Wertung: 5 von 10

General Chaos – fünf Mann, für die Metal nichts Neues. Bestehend aus (Ex)-Mitgliedern von Dew Scented, Such A Surge, Revolver und Tephra, wissen sie, wie ordentlicher Metal zu klingen hat. Mit „Calamity Circus“ legen sie nun ihr Erstlingswerk vor. Mal sehen, ob sie ihre Erfahrungen auch hier umsetzen können.


Geboten wird hier wuchtiger, riffbetonter, Death/Thrash. Sofort fällt ein klarer Einschlag der alten Fear Factory auf, sowohl bei den Gitarren, als auch beim Gesang. Aber auch Dimebag Darrel stand wohl für viele der Riffs Pate, sehr gelungen. Dabei verlieren die Riffs aber keineswegs ihre Einzigartigkeit und Eingängigkeit. Wie zu erwarten, sind die Jungs technisch sehr versiert, alles rundherum sauber und durchdacht. Hut ab!

Aber es lässt sich auch negatives finden: Generell ist der Mix leider ziemlich platt und drucklos geraten, sowohl Schlagzeug als auch die Gitarren können sich leider nicht richtig durchsetzen. Und auch der Sänger glänzt zwar mit technischem Können, aber nicht mit Abwechslung. Eine Tonlage und ein Stil scheinen im Großen und Ganzen für ihn zu reichen. Die zwischendurch eingeschobenen Leadspuren der Gitarren, verschwinden leider nahezu ungehört im Dickicht des matschigen Mixes, dabei wären sie richtig gut, wenn sie präsenter wären.

Die musikalischen Highlights sind so leider auch rar gesät: Stark ist der Trailer zu „Screen Berets“, eine geschickte und stimmungsvolle Überleitung, passt zum B-Movie-Stil des Artworks. Auch „Calamity Circle“ bringt ein interessantes Highlight in Form eines Glockenspiels mit sich und sticht damit angenehm aus dem ansonsten sehr einheitlichen Album heraus.

Generell fällt „Calamity Circus“‚ einem typischen Problem zum Opfer: Es fehlen Abwechslung und Highlights. Das Album folgt einer klaren Linie, auf technisch durchaus hohem Niveau. Aber die kleinen Ausbrüche, die ein Album interessant machen, fehlen leider. Auch der nicht ideale Sound tut sein übriges, um das Album hinter seinen Möglichkeiten zurückbleiben zu lassen.

Übrig bleibt ein, mit knapp 33 Minuten Spielzeit auf elf Titel verteilt, recht kurzes Album ohne große Höhen aber mit einigen Schwächen. Mangels Abwechslung reichen diese 33 Minuten aber auch.

Tracklist:

  • 01. Speech
  • 02. Black Belt
  • 03. Second To None
  • 04. Trailer
  • 05. Screen Berets
  • 06. Kingsize Overdose
  • 07. Calamity Circle
  • 08. Swedeheart
  • 09. Incessantly
  • 10. Powder Monkey
  • 11. Black As A Disease

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen