Das sich Hip- Hop – Einflüsse mit Hardcore vermischen, ist nichts neues und so vergleichen sich die 5 Jungs aus dem Nordwesten Amerikas selbst auch mit NYC- Bands wie Biohazard. Und diesen Vergleich brauchen sie nicht zu scheuen: Zwar sind die Hip- Hop – Passagen zum Teil etwas ausgeprägter als bei ihrer Vergleichstruppe. Doch harte Riffs, begleitet von abrupten Breakdowns und stimmige Crewshouts, welche stetig den einstimmigen Gesang bzw. Sprechgesang bereichern, lassen den Rezipienten schon beim ersten Hören näher an die Boxen treten und mit ersten Nickbewegungen beginnen. Ähnlich eines Madball– Albums weitern sich diese dann bei den kommenden – stellenweise groovigeren Parts – auch ebenso schnell aus. Eingerahmt durch dunkle Westcoast- Beats, welche in zwei Tracks kurz In- sowie Outro bilden (man achte bitte auf die Namen der beiden Stücke), kommt bei den restlichen 10 Songs der Platte der Eindruck auf, als höre man soeben Musik aus New York City. Ähnlich prolliger Gesang und alternierende Speed- und Groove- Passagen verbinden sich zuweilen sogar mit dem ein oder anderen Metalriff und gehen stellenweise sogar in ein kleines Solo über. Gedankt sei in diesem Zusammenhang der wirklich stimmigen Produktion. Während gerade Gitarre und Schlagzeug den richtigen Druck vermitteln, bleiben die Vocals dennoch kristallklar. Leider geht dies ein wenig mit Einbußen in Bezug auf die Natürlichkeit einher, obwohl das Album dennoch recht authentisch klingt. Ein weiterer Kritikpunkt wäre jedoch die fehlende Abwechslung. Aufgrund der leider nur knapp 25minütigen Spielzeit des Albums, stellt sich nach mehrmaligem Durchhören logischerweise eine kleine Monotonie ein. Dennoch: Die netten Arrangements, guten Hooklines, der sehr druckvolle Sound sowie die prolligen Vocals und Crewshouts könnten für jeden etwas sein, der oben genannte Bands auch nur annähernd mag. Ich hoffe ganz ehrlich, dass Furious Styles jetzt noch nicht alles gegeben haben, und vielleicht noch etwas abwechslungsreicher auf eventuell folgenden Langspielern zu hören sein werden. Als Anspieltipps kann ich auf jeden Fall die Tracks “Shatterproof” und ganz besonders mein persönliches Highlight “Born On the Outside” (mit John Pettibone; Sänger von Himsa) empfehlen.

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