Ein neuer Trend hat die Welt erobert. Fitnessarmbänder sind heute nicht mehr wegzudenken. Es gibt sie in allen Farben und in den verschiedensten Ausführungen. Aber egal, wie es auch aussehen mag, alle habend das gleiche Ziel: Fitnessarmbänder sollen uns ständig darüber auf dem Laufenden halten, wie es um uns steht. Gehen wir genug? Verbrennen wir genug Kalorien? Ist unser Puls in Ordnung und wann sollten wir uns die nächste Pause gönnen? Bequemlichkeit war früher, heute ist die Bewegung und unsere Fitness nicht nur Lebensinhalt sondern auch das Ziel. Wenn wir heute 4000 Schritte gegangen sind, müssen es morgen schon 4100 sein. Wenn unser Puls heute etwas zu hoch ist, muss er morgen niedriger liegen. Haben wir genug geschlafen, zu wenig oder gar zu viel? Der Zustand unseres Körpers wird nicht länger dem Gefühl überlassen, sondern mit Fakten und Zahlen überprüft. Ein Fitnessarmband spornt uns tagtäglich zu immer besseren Leistungen an.

Welche Funktionen hat ein Fitnessarmband?

Alle Fitnessarmbänder dienen als Schrittzähler, einige können auch auf Basis der Schrittlänge ausrechnen, wie viele Meter man gegangen ist. Am einfachsten ist es allerdings, wenn das Armband ein eingebautes GPS hat. Die meisten Armbänder können Datum und Uhrzeit anzeigen. Wichtig ist auch die Messung der Herzfrequenz. Dafür gibt es mehrere Methoden, am sichersten gilt die Methode, bei der parallel zum Armband auch ein Brustband verwendet wird. Die meisten Armbänder können außerdem ausrechnen, wie viele Kalorien man verbrannt hat und Tagesziele oder Wochenziele setzen. Im Highend-Bereich haben die Bänder zahlreiche Zusatzfunktionen. Sie dienen dann auch als Wecker, erstellen eine Schlafanalyse und piepsen zur Erinnerung bei einem bevorstehenden Jogging oder Training. Sie sind natürlich mit dem Smartphone kompatibel, und zu allen Armbändern auf dem Markt gibt es heute eine passende App.

Welches Fitnessarmband für wen?

Da es Fitnessarmbänder in den verschiedensten Ausführungen gibt, muss vor dem Kauf entschieden werden, was man eigentlich erreichen will und was es können muss. Wollen wir abnehmen, wollen wir nur unsere Fitness verbessern oder trainieren wir gezielt auf den nächsten Städte-Marathon hin?

Für Menschen, die nur wissen wollen, ob sie sich genug bewegen und ob sie zu viele Kalorien zu sich nehmen, reichen einfache Self-Tracker oder Selbst-Optmierer aus. Sie haben meist kein Display, sind aber oft schick und bequem. Die Kontrolle findet über das Smartphone oder den PC statt.

Hobby-Sportler, die zwei bis drei Mal die Woche trainieren, brauchen ein Armband, das sie motiviert und das ihnen ziemlich genau zeigt, was sie leisten. Für sie lohnt sich vielleicht schon ein Armband, das auch den Puls messen kann, aber das muss individuell entschieden werden. Wichtig ist, dass es einfach zu bedienen und bequem zu tragen ist.

Ambitionierte und professionelle Sportler stellen dagegen sehr hohe Ansprüche an ihr Fitnessarmband. Der Akku muss sehr lange halten, die Daten müssen über viele Einzelheiten Aufschluss geben, und diese Daten müssen auch über einen langen Zeitraum vergleichbar sein können.

Design und Tragekomfort

Welches Design man wählt, ist natürlich vom persönlichen Geschmack abhängig. Da jedoch viele ihr Armband den ganzen Tag tragen, weil sie z.B. ihre täglich gelaufenen Schritte zählen wollen, sollte das Armband zu der Kleidung passen, die man beruflich trägt. In bestimmten Branchen kann ein auffallendes Band sehr schick wirken, in anderen ist es eher weniger angebracht. Manche sind heute so schick, dass sie fast schon an ein Schmuck-Armband erinnern könnten. Zur Optik gehört natürlich auch das Display. Viele Armbänder – vor allem die preiswerteren – haben überhaupt kein Display und werden ausschließlich über Smartphone oder PC abgelesen. Andere Armbänder haben kleine diskrete Displays. Highend-Produkte sind dagegen meist mit einem sehr auffallenden Display versehen und erinnern fast schon an eine Smart-Watch. Ein Display hat natürlich den Vorteil, dass man immer sofort ablesen kann, wie es um einen steht. Man braucht nicht immer den umständlicheren Weg über eine App oder über den PC zu gehen.

Wichtiger als das Aussehen ist für die meisten der Komfort. Wer viel am Computer sitzt, sollte sich beim Kauf damit einmal hinsetzen und die Hände auf einen Tisch legen. Stört es nun oder kann man trotz Armband immer noch ohne Probleme auf der Tastatur tippen? Einige Armbänder sind sehr weich und haben einen hohen Tragekomfort, andere sind eher hart und stören bei der Arbeit. Wenn man sich unsicher ist, sollte man ein Geschäft wählen, bei dem ein Umtausch möglich ist. Manchmal merkt man erst nach einigen Stunden, dass dieses Armband für den Job ungeeignet ist. Man bleibt hängen, es drückt oder schmerzt. Das darf natürlich nicht sein!

Empfohlene Fitnessarmbänder

Die billigsten Fitnessarmbänder gibt es ab 14 Euro, die teuersten kosten dagegen 390 Euro. Allerdings gibt es von Anbieter zu Anbieter große Preisunterschiede. Die Differenz kann 50 Euro und mehr betragen.

Sehr günstig ist das Sony SmartBand SWR10 für 39,95 Euro. Es hat zwar kein GPS, ist aber wasserdicht und hat eine lange Akku-Laufzeit. Allerdings ist es nur mit Android kompatibel.

Bekannt ist das Jawbone Up 24 für 129,99 Euro. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 14 Tagen. Es ist in den verschiedensten Farben erhältlich, hat kein Display und gilt als außergewöhnlich schick. Bestimmte Farben wie Schwarz sind wesentlich günstiger zu erhalten, teilweise kostet das Armband dann nur 60 bis 80 Euro.

Bunt ist auch das Vivofit von Garmin für 79 bis 119 Euro. Hier hält der Akku sogar ein ganzes Jahr. Es ist in verschiedenen Farben im Handel und hat ein großes Display.

Beide Armbänder sind mit IOS und Android kompatibel.

Ein bemerkenswertes Armband ist das Withings Acitivité, da es rein äußerlich wie eine alte analoge Uhr aussieht. Es ist allerdings nur mit IOS kompatibel und kostet 389 Euro. Es misst sehr genau und gilt allgemein als das schönste Fitnessarmband auf dem Markt.
Testsieger der Zeitung „Chip“ wurde im Mai 2015 das Garmin Vivoactive für ca. 168 Euro. Es misst sehr genau und hat dank seines großen Displays die Optik einer Smart-Watch. Laut Testbericht ist der Tragekomfort besonders gut. Es hat GPS und GLONASS (die russische Alternative zu GPS) und kann mit einem Pulsbrustgurt verbunden werden.

Bei einem anderen Test wurde das Fitbit Surge für ca. 200 Euro Testsieger. Es ist mit Android und IOS kompatibel und hat ebenfalls ein übersichtliches Display.

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