß gemacht.

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