Wertung: 8 von 10

Hell yeah! Was für`n Brett!

Die Dresdener Doom Rocker und Sieger des „Metal Battle 2005“ von Gorilla Monsoon geben ordentlich auf die zwölf.


Auf ihrem zweiten Demo „Demonstrating Heavieness“ vereint der Vierer dicke, zähfließende Mörder-Riffs mit `ner derben Rock`n`Roll-Kante.

Und das macht schnell Spaß.

Im ersten Song „My Way“ gibt`s nen kurzes vernebeltes Reverb-Delay-Flanger-Intro bevor der Gesang einsetzt und der sorgt erstmal für eine kleine Überraschung – der Typ klingt ja wie`n Glenn Danzig/Pete Steel-Bastard, zumindest in den ruhigeren, gesprochenen Passagen des Songs. Sehr geil. Glücklicherweise kann Sänger Jack Sabbath aber auch anders, was der fette Refrain beweist. Die Stimme hat durchgehend nen rauen, dreckigen Touch, genau wie die Instrumentierung und der Sound, was ich besonders geil finde, da das einfach perfekt zu diesem Doom/Stoner-Brett passt. Die zweite Nummer „Born To Lose“ rockt von Beginn an heftig nach vorne und hat durch seine Eingängigkeit durchaus einen Hit-Faktor. Die ersten beiden Songs sind in jedem Fall die rock`n`rolligeren Tracks. Die letzten beiden Songs „Hatebreed“ und „Codeine Commander“ bedienen dann eher die Doom-Fraktion, da die relaxten, schleppenden (und bekifften) Passagen überwiegen.

Die kompositorischen Fähigkeiten des Dresdener Vierers überzeugen besonders durch Dynamik und ´nen arschtretenden Groove. Vor allem die Abwechslung zwischen groovigen und straight rockenden Parts machen das Besondere an Gorilla Monsoon aus und dürften diese Band nicht nur für Doom-Anhänger interessant machen. Auch Freunde von „Kyuss“, „Down“ (sehr geil: die Anlehnung in „Codeine Commander“ an Phil Anselmo`s „Smoke“ in Down`s „Bury Me In Smoke“) und (natürlich) den frühen „Black Sabbath“-Sachen werden ihre Freude an Gorilla Monsoon haben. Der Sound ist für eine Eigenproduktion absolut fett und passend zum Musikstil ausgefallen. Dicke, schwere Gitarrenwände mit endlos fetten Bässen und geilem Drumming. Den geil dreckigen Gesang erwähnte ich bereits!

Das Demo ist 2003 aufgenommen worden und ein Blick auf die Homepage der Band zeigt, dass auf neues Material nicht mehr lange gewartet werden muss, denn die Jungs arbeiten momentan fleißig an neuen Aufnahmen. Bis dahin vertreibe man sich die Wartezeit mit „Demonstrating Heavieness“, das über die Homepage der Band zu bekommen ist oder ziehe sie sich beim Wacken(!) diesen Sommer live rein.

Auf die neue Scheibe bin ich schon tierisch gespannt, denn Gorilla Monsoon haben Potential galore. Unbedingt abchecken!

Anspieltipps:

My Way

Born To Lose

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