Gleich das Intro zeigt, wo’s bei Fir Bolg langgeht, zwar noch ohne Gesang, denn hier stehen die Gitarrenriffs im Vordergrund. In “Behind the Great Oppidum” hören wir dann Dagoth, der hinter Fir Bolg steht. Hier wechseln sich Gesang und Instrumentales in gesundem Maße ab. Schon beim ersten Hören mutiert der Song zum Ohrwurm, nicht zuletzt durch die einprägsame Melodie. Zwischendrin gibt es einen Akustik-Part, der allerdings sehr geschreddert klingt. Ebenso abgedroschen geht es in “Blood Heritage” weiter. Der Song glänzt mit Einfallslosigkeit.

Folkig dagegen ist “Banshees”, einprägsam und wild. Anspieltipp! Hier fügt sich auch endlich der akustische Teil perfekt ein. “Towards Ancestral Lands” steigert sich weiter. “King of Wallachia” wird zu einem weiteren Ohrwurm. Eine perfekte Symbiose aus Folk und Black Metal bietet zum Schluss “Mag Tuired”.

“Towards Ancestral Lands” ist ein einprägsames Album, auf dem die meisten Songs zu Ohrwürmern werden, leider aber auch durch musikalische Einfallslosigkeit und andauernden Wiederholungen bedingt. Akustische Interludes klingen oft wie drangeklatscht. Lieblos und langweilig. Das Keltische steckt wohl in den Texten, die mir leider nicht vorliegen. Wer allerdings Lust auf anspruchslosen Black Metal zum Entspannen und ein paar zum Nachsummen geeignete Melodien hat, ist mit Fir Bolgs “Towards Ancestral Lands” recht gut bedient. Und einige appetitliche Happen sind ja schließlich auch vorhanden.

Tracklist

  • 01. Intro
  • 02. Behind the Great Oppidum
  • 03. Blood Heritage
  • 04. Banshees
  • 05. King of Wallachia
  • 06. Strong Old Megalith
  • 07. Final Battle on the Frozen Lake
  • 08. Mag Tuired
  • 09. Dun Aengus

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