Wertung: 8 von 10

Mit WWE-Wrestling Superstar Chris Jericho himself und Stuck Mojo-Mastermind Rich ‘The Duke’ Ward in einer Metal-Band, ist schon mal Interesse garantiert. Nach zwei Coveralben, ausgereiften Albernheiten, was die Bandhistorie betrifft und einigen Pausen, erschien nun mit “Chasing The Grail” das 2. ernst zu nehmende Studioalbum. Und wer jetzt denkt, Chris Jericho quatscht damit nur rum, hat sich geirrt, denn Fozzy machen Ernst. Und ernsthaft, “Chasind The Grail” haut derbe drauf!


Als begeisterter Metal-Fan, hat Chris schon in jungen Jahren ein, zwei Erfahrungen sammeln können. Nachdem er den Stuck Mojo Gitarristen kennen gelernt hatte, war klar, dass man zusammen Musik machen will. Als durchgeknallte Coverband namens Fozzy Osbourne und einem Sack voll Geschichten in Petto (Beispiel: Vor 20 Jahren machte sich eine talentiert Metalband auf den Weg nach Japan, um dort Karriere zu machen, nach Vertragsabschluss, den leider keiner gelesen hatte, kam das große Pech und sie saßen 20 Jahre in den Reisfeldern fest. Wie es das Schicksal wollte, kamen Bands wie Iron Maiden, Accept und W.a.s.p. daher, klauten ihre Songs und wurden stattdessen berühmt… mehr dazu bei laut.de hier) kam es sogar zu einer TV Produktion namens “Mockumentary” bei der sogar Dee Snyder (Twisted Sister), Zakk Wylde (Black Label Society, Ex-Ozzy Osbourne), Mike Portnoy (Dream Theater) und Sebastian Bach (Ex-Skid Row) mitwirkten.

Mit “Chasing The Grail” liegt nun das zweite Album vor, an dem man klar erkennen kann, dass das alles nicht nur Spaß ist, sondern ernstzunehmende, hochqualitative Musik, mit einer gut bestückten Sängerstimme an der Front, die Prominenz mal ganz außen vor.

Eine gute Stunde werden dem Hörer die Ohren mit feinstem Metal zugedroschen. Dabei wechseln old school Einflüsse mit modernen Klängen. Mal dreschen Thrash-Riffs, mal klingt es ein wenig nach Nu Metal und hin und wieder kommen die Einflüsse in Form von NWOBHM zum Vorschein. Nicht zu überhören ist ebenfalls der Stuck Mojo-Einklang, so macht “The Duke” die zweite Stimme der Band.

Die erste Hitauskopplung “Martyr No More” überzeugt in erster Linie durch einen coolen, bassbetonten Groove, der zum lockeren Mitbangen einlädt. “Grail” geht dann etwas ruhiger daher mit einem toll gesungenen Refrain. Balladenähnlich ist auch “New Day’s Dawn”. Ein ganz überragender Song mit elektronischen Einlagen verfeinert, ohne auf die “Gay-Drüse” zu drücken. “Go Pounds His Nails” ist der perfekte Sommer Song, eine Hard Rock-Nummer mit Mitgröhl-Potential, der beste Soundtrack zum Aufdrehen beim durch die Straßen fahren! Ähnlich gut zieht es sich durch das ganze Album, welches von Mal zu Mal mehr Spaß macht beim Hören!

Tracklist:

  • 01. Under Blackened Skies
  • 02. Martyr No More
  • 03. Grail
  • 04. Broken Soul
  • 05. Let The Madness Begin
  • 06. Pray For Blood
  • 07. New Day’s Dawn
  • 08. God Pounds His Nails
  • 09. Watch Me Shine
  • 10. Paraskavedekatriaphobia (Friday The 13th)
  • 11. Revival
  • 12. Wormwood (The Tribulation)
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