Portrait:

Name: Rolf Munkes

Wohnort: Bensheim

Instrument: Gitarre

Beruf: Musiker

Lieblingsessen: Am liebsten Griechisch.

Lieblingsgetränk: Whiskey

Bestes Konzert: Tuck and Patty 2003

Aktuelle Top 5: Anastacia, Madonna, Rammstein, Saxon, ACDC (nicht alles so aktuell, aber das höre ich gerade)

OM: Du bist ja nun bei Majesty ausgestiegen, was waren die Gründe dafür? Persönliche Differenzen?

R.M.: Da summiert sich über die Zeit so Einiges bei beiden Seiten auf und irgendwann geht es nicht mehr. Wir haben uns dann entschieden das zu beenden. Dazu kommt, das ich von Hause aus ja kein so „waschechter“ Truemetaller bin. Das allein gab ja schon immer mal wieder Reibungspunkte.

OM: Du bringst in Kürze auch eine neue Scheibe mit Empire ‘raus, planst du nun dich noch mehr mit Empire zu beschäftigen oder hast du schon ein neues Projekt am Start?

R.M.: Ja ich werde mit Empire weitermachen, denn das macht mir richtig Spaß und diesmal ist es ja auch wieder ne geile Scheibe geworden. Ansonsten bin ich im Moment viel in meinem Studio mit anderen Bands zu Gange. Das läuft zur Zeit sehr gut. Da ich ja schon einige Scheiben produziert habe, kommen immer mehr Bands zu mir, wollen hier aufnehmen und von der Erfahrung profitieren. Ist ne geile Sache. Das macht sehr großen Spaß.

OM: Du spielst ja auch bei Razorback- ist in die Richtung noch was neues angedacht?

R.M.: Die letzte Scheibe wurde „nicht so toll“ promotet, wir sind da im Moment am überlegen was wir tun. Bock hätten wir alle, nur ist es eben Schade, wenn du da so viel Zeit und Energie reinsteckst und dann so viel schief läuft. Mal sehen.

OM: Wie hat deine Karriere denn überhaupt begonnen? Du spieltest ja bei verschiedenen Bands, Vanize u.a.- welche Erfahrungen hast du daraus gezogen?

R.M.: Die Entscheidung Musiker zu werden ist gefallen, als ich damals in meiner Schule einen meiner ersten „Gigs“ hatte und Austauschschülerinnen aus Frankreich bei uns and der Schule waren. Die warfen zu allem Überdruss auch noch Rosen auf die Bühne, da bin ich wohl schwach geworden. Anschließend habe ich dann, wie viele andere auch, in diversen Coverbands gespielt. Eine meiner ersten vernünftigen Bands war dann Fallacy zusammen mit Gerald Kloos, der dann auch auf den ersten beiden Empire Scheiben trommelte. Wir machten auch ne Menge eigene Sachen und mein erstes Demo wurde zu dieser Zeit geboren. Mit einem Vierspur-Cassettenrecorder.

Danach bin ich mit nem Gitarrenduo durch die Lande gezogen, da der Typ aber ne Menge Alkohol konsumierte, war das nach einigen Jahren unerträglich. Irgendwann macht ich dann meine erste Solo Scheibe. Ich wollte mich mal versuchen im produzieren, in verschiedene Stilistiken, instrumental usw. Dann kam auch schon bald die Idee Empire zu gründen, denn den größten Spaß hatte ich an Songs mit Gesang die in die Richtung Melodic Rock/Metal gingen.

Gelernt habe ich natürlich im Laufe der Zeit so Einiges und hatte auch die Gelegenheit viele Kontakte zu knüpfen. Und Gott sei Dank sind auch ein paar Freundschaften hängen geblieben, was ich sehr schätze.

OM: Und nun Empire- ist es nicht schwierig alles unter einen Hut zu bekommen wenn die Bandmitglieder in verschiedenen Ländern leben?

R.M. Na ja, mir ist es die Sache wert, da die Musiker so außerordentlich exzellent sind. Das nehme ich gerne in Kauf. Klar wäre es einfacher, wenn alle aus einer Stadt kämen, doch hier in meiner Stadt kann keiner so Bass spielen wie Neil und keiner so singen wie Tony.

OM: Kommen wir zu deinem neuen Album „The Raven Ride“, welches am 12.05. erscheint, beschreib es doch mal.

R.M.: „Raven Ride“ ist ein Album das mich viel Vorarbeit gekostet hat. Ich habe versucht alle Songs Tony auf den Leib zu schneidern.Wenn du so einen Ausnahme Sänger hast, musst du dir erstens ziemlich Mühe geben und zweitens Songs schreiben, die zu ihm passen.Und genau das hab ich gemacht. Ich wollte schon so ein bißchen in Richtung Headless Cross gehen, nicht wegen der einzelnen Songs, aber mehr wegen der Atmo auf der Scheibe. Das ist die Art Songs die Tony’s Stimme braucht. Ich wollte auch diese mystische Stimmung auf dem Album. Das gefällt mir persönlich auch sehr gut. Ich bin eher mal depressiv anstatt „wow was für ein geiler Tag“. Das kann man eben in solche schleppenden, dunkleren Songs klasse verpacken. Das passt mehr zu meinem Typ und auch zu Tony, der diesmal alle Texte geschrieben hat und mir damit (wie in vielen Unterhaltungen mit ihm zudem bestätigt) aus der Seele geschrieben hat.

OM: Ist auch eine Tour mit Empire in Aussicht oder wollt ihr so was gar nicht in Angriff nehmen?

R.M.: Doch doch, ich bin dran, aber es ist wegen Tonys Solo Gigs leider nicht so einfach. Bin mir aber ziemlich sicher, das ich ne Lösung finde!

OM:Was war dein geilstes Rock-Erlebnis?

R.M.: Du meinst Rock-„Musik“-Erlebnis ?

– Na, ehrlich gesagt ist es das Arbeiten mit Empire. Da sind einfach Leute dabei, wo du morgens im Bett liegst und dich ins Bein kneifst und fragst, ob du nen Traum hattest oder die wirklich mit dir auf einer Platte spielen. Manchmal frag ich mich das heute noch. Ich bin da sehr stolz drauf und es ist schon geil mit Neil am Tisch zu sitzen und ihm zuzuhören, wenn er über die unzähligen Touren mit zB. Gary Moore, Whitesnake etc erzählt.

OM: Abschließend würde ich gerne wissen was dein erstes Musikinstrument war.

R.M.: Ich war von Anfang an, an der Gitarre interessiert. Ich spiele nebenbei ein bißchen Bass, aber Gitarre ist schon mein Ding. Auf irgendeinem Jahrmarkt sah ich so ein Teil bei einem Losstand und lies bei meiner Mutter nicht locker bis sie mir das Ding kaufte.

OM: Dann bedanke ich mich für deine Mitarbeit.

Rock On!

R.M.: Danke für das Interview!!

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