OM: Hallo Jungs. Vielen Dank für eure Zeit und Lust, mit mir ein kleines Interview zu führen! Zu allererst: Stellt euch doch kurz unseren Lesern vor, die nun Dead Head Down noch nicht kennen.

Dead Head Down: Wir sind in der klassischen Metalbesetzung mit Striego am Gesang, Matse und Ben an den Gitarren, Phil am Bass und dem Demme am Hackschnitzel-Harvester. Seit 2008 machen wir die Bühnen mit unserem schädelspaltenden Groove/Thrash Metal unsicher. Im Rahmen unseres „Blutrodung“-Releases, können wir derzeit mit einer angemessenen Anzahl an Konzerten aufwarten. Kurz gesagt: wir feuern aus allen Rohren!

OM: Wer sind eigentlich „Steel Death“…? 😉

Dead Head Down: Steel Death sind die Paten des Gute-Laune-Funkens im Metal und sind immer noch in der Vorbildfunktion des Songwritings eine große Quelle der Inspiration. Leider konnten wir die Metalbarden nie live erleben, hatten aber die große Freude, deren Coverband „Stahltod“ zu genießen. Die waren echt nett. Schade ist, dass alle Mitglieder ins Ausland gezogen sind, was jede Möglichkeit auf weiteren Kontakt restlos eliminiert hat.

OM: Mit „Blutrodung“ legt ihr nun eure erste LP vor. Beschreibt das Album in drei Worten.

Dead Head Down: Geladen Und Entsichert 😉

OM: Im Gegensatz zu eurer Demo von 2009 finden sich ja nun auch viele deutschsprachige Songs auf der Platte. Wie kam es dazu?

Dead Head Down: Uns ist aufgefallen, dass wir gar nicht so gut Englisch sprechen, wie wir ursprünglich dachten und kamen darum zu dem Schluss, dass wir doch besser bei unserer Muttersprache bleiben. Dann stellten wir fest, dass es auch noch ungemein fies und aggressiv klingt, was unserem Musikstil sehr entgegen kommt!

OM: Wer ist denn der Texter bei euch?

Dead Head Down: Ein weiterer guter Grund auf Deutsch zu singen ist, dass so endlich auch Striego zum Stift greifen kann! Mit nur ein paar nützlichen Hilfestellungen in Sachen Wortfindung, Grammatik, Semantik, Rechtschreibung und Syntax.

OM: Was wollt ihr als Band mit „Blutrodung“ erzählen?

Dead Head Down: Mit „Blutrodung“ beschäftigen wir uns eingehend mit den Gefühlen und Emotion eines einsamen Holzfällers in den noch einsameren tiefen des Teutoburger Waldes! Aber ernsthaft: „Blutrodung“ zeigt unsere Entwicklung der letzten anderthalb Jahre, was textlich und musikalisch zu spüren ist. Es sollte ja von vornherein kein inhaltliches Konzeptalbum werden, darum war es uns wiederum wichtig, der Platte, dem Merch und dem Auftreten der Band an anderer Stelle, sprich dem Layout in Holzfällermanier, ein einheitliches, rundes Gesamtbild zu verpassen. Wir hoffen es findet Anklang.

OM: Es gibt euch jetzt seit fast vier Jahren, in dieser Zeit habt ihr euren Stil beibehalten. Sollte „Blutrodung“ ein totaler Reinfall werden – bleibt ihr eurer Musik treu?

Dead Head Down: Wir können doch einfach nichts anderes, darum bleiben wir uns auf jeden Fall treu!

Man kann natürlich sagen, dass wir den ursprünglichen Stil aus Zeiten der Bandgründung beibehalten haben, jedoch haben wir durch Umbesetzungen innerhalb der Band und den Neuzugang von Phil auch neue Möglichkeiten in Sachen Sologestaltung, Dynamik der Rhythmusgruppen und Riffing erhalten. Hinzu kam natürlich die musikalische Entwicklung jedes einzelnen Bandmitglieds, was selbstredend zu einer Verfeinerung unseres Stils geführt hat. Ein gewisser Fortschritt wird also auch dem ungeübten Ohr nicht entgehen!

OM: Wer von euch hat bald Geburtstag?

Dead Head Down: Wir alle!

OM: Welchen Song würdest du dir vom neuen Album als Ständchen wünschen und warum?

Dead Head Down: Wir hören alle das Album in „heavy rotation“, darum ist es uns wirklich völlig egal! Drück die Shuffle-Taste und mit Glück kommt direkt ein Hit, wie „Ich schür´ das Feuer“, „Zwang“ oder ein Klassiker wie „Relentless Doom“. Wir sind aber wirklich mit jedem Song von Blutrodung mehr als zufrieden.

OM: Was dürfen die Fans bei eurer CD-Releaseparty am 13.04., natürlich präsentiert von OsnaMetal.de, erwarten?

Dead Head Down: Boooahr, wo sollen wir denn da anfangen?! Erstmal Dank an euch, dass wir diese Plattform nutzen dürfen, um für die Release-Show zu werben. Dort wird es ein noch nie dagewesenes Hackfest aus brutalem Mosh, erderschütternden Stampfern, schädelzerberstenden Knüppelattacken und selbstverliebt-assigen Prolls an den Backing Vocals geben. Außerdem können wir mit Fug und Recht behaupten, dass wir neben dem Album „Blutrodung“ ein wahres Feuerwerk an Merch – also hochwertige Artikel zu Schleuderpreisen – raus hauen. Obendrein freuen wir uns sehr mit „Pretrash“ und „Supreme Carnage“ zwei Veteranen des Underground-Metals für die Release-Show verpflichtet zu haben.

OM: Vielen Dank für dieses kleine Interview und die interessanten Einblicke zur ersten LP. Am 13.04.12 gibt es „Blutrodung“ dann erstmalig zu kaufen. Wir wünschen viel Spaß auf der Releaseparty! Die letzten Worte gehören natürlich euch!

Dead Head Down: Blut ist es immer wert gerodet zu werden! Also kommt zu unserer Release-Show und überzeugt euch selbst! Anschließende Reue ist ausgeschlossen…