OM: Hallo Jungs, ihr schreibt im Moment an eurem ersten Album „Cockbreak Active“,

ist das schon der feste Titel? Und wann darf man sich auf die Veröffentlichung freuen?

Lukas: Wir sind gerade noch am Songs schreiben, im Moment haben wir 10 eigene Songs fertig, aber uns fehlt bis jetzt leider noch die Aufnahmemöglichkeit im Studio. Wenn das geregelt und ein Studio gemietet ist, werden wir das Album, das auf 11-12 Songs herausläuft, professionell aufnehmen. „Cockbreak Active“ wird, zumindest gehen wir davon aus, letztendlich schon der feste Titel sein. Ein spaßiger Titel, der aber trotzdem ein kleines Geheimnis in sich trägt, weil niemand so wirklich weiß, was er eigentlich bedeutet.

OM: Schreibt ihr das Album in Eigenregie?

Lukas: Ja, wir schreiben alle Songs selbst, manche zusammen im Probenraum, andere alleine zuhause, dass kommt ganz auf die Stimmung an, in der man gerade ist. Aber auf jeden Fall alles komplett selber geschrieben.

OM: Wer unterstützt euch dabei?

Lukas: Wir bekommen Unterstützung von unserer Schule, unter anderem weil wir beim SchoolJam mitgemacht haben, wo wir unter die besten acht deutschen Schülerbands gekommen sind. Die Schulleitung unterstützt uns finanziell, und ganz besonders unser Lehrer Herr Heuvers, der auch mitgekommen ist zum SchoolJam-Finale nach Frankfurt, wo er auch gut Spaß hatte. Wir bekommen auf jeden Fall richtig gute Unterstützung, die uns auch gut weiterhilft.

OM: Was ist euch persönlich wichtiger die Musik selber und/oder auch die Texte?

Jari: Also die Texte sind inhaltlich nicht immer so ernst zu nehmen, aber es ist gut wenn eine positive Message dabei rüberkommt, auf jeden Fall sind wir noch mehr auf die Musik fixiert, die Melodien und ob es jetzt rockt oder nicht und am meisten macht es natürlich Spaß die Songs zu performen und wenn man abgeht achtet man auch nicht so auf die Texte, aber sie gehören schon dazu.

OM: Eure Songs handeln ja über das Leben, über Probleme und Erfahrungen von Menschen in eurem Alter, sind die fiktiv oder sozusagen euer eigen Fleisch und Blut?

Lukas: Also ich denke beim Song schreiben kommt es darauf an, dass man eigene Erfahrungen mit fiktiven Ereignissen vermischt. So machen wir das auch immer, denn jeder hat ja seine eigenen Erfahrungen mit Problemen, mit Liebe und anderen Sachen, aber ich denke mal das keiner von unseren Songs wirklich genauso stattgefunden hat so wie wir ihn geschrieben haben sondern das es eine fiktive Geschichte bleibt, wenn auch mit persönlichen Einflüssen.

OM: Zum Stichwort „SchoolJam“, da wart ihr ja schon ziemlich erfolgreich mir eurer Musik unter den besten Acht vertreten und auch letztes Jahr beim „Schools on Rock-Contest“ habt ihr einen guten dritten Platz belegt. Was war dabei das Spannendste für euch?

Lukas: Das Spannendste war auf jeden Fall das Finale vom SchoolJam in Frankfurt, da durften wir ja vor über 1000 Leuten spielen, und wurden aus insgesamt über 100 Bands ausgewählt. Man darf da gar nicht darüber nachdenken, wie viele da zuschauen, weil man dann sowieso Lampenfieber kriegt. Wir haben das aber, denk ich mal, sehr gut gemacht. Riesenspaß hatten wir da, deshalb werden wir das auch nie vergessen. Besonders geholfen hat es uns, dass wir von allen Seiten Unterstützung bekommen haben.

OM: Existiert eigentlich ein eigener Fanclub?

Jari (lacht): Ja, der hat sich mit der Zeit langsam aufgebaut am Anfang waren es noch 15 Leute, mit den ersten größeren Konzerten wuchs der dann so langsam. Manchmal kommt jetzt vor, dass Fans kommen, die wir persönlich kein bisschen kennen, noch nicht einmal vom sehen, die uns einfach nur gehört haben und gut fanden. Das ist natürlich sehr beeindruckend für uns das auch so vielen gefällt ist super.

OM: Was war euer bester Gig bisher?

Lukas: Wir haben beim „SchoolJam“ in Frankfurt zwar nur zwei Lieder gespielt aber das war der Beste und Beeindruckenste von allen, und seitdem können wir uns das vorstellen Musik beruflich zu machen, wenn sich die Möglichkeiten bieten.

Jari: Das in Frankfurt war ein besonderes Erlebnis, mit dem ganzen professionellen Sound und der Bühne, der Bewertung, das war Einzigartig.

OM: Und der Negativste?

Lukas: Unseren negativsten Auftritt hatten wir ungefähr vor einem Jahr, nach dem Vorentscheid von Schools on Rock, da waren wir selber auch sehr unzufrieden, weil wir zu sehr von uns selbst überzeugt waren und nicht geprobt hatten. Die Technik hat an dem Tag auch noch versagt, Jaris Verzerrer, Jaris Verstärker und die Boxen sind kaputtgegangen. Da waren wir selber nicht zufrieden, obwohl wir irgendwie beim Publikum nicht so schlecht angekommen sind.

OM: Habt ihr noch ein spektakuläres Projekt außer eurem Album geplant?

Lukas: So direkt nicht, aber für spektakuläre Dinge, die spontan entstehen sind wir immer für zu haben. Wir laufen auch mal gerne nackt übern Flur wie in Wiesbaden, so genau weiß man nie was bei einem Auftritt alles passieren wird, auf solche Aktionen kann man schon mal gespannt sein.

Jari (lacht): Manchmal sind auch unsere Fans daran Schuld das was Spontanes passiert, zum Bespiel wird Lukas beim Singen manchmal ausgezogen und kann da nichts gegen machen.

Lukas: Unsere Fans sind alle sehr kreativ, beim „SchoolJam“ haben die fünf große Kisten Gurken mitgebracht, weil wir ja „Die Dritte Gurke“ sind, unser Bandname, und haben die dann hochgehalten und geschwenkt, dass war eine super Aussicht von der Bühne aus.

OM: Gibt es noch eine Frage die ihr noch nie gestellt bekommen habt?

Jari (nach langem überlegen): Mit wem wir gerne auf Tour gehen würden, glaub ich. Mit supertollen Bands würden wir natürlich liebend gerne Auftreten.

OM: Mit welchen?

Third Cucumber: (es folgt eine lange Aufzählung von Bands die Lukas und Jari toll finden…Madsen, Sportfreunde Stiller, Angels of Airwaves, etc. )

Aber das wäre jetzt viel zu dreist und wir könnten das wirklich endlos weiterführen, weil wir die Bands nicht nur wegen der Musik gut finden sondern weil wir die einfach vom persönlichen her sehr sympathisch finden. Aber das ist leider nur ein Traum von uns.

OM: Habt ihr noch ein letztes Wort?

Jari(lacht): Gnu.

Lukas: Ich weiß nicht.

OM: Einen Schlusssatz?

Lukas(lacht): Jari hat das Schlusswort!

Jari: Ja. Wir freuen uns immer wieder über neue Fans und positive Resonanz und sind schon gespannt auf unsere nächsten Auftritte auf der Maiwoche unter anderem. Und alle jungen Bands: ihr solltet einfach alles probieren, dann schafft ihr das schon.

OM: Danke für die geopferte Zeit!

Jari: Kein Problem.

Lukas: Immer wieder gerne.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen