Fing man ursprünglich im Industrial mit leichten Rockeinflüssen an, wandelte sich der Stil im Laufe der Jahre weg vom Industrial und hin zum Rock. Dabei bedienen Godhead heutzutage viele Elemente dieses Genres auf dieser CD. So ist neben progressiven Elementen und psychedelischen Schmankerln neben dem Rest Industrial Rock sogar ein wenig Trip-Hop-Einfluss zu erkennen. Allgemein spielen elektronische Elemente eine größere Rolle im Sound der Amerikaner, die so einen Klangcharakter im Alternativen Rock schaffen, der so einzigartig ist.

Gerockt wird eher im mittleren Tempobereich, der den Titeln einen mächtigen Groovefaktor mitgibt. Dazu gesellt sich eine Produktion, die nicht von schlechten Eltern ist. Neben den dreizehn regulären Tracks (Intro mit einberechnet) finden sich noch fünf Remixe von auf „At the edge of the world“ befindlichen Stücken., die mal mehr mal weniger abgedreht daher kommen auf dieser Scheibe. Künstler, die diese Titel bearbeitet haben sind unter anderem Assemblage 23 oder auch Sebastian Komor.

Musikalisch gefällt mir der Titeltrack am besten. Dieser Stoner Rock Gitarren Sound in Kombination mit diesen absolut trocken, aber druckvoll produzierten Drums ist einfach fabelhaft. Wer gerne mehr hören möchte, sollte bei Gelegenheit die Myspsace-Homepage der Jungs besuchen. Dort kann man sich schon vorab einen kleinen Überblick über das musikalische Material verschaffen. Sogar einer der Remixe ist dort vorhanden. Gutes Album!