Wertung: 8 von 10

Es sind nun auch schon über zehn Jahre, in denen Facelift die Untergrund-Bühnen der alternativen unabhängigen Szene unsicher machen. Bereits 1998 erschien das Debütalbum „She“ gefolgt von zwei weiteren Releases in den Jahren 2004 und 2006 (Pictures / Impossible somethings).


Und ganz im Gegensatz zum angekündigten Power Pop wildern die Musiker eher im Independent Rock, der – so paradox sich das auch anhört – durchaus in der Lage ist, Massen zu bewegen.

Dabei setzten die drei Österreicher Andrea Orso (Gesang, Bass), Clemens Berger (Gitarre, Gesang) und Jürgen Kulmer (Schlagzeug) vor allem auf Abwechslung. Neben poppigen Einlagen, folkloristischen Songs und punkigen Ausflügen ist es vor allem die gute-Laune-Stimmung, die in jedem Stück im Hintergrund mitschwingt, welche diese CD so ansprechend macht.

Mal nur mit Akustik-Gitarre begleitet, mal mit Akkordeon oder mit der ganzen Band, erklingt die Stimme von Andrea immer passend zum musikalischen Geschehen. Der Humor darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, wie zum Beispiel im reinen „a cappella“-Stück „I don´t mind if you mind!“.

Insgesamt befinden sich 14 Perlen alternativer Musik auf dieser CD mit dem Titel „Holon“. Damit erreicht diese Scheibe eine Spielzeit von fast einer Dreiviertelstunde. Erscheinen wird das gute Stück Anfang April über das Label Spectre. Freunden guter Musik sei angeraten, den Musikhändler in der Nähe mal aufzusuchen und Probe zu hören. Sie werden nicht enttäuscht werden.

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