Project Pitchfork

Jede der drei Zinken soll sich tief eingraben in die Gedanken und Stimmungen der Zuhörer. Die Heugabel, das Logo der Band, ist das Symbol der Botschaft dieser Musik: Sie soll aufwühlen. In diesem Sinn haben sie ihre Musik konzipiert und sind diesem Grundsatz mit wechselnden Genres im Ausdruck treu geblieben. Project Pitchfork graben mit ihrer Musik, fordern Aufmerksamkeit ein und bewegen zum Nachdenken.

Die Band unter dem Dreizack besteht seit Gründung aus dem Duo Peter Spilles und Dirk Scheuber, die sich 1988 zum ersten Mal begegneten. Zunächst arbeiteten sie gemeinsam an dem von Spilles bis dahin allein betriebene Projekt Demoniac Puppets. 1989 ging daraus Project Pitchfork hervor.

Aktuell sind die beiden Gründungsmitglieder aktiv, Spilles’ Part dabei sind Gesang, Synthesizer, Sampling und Texte. Scheuber verantwortet die Arrangements, Gitarre und ebenfalls Texte. Ergänzt werden sie durch Jürgen Jansen am Synthesizer, der bereits als Produzent für Pitchfork tätig war.

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Das “Project“ im Bandnamen steht von beginn an für die Bereitschaft, mit Gastmusikern zu arbeiten. Über die Jahre waren das Markus Giltjes, Jens Schrader, Achim Färber und Carsten Klatte. Vor allem aber die Sängerin Patricia Nigiani. Mit ihr zeigte Spilles, das Pitchfork als Projekt nicht in nur eine Richtung offen ist. Sie verwirklichten Anfang der neunziger Jahre gemeinsam ihr Projekt Aurora.

Der Gothic-Szene zugeordnet, haben sich Spilles und Scheuber gegen diese Art der Kategorisierung seit Gründung gewehrt. Bei ihrem Streifzug durch die Genres der Musik wie Dark Wave, Goth Wave, Electronica und Synth Rock, sahen sie persönlich ihre künstlerische Arbeit in Tradition von The Human League, Ultravox, OMD, Dead Can Dance und Jean Michelle Jarre.

In der Mitte der Neunziger spielte Spilles mit dem Gedanken, Pitchfork aufzulösen. Die Verehrung, die große Teile der Fangemeinde der Formation entgegenbrachten, war ihm zu viel. Sie wurden vergöttert, und das lehnte er ab. Er sah sich eher als ein „Gegenmessias“, als jemand, der dafür eintrat, dass herkömmliche, institutionalisierte Religionen in ihrer Macht beschränkt werden sollten. Das Individuum und seine freie Entfaltung stehen für ihn an erster Stelle.

1995 verließ Nigiani die Band, die bisher vielfach als Backgroundsängerin bei den Einspielungen gewirkt hatte.

Es setzte eine Zeit des Wandels ein. Pitchfork schaffte den Sprung über den großen Teich mit dem Album „IO“. Sie trennten sich von ihrem Label, um eine eigene Plattenfirma zu gründen mit ihrem Manager Kai Lotze. Auf ihrer im Oktober 1995 veröffentlichten Remix-EP „Ch‘i“ kamen erstmals Techno- und Electronica-Elemente zum Einsatz.

Das eigene Plattenlabel existiert bis heute zur Veröffentlichung der Pitchfork-Alben und zur Produktion gelegentlicher Nebenprojekte.

Die Schar der Hörer und Fans hatte sich gewandelt. Waren es zu beginn eher die Anhänger von Dark-Wave, erreichte die Band nun ein breit gefächertes Publikum von Grufti bis “Normalo“.

Pitchfork haben nie aufgehört, an ihrer Entwicklung zu arbeiten. Ende der Neunziger wurden zunehmend andere Musikstile in ihren Produktionen verarbeitet. Die Kritik aus den Reihen einstiger Fans aus der Wave-Szene wurde lauter, im Gegenzug wurden Major-Labels auf die Band aufmerksam. Bis 2004 veröffentlichte sie bei Warner.

Alle Formate wie Alben und EPs, Maxis und Singles, Kompilationen und Remixe, sowie Video und DVDs zusammengezählt, haben Pitchfork bisher mehr als 70 Medien veröffentlich. Hört man in das im vergangenen Jahr erschienene Album “Quantum Mechanics“ hinein, wird deutlich, dass sie ihr Handwerk immer noch verstehen. Eine Weile werden sie hoffentlich weiterhin Spaß haben mit dem, was sie tun. Die zahlreichen Fans wird das zu freuen.

Die Band hat eine Botschaft, und sie steht dazu. Mit großem Augenmerk auf ihre Texte fordern sie die Hörer zum Nachdenken auf, gehen an die tieferliegenden Schichten. Dorthin, wo eine “Pitchfork“ gebraucht wird.

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ASP

Die Band ASP machte sich in der schwarzen Szene vor allem durch die musikalische Gothic Novel um den „Schwarzen Schmetterling“ und außergewöhnliche Veröffentlichungsformate wie Graphic-Novels und Comic-Album einen Namen. Die Musik der Band wird mit dem Begriff „Gothic Novel Rock“ gut umschrieben, wobei kein musikstilistischer Bezug zum Gothic Rock besteht. „Gothic Novel Rock“ bezieht sich vielmehr auf die Anlehnungen an die Schauerliteratur in Veröffentlichungen von ASP. Musikalisch bediente sich die Band in ihrer Anfangszeit an den typischen Stilelementen der sogenannten Neuen Deutsche Härte. Im Laufe der Jahre entwickelte ASP sich musikalisch weiter, Folkanklänge und Liedermacher-Elemente kamen zunehmend ins Spiel.

Gegründet wurde die Band 1999 in Frankfurt am Main von Alexander Spreng und dem Gitarristen Matthias Ambré. Der Spitzname von Sänger Alexander Spreng, Asp, wurde kurzerhand zum Bandnamen bestimmt, allerdings in Großbuchstaben geschrieben um zwischen Sänger und Band unterscheiden zu können. Das markante Bandlogo entwarf Alexander Speng bereits in dieser Gründungsphase. Nach Aufnahme einer ersten Demo-CD erhielt die die Band schließlich 2000 einen Plattenvertrag beim bekannten Szenelabel Trisol. Im November jenes Jahrs wurde das erste Album „Hast Du mich vermisst? (Der schwarze Schmetterling I)“ veröffentlicht. Die ursprüngliche Entscheidung, nicht live aufzutreten, verwarf ASP recht schnell nachdem einige Anfragen für Festivalauftritte an die Band herangetragen worden. Um als Band auch vor Publikum spielen zu können, wurden Schlagzeuger Oliver Himmighoffen und Bassist Andreas Gross als Bandmitglieder gewonnen.

Der erste Auftritt von ASP vor einem größeren Publikum fand 2001 beim Ostara-Festival statt. Im Oktober 2001 erschien bereits das zweite Album der Band, „Duett (Der schwarze Schmetterling II)“. Als Vorband von Umbra et Imago ging ASP 2002 das erste Mal auf Tournee. Die dritte Veröffentlichung der Band, „Zusammenkunft E.P.“ erschien im Juni 2002 und enthielt Remixe vom ASP-Stücken, Duette und Coverversionen. Das nächste Studioalbum „Weltunter (Der schwarze Schmetterling III)“ wurde erstmals in einem professionellen Tonstudio abgemixt und im August 2003 veröffentlicht.

Im Frühjahr 2003 supporteten ASP L’âme Immortelle und Unheilig, außerdem trat die Band bei verschiedene Festivals auf. Im Herbst ging ASP dann erstmals als Headliner auf Tour.

Im Jahr 2004 fanden die ersten Auftritte im Ausland statt und die Band spielte neben einigen anderen Festivals auch auf dem szenebekannten M’era Luna Festival. Von nun an kam es zu regelmäßigen Tourneen mit verschiedenen Vorbands. 2005 erschien das vierte Album aus dem Zyklus um den Schwarzen Schmetterling, „Aus der Tiefe“. Eigentlich sollte dies das letzte Album des Schmetterlingszyklus sein, doch das fünfte Album „Requiembryo “ führte ihn 2007 fort. Im Rahmen ihrer Alben schufen ASP verschiedene Charaktere wie die Figur Emma und das Varieté Obscur, auf die die Band auch später immer wieder zurückgriff. 2008 brachte ASP die Best-Of-Doppel-CD „Horror Vacui“ sowie ein gleichnamiges Buch mit Lied- und Begleittexten auf den Markt. Im gleichen Jahr erschien auch das Doppelalbum „Zaubererbruder – Der Krabat-Liederzyklus“, eine Interpretation des Krabat-Stoffes. Es erreichte eine Top 20-Platzierung in den deutschen Albumcharts. ASP absolvierte Tourneen und zahlreiche Festival-Auftritte, so dass in Folge zwei Live-Alben erschienen.

Auf Grund eines Burnout-Syndromes des Sängers musste die Band Auszeit einlegen. Es kam zu einigen Umbesetzungen und einer Neustrukturierung sämtlicher Bandaktivitäten. 2011 erschien das ASP-Album „fremd (fremder Zyklus Teil 1)“. Im März 2012 veröffentlichte ASP die Single „Eisige Wirklichkeit“, welche 13 Lieder enthält und in den deutschen Charts aufgrund dessen als Album geführt wurde.

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Blutengel

Die Band Blutengel wurde 1998 von dem Musiker und Sänger Chris Pohl gegründet. Zuvor hatte jener das Musikprojekt Seelenkrank vertreten. Jedoch sah er sich dazu gezwungen, dieses aufzugeben.

Die Band hat einen großen Bekanntheitsgrad, besonders in der schwarzen Szene. Sie gilt als Gothic Band. Die Band selbst bezeichnet ihre Stilrichtung als „Dark Pop“. Musikalisch sind die Lieder mit elektronischen, oft technoid geprägten Klängen gemacht. Zum Teil auch mit Dance Einlagen. Die verschiedenen Keyboard Sequenzen verleihen den Liedern zusätzliche Kraft.

Die meisten Lieder von Blutengel sind in englischer Sprache geschrieben. Es gibt aber auch mittlerweile einige deutschsprachige Songs. Andere Songs hingegen, beinhalten weniger Lyrics. Vorwiegend die Lieder, welche eine Ballade darstellen sollen.

Der Frontsänger und Gründer der Band Blutengel, Chris Pohl, ist seit dem ersten Tag an fest dabei. Bis auf ihn, änderte sich des Öfteren die Besetzung. Vorwiegend die Positionen der Sängerinnen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder neu vergeben und besetzt.

Es begann mit den beiden Hauptsängerinnen Kati Roloff und Nina Bendigkeit (welche mit Chris Pohl bereits schon am Musikprojekt Seelenschmerz gearbeitet hatte). Nachdem Nina Bendigkeit die Band bereits schon nach ihrer ersten Debütalbum „Child of Glass“ wieder verlassen hatte, trat Sängerin Gini Martin in ihre Fußstapfen.

Roloff und Martin blieben bis Ende 2001 die beiden Frontsängerinnen bei Blutengel. Dann verließen Sie die Band, um an ihrem eigenen, gemeinsamen Projekt „Tristesse de la Lune“ zu arbeiten. Daraufhin engagierte Chris Pohl die Sängerin Eva Poelzing. Seit Mitte des Jahres 2001 war zudem noch die Sängerin Constance Rudert zu Blutengel gekommen und somit waren wieder zwei Sängerinnen im Boot.

Eva Poelzing blieb gut vier Jahre bei Blutengel, bis sie die Band im Jahre 2005 wieder verließ. Ihre Nachfolgerin Ulrike Goldmann, hatte bereits schon vor ihrem Eintritt bei Blutengel einen Bekanntheitsgrad, da sie vorher bei der Band Say Y war.

Bis 2010 blieb Constance Rudert. Sie war somit am längsten als Sängerin bei Blutengel aktiv gewesen. Im selben Jahr wurde Anja Milow von Chris engagiert. Jedoch verließ sie die Band bereits im Jahre 2012 auch wieder.
Zurzeit besteht Blutengel nur noch aus dem Frontsänger Chris Pohl, welcher die Band auch im Allgemeinen managt, die Songs schreibt und Konzerte bucht, und der noch verbliebenen Sängerin Ulrike Goldmann.

Die Band Blutengel hat sich nicht nur in der schwarzen Szene in Deutschland einen Namen gemacht. Fans auf der ganzen Welt hören und mögen ihre Songs, die sich thematisch mit verschiedenen Themen wie Liebe, Religion, Einsamkeit, Traurigkeit, Emotionen und vielen weiteren Themen beschäftigt. Das mag zum Teil auch daran liegen, dass die meisten ihrer Songs in englischer Sprache sind.

In ihren Musikvideos erscheinen Chris und seine Band des öfteren als Vampire. Stark geschminkt, mit schrillen Frisuren, Kontaktlinsen und schwarzer Lederkleidung imponieren ihre Lieder in diversen Musikvideos. Zum Beispiel im Jahre 2011 erschien das bekannte Lied „Reich mir die Hand“, eines der wenigen deutschen Liedern mit entsprechendem Videoclip dazu. Aber auch viele andere Lieder haben einen großen Bekanntheitsgrad. „Schneekönigin, Lucifer, Dancing in the Light, Soultaker, Nachtbringer, Down on my knees, Kind der Nacht“ um nur einige beim Namen zu nennen.

Sämtliche Alben, Live DVDs, Singles und sonstige Fan-Artikel sind ganz besonders im Kreis der schwarzen Underground Szene beliebt. Aber nicht nur Goths und Emos lieben die einzigartige Musik von Blutengel.

Dieses Jahr feiert die Band ihr 15-jähriges Jubiläum und tourt weiterhin durch Deutschland. Ihre aktuelle Tour für das Jahr 2013 nennt sich die Monument Tour. Chris Pohl verspricht spektakuläre Auftritte für das neue Jahr mit Blutengel.

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Deine Lakaien

Bereits seit 1985 existiert das Musikprojekt Deine Lakaien, welches der Sänger Alexander Veljanov und der Komponist und Multiinstrumentalist Ernst Horn gründeten. Die Musik der beiden ist im Bereich Dark Wave, Pop und Avantgarde einzuordnen. Zur Zeit der Gründung war Ernst Horn Kapellmeister in Karlsruhe im Badischen Staatstheater, Komponist in München am bayrischen Staatsschauspiel und Theaterpianist. Musikalisch widmete er sich in erster Linie der Avantgarde-Musik des 20. Jahrhunderts. Alexander Veljanov, welcher gebürtig aus Mazedonien stammt, studierte zu dieser Zeit in München Theater- und Filmwissenschaften. Er fühlte sich der Gothic Szene zugehörig und interessierte sich vornehmlich für Dark Wave. Ernst Horn mochte seinen bisherigen Job allerdings nicht und wollte lieber etwas Moderneres machen. Bereits ein Jahr zuvor hatte er einige Titel für ein neues Projekt aufgenommen, für welches ihm lediglich ein Sänger fehlte, weshalb er 1985 eine Zeitungsanzeige, welche den Satz „Suche experimentierfreudigen Sängern“, enthielt. In München trafen Veljanov und der zehn Jahre ältere Horn nun aufeinander und fanden schnell einen gemeinsamen Nenner – Musik. Noch im gleichen Jahr gründeten die beiden das Projekt Deine Lakaien.

Nur ein Jahr später erschien das erste Album der beiden unter dem Titel „Deine Lakaien“, welches sie selbst vertrieben. Die 500 Schallplatten, welche die gesamte Auflage des Albums darstellten, zahlte Ernst Horn selbst. Doch nur wenige Plattenläden erklärten sich bereit, das Album in ihr Sortiment aufzunehmen, sodass nur einige 100 Platten verkauft wurden. Der Song „Colour-ize“ wurde außerdem in einigen Diskotheken gespielt und etablierte sich als „Untergrund-Hit“, welcher 1990 auf dem ersten Zillo-Sampler veröffentlicht wurde.

1987 nahmen Veljanov und Horn eine Demo-Kassette auf, um diese an verschiedene Plattenfirmen zu senden. Erfolg hatte das Duo durch einen Fan, welcher sich 1989 an Gymnastic Records München und Deine Lakaien so 1990 zu einem Plattenvertrag verhalf. Ein Jahr später wurde das erste Album unter dem Namen „Dark Star“ veröffentlicht. Im gleichen Jahr startete die erste Tour der beiden. Da Playback für die beiden während ihrer Konzerte nicht in Frage kam, taten sie sich für die Konzerte mit den Live-Musikern Christin Komorowski und Michael Popp zusammen. 1991 gründeten Michael Popp und Ernst Horn außerdem das Projekt „Qntal“.

Schon am 11.10.1991 gaben Deine Lakaien ein Konzert im Vier Linden in Hildesheim. Dieses wurde für „Grenzwellen“, eine Radiosendung, mitgeschnitten. Ecki Stieg, welcher zu dieser Zeit Moderator von Grenzwellen war, brachte einen Auftritt bei einer „Veranstaltung in eigener Sache“ ins Gespräch. Irrtümlicherweise ging Ernst Horn dabei von einer privaten Feier aus und arbeitet daher ein Konzept aus, mit dem Horn und Veljanov ihre Titel zu zweit unter Begleitung eines Konzertflügels spiele konnten. Dass es sich dabei um ein Festival in einer Halle handelte, ahnten die beiden nicht. Doch ihr Konzept kam gut an und so startet sie kurze Zeit später ihre erste Akustik-Tour. In den kommenden Jahren arbeiten die beiden stets an neuen Alben. Mit ihrem Ehrgeiz und dem Gespür für die Musik erreichten sie sogar eine Platzierung in den Charts.

1996 veröffentlichten die beiden im Rahmen des 10jährigen Bandjubiläums eine Videokassette mit Videoclips und Liveauftritten. Weiterhin veröffentlichten die beiden Alben und spielten Live-Touren. Doch 1997 musste das Projekt Deine Lakaien erst einmal aufgrund diverser Soloprojekte auf Eis gelegt werden. Bereits ein Jahr später wurde allerdings das Album Kasmodiah aufgenommen. Michael Popp und Christian Komorowski waren nun auch im Studio anwesend und wurden von da an zur Band gezählt. Im Jahr 2000 traten die beiden allerdings wieder aus. Dennoch wurden fleißig Alben aufgenommen und Konzerte gespielt. 2005 feierten die beiden ihr 20jähriges Bandjubiläum mit einigen Besonderheiten. So spielten die beiden beispielsweise ein Konzert im Capitol in Hannover. Dort traten die beiden zum ersten Mal allein und mit Elektronik auf. Doch das Hauptaugenmerk der Feierlichkeiten lag allerdings auf der Tour „20 years of Electronic Avantgarde“, welche im Februar 2007 stattfand. Dort spielte die beiden zusammen mit der neuen Philharmonie Frankfurt. In den kommenden Jahren spielten Deine Lakaien Konzerte im Ausland, wie beispielsweise in Spanien oder China, spielten auf Festivals, wie dem Amphi Festival in Köln, und legten zwischendurch immer wieder Pausen für ihre Soloprojekte ein.

Auch heute sind Deine Lakaien noch eine erfolgreiche und beliebte Band im Bereich Darkwave und Avantgarde, füllen Konzerthalle, spielen auf Festivals und verkaufen CDs und DVDs.

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Roterfeld

Blood Diamond Romance“ heißt das neue Album der Gothic-Band Roterfeld, das alles bisher da gewesene noch in den Schatten stellen soll. In den schwärzesten Schatten, der nur dann entsteht, wenn helles Licht ganz gezielt auf eine Stelle gerichtet wird. Roterfeld heißt Roterfeld, weil Frontmann Aaron aus dem österreichischen Vorarlberg der Band seinen Namen verliehen hat. Der Titel des Albums kennzeichnet gleichzeitig den Beginn der Leidenschaft vor bald zwei Jahren, als alles damit seinen Anfang nahm und gleich Furore machte. Schon im Vorfeld konnte Aaron Roterfeld mit seinem Song „Stop“ die deutschen Charts in den Klubs erobern, wie es kaum einem anderen Österreicher jemals vergönnt war. Kurz vor Jahresende wurde ein weiterer Song des Debütalbums, Great New Life, von Vampire Chronicles zur Begleitmusik für Breaking Dawn erkoren, und Aaron Roterfeld tourte durch die österreichischen Lichtspieltheater in Innsbruck, Wien, Graz, Salzburg und Linz, um die Galavorstellungen damit zu eröffnen. Zu diesem Zeitpunkt verfestigte sich auch die Art der Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Marc Filler. Die Leser von Sonic Seducer wählten Roterfeld zum angesagtesten Newcomer des Jahres 2011.

Im Mai des Folgejahres erschien das Video zu „Don’t be afraid of the Dark“ mit Amandas Nadel, Thomas Pfaller, André Schwarz und seinerzeit Leandra Ophelia Dax, die sich zwischenzeitlich eines Besseren besonn, um für den Augenblick andere Pfade einzuschlagen. Das Bühnendebüt von Roterfeld erlebten Tausende begeisterter Fans im Sommer in der Remise in Bludenz, weitere Auftritte folgten: Nova Rock, Blackfield Festival, M’ere Luna Festival, Summer Breeze und Dark Storm Festival. Leandra Ophelia Dax ward beim Summer Breeze zum vorerst letzten Mal gesehen.

Zunächst irgendwo zwischen Dark Rock und dem Alternative Pop eingeordnet, weisen Roterfelds Rhythmen hart verzerrte Riffs auf, aber auch Orchesterklänge, Synthesizer-Sounds und rein Akustisches. Komponist ist Aaron Roterfeld, der die englische Sprache bevorzugt und nur eine deutsche Variante geliefert hat – für „Don’t be afraid …“ Im Herbst vergangenen Jahres vertiefte Roterfeld seine Affinität zur Filmbranche auf der Wiener Sargfabrik mit der Einspielung des Titels „Great New Life“ in Harald Hutos Independentstreifen Edge Becs, in dem Roterfeld Falco in der Wiener Drahdiwaberlgasse begegnet. In Leipzig ist es leider zu einem kleinen Eklat gekommen. Vom Veranstalter aufgefordert, schon vor Beginn des vereinbarten Termins mit der Show zu beginnen, lehnte Roterfeld dies dankend ab und wurde daraufhin ausgeschlossen. Aus Rücksicht auf die Fans, die den ohnehin zeitlich knapp bemessenen Auftritt halb verpasst hätten, wurde ein Fiasko, denn die Eintrittsgelder können nicht erstattet werden. Die Energie aber, die ihre Fans dorthin getrieben hat, wird sich ganz gewiss in einem der nächsten Alben niederschlagen.

Wer den Ärger nicht verknusen kann, soll sich an die Friendpost halten, dann wird man sehen, was da zu machen ist. Das Dark End jedenfalls war zunächst einmal gestorben, die Zukunft lebt vom Einfallsreichtum und der Devise, der eingeschlagenen Stilrichtung treu zu bleiben und diese noch ein Stückchen zu entwickeln. Berlin ist immer eine Reise wert, die Website wächst und wächst, neue Videos sind in der Mache, die alten nach wie vor gefragt. Auch der kultigste Traktor Voralbergs, ein Lanz Bulldog, made in 1929, ist als Maskottchen stets vertreten, wiewohl er schwerlich zu bewegen ist, die Fahrt zum nächsten Gig in voller Montur anzutreten. Da bleibt er halt daheim, man muss auch wissen, wo man hingehört, wenn man weit in der Welt herumkommen will. Wenn’s ab und zu zu laut wird, kann sich das auch wieder geben, nach dem Donnergrollen kehrt doch auch die Beschaulichkeit wieder ein in die Berghütten wie die Gothic-Tempel, in die Seele und den Geist.

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