Im Rahmen ihrer Entwicklungsförderung für innovative serielle TV-Formate förderte die Film- und Medienstiftung NRW in ihrer Sommersitzung sechs serielle Projekte nordrhein-westfälischer Produzenten mit insgesamt 150.660 Euro.

Die Projekte im Überblick:

· „Friedefeld“, Produzent: Little Dream Entertainment, Köln.
Die 13-teilige TV-Serie „Friedefeld“ des Autorenduos Tillmann Brehmer und Alfonso Maestro ist die erste deutsche animierte Sitcom. Im Mittelpunkt stehen drei ungleiche Brüder, die zwar denselben Vater, aber unterschiedliche Mütter haben und doch alle am gleichen Tag geboren wurden. Paul ist ein Mitläufer in der Werbung, Vince irgendwas Wichtiges in Führungsposition und Ludwig erfolgreicher Arbeitsloser im Hawaiihemd. Fördersumme: 50.000 Euro.

· „Refugee Roads“, Produzent: Avalon Film, Köln.
Im Sommer 2016 sind die beiden deutschen Studenten Timo Schmidt und Florian Volz mit ihren Fahrrädern quer durch Europa unterwegs. Auf ihrer 71tägigen Reise fahren sie dem Flüchtlingsstrom in Europa entgegen, um sich selbst ein Bild von der „Flüchtlingskrise“ zu machen. Ihre Reise beginnt in den Niederlanden und führt über Calais bis nach Lesbos und Athen. Aus ihrem prägenden Roadtrip wird eine informative sechsteilige Dokuserie. Fördersumme: 30.000 Euro.

· „Mainhatten“ (AT), Produzent: Ester.Reglin.Fim, Köln.
Im Jahr 2026 ist Frankfurt einer der florierenden und reichsten Wirtschaftsstandorte der Welt. Doch die Gräben zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten in Deutschland scheinen nicht mehr überbrückbar, mit unabsehbaren Folgen und unerwarteten Konsequenzen. Für Thomas Brückners Politthriller soll die erste Staffel mit acht Episoden entwickelt werden. Fördersumme: 24.500 Euro.

· „The Little Big Penis“, Produzent: Coin Film, Köln.
Die sechsteilige TV-Satire von Autorin und Regisseurin Lola Randl spielt in der Verlagswelt. Als ihr führender Kunst- und Lifestyle-Verlag pleite ist, will die schillernde Chefin Charly alles versuchen, um das Unternehmen zu retten und so ihren extravaganten Lebensstandard erhalten. Eine Geschichte über Macht und Machtverlust, das Ende einer Ära und den vergeblichen Versuch, mit der Zeit Schritt zu halten. Fördersumme: 20.000 Euro.

· „Mantis“, Produzent: Shamila Lengsfeld, Köln.
Die achtteilige erste Staffel der Webserie spielt in einer post-apokalyptische Zukunft. Rohstoffe und Nahrungsmittel sind rar geworden, die reichen Menschen leben hinter den Mauern einer futuristischen Stadt und die Armen zusammen mit den Zombies in der apokalyptischen Einöde. Elyas jagt Zombies und beliefert die Stadt mit deren Fleisch. Mit dem so verdienten Geld will er sich in die Stadt einkaufen. Als er kurz vor seinem Ziel scheint, taucht Nora auf und macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Fördersumme: 17.860 Euro.

· „Breaking News“, Produzent: Kamoze Media, Köln.
Das satirische Format will Nachrichten brechen und im Geiste des Hip Hop und mit der Kunst des Mash Up wieder neu zusammensetzen. Aufsager der Nachrichtenmoderatoren werden neu gemischt und so sollen Sinnzusammenhänge entstehen, die einen satirischen Blick auf gesellschaftliche Ereignisse zulassen. Fördersumme: 8.300 Euro.

Ein Fachbeirat, bestehend aus Uwe Dierks (Produzent Boomtownmedia), Annette Reeker (Produzentin all-in-production) und Karin Sarholz (TV-Expertin und ehemalige Abteilungsleiterin Programmmanagement Fernsehen, Programmdesign und Multimedia WDR), unterstützt Film- und Medienstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller bei der Auswahl der eingereichten Projektideen.

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Pressemitteilung: Film- und Medienstiftung NRW GmbH


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