Wertung: 5 von 10

Polen,1999 – Grudziadz: Die Band Faust Again bildet sich.

Fünf Personen wurden ausfindig gemacht, welche sich dieser Gruppe der extremen Musik angeschlossen haben. Besonders auffällig dabei war ein Herr Namens Marcin. Er neigt dazu in der Gegend herumzuschreien. Ein weiterer Herr trägt auch den Namen Marcin. Er allerdings baut seine Aggressionen durch heftiges Aufschlagen von Stöcken auf große Hohlkörper ab.


Aleksander und Wojciech sind in der Organisation für das Zupfen von 6-saitigen Holzkörpern zuständig. Adrian hat man nur 4 Saiten zugesprochen.

Nun propagieren sie ihre Erzeugnisse, auch Musik genannt, mit einem Datenträger, welche von den fünf “The Trial” betitelt wird und unterstützt werden sie dabei von der Organisation Bastardized Recordings.

Nun aber zurück in die Alltagssprache: Faust Again sind ein Metalcore-Quintett aus Polen und ihre CD “The Trial” kommt bald auf den Markt.

Durch Synthesizerzwischenspiele oder kleine Samples wie das Tropfen in einer Höhle (in “The Ninth Gate”) versuchen sie Atmosphäre zu schaffen, was ihnen leider nur in geringen Anteilen gelingt. Positiv anzumerken ist aber der drückende Klang von den Gitarren, welche mal mit der einen oder anderen Melodie versehen sind.

Sänger Marcin lässt einen Bastard aus Growling und dem Hardcore-Shouting auf die Massen los, teilweise versucht er sich auch am klaren Gesang. Leider empfinde ich genau dies als störend.

Beispielsweise beim Track “Call For Life” gibt es kleine, gerufen/gesungene Parts, die sich in meinen Ohren einfach nicht gut anhören.

Auch das Shouting des Herren wirkt teilweise zu roh und unausgereift. Vermutlich wollen “Faust Again”, dass es so klingt um etwas Individualität in ihre Musik zu bringen, doch ich hätte einen typischen Metalcore-Gesang für diese Art von Musik besser gefunden.

Auf “The Trial” findet man weder einen extrem schwachen noch einen extrem guten Track. Dies könnte auch an der fehlenden Abwechslung des Silberlings liegen. In meinen Augen und Ohren wird “The Trial” schnell langweilig und man hat sich schnell satt gehört, da man auch nur einen Track in der Endlosschleife hören könnte, wenn man Faust Again mag. Allerdings verpasst man dann die bereits erwähnten, gesampleten Zwischenspiele, welche aber leider die CD nicht aufwerten sondern eher als störend empfunden werden.

Fazit: Noch nichts Ausgereiftes und für den 0-8-15-Metalcoreler wahrscheinlich zu rohe Kost.

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