OM: Hey Leute!

Vielen Dank für eure Zeit!

Nach dem ersten Durchhören eurer neuen CD „Alibis and Ammunition“ war mein erster Gedanke „Scheiße, das rockt wie Sau“. Was ist euer Geheimnis beim Schreiben eines Songs? Spielt ihr einfach drauf los oder gibt es bei euch einen, der die Texte schreibt und der nächste bastelt den passenden Sound dazu?

Trashlight Vision: Nun, am Anfang war es eher so, dass ich der Band immer Demos mitgebracht habe, aber mittlerweile ist es zu einer Bandangelegenheit geworden. Jetzt, wo wir uns als Band gefunden haben, hatten wir auch die Möglichkeit uns auf eine Richtung festzulegen. Meistens ist es so, dass ich die Texte schreibe und die Gesangslinien ausarbeite. Das war’s.

OM: Acey, ich habe gelesen, dass du Steve in einer Rehaklinik kennen gelernt hast. Hattet ihr euch da schon dazu entschieden zusammen eine Band zu gründen oder hat die Entscheidung noch einige Zeit in Anspruch genommen?

Trashlight Vision: Nein. Zu der Zeit habe ich nicht mal annähernd an Musik gedacht. Ich war damals so fertig, dass ich nicht mal mehr schreiben konnte. Mir ging es darum mein Leben zu retten. Erst nach gut 8 Jahren haben Steve und ich dann angefangen miteinander zu spielen und Musik zu machen.

OM: Habt ihr Jungs schon mal in anderen Bands gespielt (außer Acey) oder ist Trashlight Vision eure erste musikalische Erfahrung? Wenn ihr in anderen Bands gespielt habt, erzählt unseren Lesern doch bitte ein wenig über die Musik, die ihr dort gemacht habt.

Trashlight Vision: Lenny und Rag’s haben zusammen in einigen Bands gespielt, wo aber nicht viel passiert ist. Allerdings spielte Lenny auf den CKY Demos. Steve hat in einer Band gespielt, die sich Nympho Clepto nannte.

OM: Acey, du bist zusätzlich der Gitarrist der Murderdolls. Hatte ihre Musik auch Auswirkungen für Trashlight Vision oder ist die Band ein komplett neues Ding?

Trashlight Vision: Ja und nein. Ja, dass ich eine Band gründen wollte, die etwa dieselbe Livepräsenz besitzt wie die Dolls und auch annähernd musikalisch in die Richtung spielt. Nein, in der Hinsicht, dass es keine Limitierungen gibt wie bei den Murderdolls. Sie könnten z.B. nie einen Song wie „Sick One“ machen oder an die Köpfe und Herzen der Menschen appellieren. Das ist was ich mir mit Trashlight gewünscht habe zu tun. Wir sind mehr als nur eine straighte Punk `n’ Roll-Band, aber unser Fundament ist schon darin verankert.

OM: Ihr habt eure Platte komplett im Alleingang produziert. Wie kam es dazu? Hat sich kein Label für euch interessiert oder wolltet ihr euer eigenes Ding durchziehen?

Trashlight Vision: Ich musste einfach selbst aktiv werden, um zu verhindern, dass Fehler in meine Art mich auszudrücken eingebaut werden. Ich habe noch nie für eine Record Company gespielt bevor ich nicht ein ganzes Album zusammen hatte, da ich kein Arschloch haben will, der uns unter Vertrag nimmt und uns dann erzählt wir bräuchten einen „Radio-Song“. Ich hab’s lieber: Hier ist das Album! Wenn du’s nicht magst, verpiss dich!

OM: Wie kam der Kontakt zu „Undergroove Records“ zu Stande?

Trashlight Vision: Unser Manager hat sich mit ihnen getroffen und alles klar gemacht. Er wusste verdammt genau, wo er uns unterbringen konnte.

OM: Sind schon irgendwelche Tourneen in Planung?

Trashlight Vision: Wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich in solchen Sachen immer etwas schluderig und schaue nicht so oft in meine Mailbox wie ich es eigentlich sollte. Wir haben jetzt grad die Tour mit den Backyard Babies erfolgreich hinter uns gebracht und werden noch ein paar Headliner-Daten in England wahrnehmen. Danach wollen wir von September bis Dezember noch mal ausgiebig touren gehen, vorrausgesetzt, dass wir diese letzten Shows überleben…HA,HA…

OM: Yeah das hoffen wir doch auch!! 🙂

Dann nochmal danke für eure Zeit! Lasst es krachen!

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