15 Jahre, das ist schon ne ganz schöne Zeit, dafür dass ich vorher noch nie etwas von dieser Band gehört habe. Naja wenden wir uns mal zu Anfang dem Cover zu.

Dieses zeigt einen Gasmaskenmann mit netter Soldatenhaube auf dem Kopf und sieht, passend zur Musik, schön brutal aus. Produziert wurde die Scheibe von dem Fünferpack höchstpersönlich und aufgenommen wurde das Ganze in insgesamt drei verschiedenen Studios. Warum man sich nicht auf eins einigen konnte, bleibt mir ein Rätsel, aber egal. Vertrieben wird der Silberling jedenfalls über Mighty Music, welche ihr Firmenlogo mit einem schönen eisernen Kreuz schmücken, passend zum Albumcover.

Aber nun zur Musik. Roh, laut, brutal! Reicht das? Nein? Ok. Ohne großes Vorspiel ballern Exmortem sofort drauf los und beweisen ihre Kunst in Sachen Death Metal. Teils schöne, knüppelnde Blastparts, aber auch im Mid-Tempo bis Low-Tempo gehaltene Passagen bringen sehr viel Abwechslung ins Spiel und runden das Ganze ab. Irgendwie haben sich auch ein paar Black Metal Riffs auf dem Album versteckt, welche das Ganze noch ein wenig schmackhafter machen.

Wer also auf rohen Death Metal mit leichten Black Metal Parts steht, sollte hier zulangen.