Glenmorangie ist eine traditionsreiche, schottische Whiskymarke. Die Destillerie ist bereits 1843 gegründet worden. Damals stand das Unternehmen unter der Führung der Familien MacDonald und Muir. Die Marke steht nun unter der Führung von Moët Hennessy Louis Vuitton.

Der traditionsreiche Glenmorangie Whisky

Glenmorangie - die traditionsreiche, schottische Whiskymarke

Glenmorangie – die traditionsreiche, schottische Whiskymarke

Glenmorangie achtet sehr auf Tradition und lässt diese weiterleben. So sieht die Tradition beispielsweise vor, dass sich genau sechzehn Männer um die Herstellung der Whiskys kümmern und das ist bis heute so.

Aber auch die Errungenschaften der früheren Generationen werden erhalten. Dazu zählt die höchste Brennblase Schottlands, die Gründer William Matheson seinerzeit erfunden hat. Diese Brennblase ist ganze 5,14 Meter hoch und damit so hoch, wie eine ausgewachsene Giraffe. Durch diese enorme Höhe, schaffen es nur die leichtesten und damit reinsten Dämpfe im oberen Teil der Anlage zu destillieren und damit zu Glenmorange Whisky zu werden. Das ganze macht den Geschmack des Whiskys sehr weich und elegant.

Den runden und sehr weichen Geschmack erhält der Whisky auch von den speziellen Fässern. Die Spezialisten von Glenmorange bereisen die ganze Welt, um die richtigen Eichen und Fässer ausfindig zu machen, die dem Whisky die gewisse Note verleihen. Glenmorange gilt als einer der Pioniere der so genannten Extra-Maturation. Außerdem hat sich die Marke einem Prinzip verschrieben. Sie nutzen die Fässer nur zweimal, wohingegen andere Marke die Fässer mehr als sechsmal nutzen. Somit soll gewährleistet sein, dass während der Fassreifung immer ein Höchstmaß an Aromen entstehen kann.

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Hohe Qualität der Rohstoffe

Zudem setzt die Marke auf eine hohe Qualität seiner Rohstoffe, um die Qualität seiner Erzeugnisse garantieren zu können. Das Unternehmen hat alle Ländereien um das Gelände der Destillerie herum gekauft, um sicher zu gehen, dass das Quellwasser, was zur Herstellung genutzt wird, auch die entsprechende Klarheit aufweist. Das Wasser stammt aus der hauseigenen Tarlogie-Quelle. Darin sickert das Wasser durch Kalk- und Sandstein, wodurch das Wasser besonders viele Mineralien beinhaltet.

Die zweite wichtige Zutat ist die Gerste. Hierbei achtet Glenmonrangie vor allem darauf, dass das Getreide auch wirklich von den Feldern Schottlands kommt, sodass der Whisky von den Rohstoffen bis zur Herstellung ein regionales Produkt ist.

Der Whisky muss nach der Herstellung mindestens 10 Jahre reifen, damit er sich Glenmorangie Original nennen darf. Diese Lagerung erfolgt in amerikanischen Weißeichenfässern. Danach kann eine Nachreifung von weiteren zwei Jahren oder gar länger erfolgen. Je nachdem in welchen Fässern diese Nachreifung geschieht, entstehen verschiedene Sorten Whisky. Beispielsweise lagert der Nectar D’or in alten Barriquefässern aus der Weinbauregion Sauternes und der Quinta Ruban in portugiesischen Portweinfässern. Es gibt allerdings auch weitere Sorten, zum Beispiel Lasanta, der in spanischen Sherry-Fässern reifte und viele mehr.

Glenmorangie – preisgekrönte Qualität

Viele der Whiskys sind preisgekrönt, was für die traditionsreiche Qualität der Marke spricht. Damit diese Qualität erhalten bleibt setzt das Unternehmen sämtliche Hebel in Bewegung. So werden die Fässer mit Leidenschaft und wissenschaftlichem Sachverstand hergestellt, denn die gute Holzqualität machen bis zu sechzig Prozent des Geschmacks aus.

Zudem setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit. Es wird dabei nicht nur darauf geachtet, was wie reinkommt, sondern auch was als Abfallprodukte herauskommt. Grobe Teilchen, die sich in der zuckerhaltigen Flüssigkeit im Maischebottich ansammeln, werden beispielsweise nicht einfach weg geschmissen, sondern an Kühe verfüttert, so dass auch Abfallprodukte der Herstellung noch einem Sinn zugeführt werden können.

Die Marke strebt wie früher immer weiter nach Perfektion seiner Whiskys. Dazu machen die Meister der Destillerie Jahrzehnte lange Versuche und bringen ihr gesamtes Wissen und all ihre Leidenschaft in die Produkte mit ein.

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Autor: Sam Ellier


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