fmp_webDie kleine Stadt Wacken in der Nähe von Hamburg wäre wohl recht unbekannt, tobte dort nicht jedes Jahr die wildeste Schlammschlacht des Landes: Das Wacken Open Air öffnete im Sommer 2015 zum mittlerweile bereits 26. Mal seine Pforten und ließ nicht nur 80.000 langmähnige Metalheads aufs schlammige Festivalgelände pilgern, sondern auch die hartgesottensten Kartenspielfans Deutschlands. Denn zu den in der Heavy Metal Szene beliebten harten Gitarren-Klängen gesellte sich zum vierten Mal das PokerStars.de Full Metal Poker – eine Veranstaltung auf Wacken, die es so richtig in sich hat! Konzertberichte und Eventreviews auf Metaller.de!

Am ersten Augustwochenende war in Wacken natürlich wieder Matschwaten angesagt, diesmal hatte es im Vorhinein besonders kräftig geregnet. Die Besucher sanken teilweise knietief ins Gelände ein, doch das befeuerte die Party-Stimmung eher noch zusätzlich, als dass es sie bremste; die meisten Besucher hatten ohnehin ihre Gummistiefel dabei, um die dreitägige musikalische Schlammschlacht anständig zu begehen. Und seien wir doch mal ganz ehrlich: Wacken ohne Schlamm – das geht garnicht! Spontan organisierte PokerStars neben dem planmäßig laufenden Full Metal Poker Turnier noch ein zusätzliches Mud-Diving Event und brachte damit haufenweise kostenlose, stylishe Shirts und Hoodies unter die Leute, denen das Wechselwäsche-Angebot unter diesen Umständen sicher sehr entgegenkam. Mit Schwimmbrille ausgerüstet ging es für die Mutigen dann ab ins Ganzkörper-Matschbad – und danach gewiss unter die Dusche, um das neue Oberteil überhaupt adäquat tragen zu können. Eine Riesengaudi für alle Zuschauer und die schlammerprobten Festivalbesucher, die sich todesmutig in den Matsch warfen, hatten auch sichtlich ihren Spaß.

 

Pokerevent zwischen Schlamm und Headbangen

wacken_schlammDas Hauptaugenmerk der Metal-Kartenfreaks lag allerdings auf dem Pokerevent, das auf der Dachterrasse, des eigens dafür auf dem Festival errichteten Pavillons, stattfand. Dort liefen, mit freiem Blick auf die drei Hauptbühnen des Festivals, eine Reihe so genannter Sit & Go Einzeltischturnieren mit einem festivalfreundlichen Buy-in von 10 Euro. Der Erlös wurde von PokerStars an die gemeinnützige Wacken Foundation zur Förderung von Hard’n Heavy Musik gespendet, wohin auch sonst? Wer im Pokerspiel ein glückliches Händchen bewies, durfte sich wieder ein PokerStars.de-Package, bestehend aus Shirts, Kopfhörern und ähnlich nützlichen Goodies mit nach Hause nehmen. Die kultigen Wacken Hold’em Hoodies mit pokerndem Skelett und die Full Metal Poker Shirts aus der PokerStars.de-Designschmiede avancierten wie jedes Jahr zu begehrten Souvenirs, die die Sieger mit Stolz trugen – zumindest bis zum nächsten Regenguss. Der beste Spieler erhielt zusätzlich eine spezielle Trophäe im waschechten Wacken-Style: ein Erinnerungsstück, das sicher noch die Enkelkinder bewundern werden. Der Kult-Moderartor Jens Knossalla führte durch das Poker-Event und hat dabei ein kleines Filmchen für alle Daheimgebliebenen hinterlassen, das einige stimmige Eindrücke liefert:

Teilweise fanden nicht alle Poker-Teilnehmer genügend Platz auf der Dachterrasse, darum wurde auch unten am Boden bei einem gepflegten Gläschen Bier durchgehend gezockt. Die Musik war ohnehin überall zu hören, sonst wäre Wacken ja nicht Wacken. So wurde beispielsweise auch zu Cannibal Corpse, Dream Theater, Judas Priest oder den In Flames kräftig gesetzt und gebluffed.

Jens Knosalla trat selbst gegen die Gewinner des von PokerStars.de initiierten Facebook-Gewinnspiels in einer Partie Simultan-Heads-Up an und mischte sich auch sonst gut unter die Leute, anscheinend stets bewaffnet mit einem kühlen Blonden. Auch die Tickets für das Festival wurden vorher auf der PokerStars Facebook-Seite verlost, damit die glücklichen Gewinner natürlich auch vor Ort sein konnten. Die professionelle Dealerin Steffi, die ansonsten aus der TVTotal PokerStars.de Pokernacht bekannt ist, sorgte dafür, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Auch der renommierte Turnier-Direktor Thomas Lamatsch war vor Ort und unterstütze die Organisation des einmaligen Events.

Insgesamt brachte so der schlammige Poker-Event der Extraklasse in einmaliger Wacken-Atmosphäre ganze 6.000 Euro für die Stiftung ein – mit diesem Betrag lässt sich durchaus etwas zur Förderung von Nachwuchskünstlern anfangen! Aber auch für den Veranstalter des besonderen Festival-Entertainments lohnt sich die Aktion sicher, denn schließlich wurden tausende Merchandise-Artikel mit Kult-Faktor unter die Leute gebracht und zusätzlich einige Neulinge in das populäre Kartenspiel eingeführt.

Die Live-Acts auf den Festivalbühnen trugen natürlich nicht nur zu einer Art Hintergrundrauschen bei, denn die Heavy-Metal-Fans waren schließlich extra angereist, um ihre Favorite Bands in Action zu erleben. Mit dem grandiosen Line-Up kam wirklich jeder Festival Besucher völlig auf seine Kosten, ob er sich nun im Schlamm wälzen wollte, auf höheren Musikgenuss aus war oder ein gepflegtes Kartenspiel bevorzugte. Ein Großteil der Besucher genoss einfach alles drei zusammen, denn Wacken ist schließlich bei den Fans nicht nur für die herausragenden Line-Ups bekannt, sondern auch vor allem für das einzigartige Ambiente sowie den Spaß rund um das Festival.

 


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