Obwohl die Grenzen oft fließend sind, lassen sich innerhalb der aus der Punk-Bewegung hervor gegangene Gothic-Szene verschiedene Unterströmungen ausmachen. Die Mitglieder dieser Splitterkulturen teilen zwar den selben Grundtenor, unterscheiden sich in elementaren Facetten aber deutlich.

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* Zuletzt aktualisiert am 23. Januar 2018 um 2:45 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Steampunk

Der Begriff Steampunk stammt eigentlich aus einer literarischen Strömung aus den 80er Jahren, er weitete sich jedoch in der folgenden Zeit zu einer Subkultur aus. Anhänger des Steampunk können auch als Vertreter des New Romance bezeichnet werden. Der Steampunk gilt als Retro-Futurismus, das viktorianische England wird romantisiert und verklärt dargestellt. Als Vorläufer des Steampunk gelten Jules Verne und H.G. Wells, welche die technischen Möglichkeiten ihrer Zeit in die Zukunft übertrugen, in der sich dann dampfgetriebene Maschinenmonster tummelten.

Diese Verklärung des viktorianischen Zeitalters triffft den Nerv der Steampunks voll und ganz. Schließlich ist ihr Erkennungszeichen nicht zu übersehen: Phantasievolle Kostüme im Retro-Look, teilweise kombiniert mit Uniformteilen, die realen Vorbildern aus dem 18. und 19. Jahrhundert nachempfunden sind. Das Gesicht ist sehr hell bis leichenblass geschminkt, wobei Augen- und Mundpartie mit Kajal extrem betont werden. Dieser blasse Teint ist dem Schönheitsideal des viktorianischen Englands nachempfunden.

Die Anhänger lassen sich ihr Outfit einiges Kosten, denn ein echtes Steampunk-Kostüm ist oft per Hand geschneidert. Perfektioniert wird das Aussehen mit Accessoires, die natürlcih ebenfalls im Steampunk-Design gehalten sind. Das Outfit für Frauen besteht meistens aus einem Rock oder einem Kleid mit Unterrock, einem Korsett und eleganten Handschuhen. Reit- oder Fliegerjacken machen das Outfit perfekt.

Musikalisch stehen die Steampunks wie alle Anhänger der Gothic-Bewegung dem New Wave nahe. Als typische Bands für diese Richtung gelten Visage, Culture Club, Duran Duran, Adam & The Ants und Spandau Ballet. Den musikalischen Höhepunkt erlebte diese Richtung Anfang der 80er. Die Musiker arbeiteten nicht unter künstlerischen Gesichtspunkten, sondern eher chartorientiert. Statt auf musikalische Neuerungen setzten sie auf die Optik. Dass diese Strategie aufging, verdankten sie nicht zuletzt den Musikvideos, die etwa zeitgleich von der Musikindustrie als Marketinginstrument entdeckt wurden.
Die musikalischen Wurzeln des Steampunk wie der gesamten Gothic-Bewegung finden sich in London. Als ein Begründer dieser Richtung gilt der Kunststudent Steve Strange. Er hatte, gelangweilt vom Punk, Ende der 70er begonnen, im Billy´s Club regelmäßig David Bowie- und Roxy Music-Nächte zu veranstalten. Diese wurden ein so großer Erfolg, dass er 1979 in den größeren Club Blitz wechseln musste. Dort war er auch Türsteher und begründete den Kult dadurch, dass er nur Gäste mit einem möglichst extremen und auffälligen Outfit einließ. Der Club avancierte schnell zu einem Schmelztiegel von Glam Rock, New Wave und Punk. Diese Mischung war die Wiege für die später erfolgreichen New Romance-Bands. Ein Revival erlebte der Steampunk Mitte der 90er Jahre.

Mit ein Grund für den überragenden Erfolg dieser neuen Richtung dürfte natürlich auch die Tatsache sein, dass die englische Presse die jungen Steampunks bald als neues Feindbild entdeckt hatte und dadurch unfreiwillig Werbung für sie machte. Diese Subkultur polarisierte, weil sie sich von der Realität, die von hoher Jugendarbeitslosigkeit geprägt war, bewußt abkehrte und wurde vielfach als elitär und dekadent empfunden. Die Protagonisten hatten ihr Ziel erreicht: Sie grenzten sich von der breiten Masse sehr deutlich ab.

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Batcaver

Die Batcaver können als die Urväter des Gothic gelten. Sie wurden erst in späteren Jahren nach einem Szene-Club in Soho, London, benannt. Dort öffnete das Batcave am 21. Juli 1982 seine Pforten. Seine Existenz verdankte der Club der Glam-Goth-Band Specimen, die zur Eröffnung auch live spielte. Eigentlich war der Club als interdisziplinärer Künstlertreff mit dem musikalischen Schwerpunkt auf Glam Rock, Avantgarde und Post Punk konzipert. Doch der Club entwickelte sich rasch zum Zentrum für Gothic-Rock und zum angesagtesten Treffpunkt der englischen Gothic-Szene.

Der Begriff Batcaver wurde erst später geprägt, um die frühe Gothic-Szene von späteren Splittergruppen abgrenzen zu können. Denn die Ursprünge waren noch sehr stark vom Punk beeinflusst, sei es in Sachen Mode, Frisur oder Ideologie. Hier grenzen sich die Batcaver auch sehr deutlich vom Rest der Gothic-Szene ab: Während für die meisten Anhänger Weltschmerz, Besinnlichkeit und eine gewisse Trauermentalität charakteristisch ist, steht für den Batcaver eher der Spaß am Schaurigen und Morbiden im Vordergrund.

Musikalisch entwickelte sich der Gothic-Rock aus dem späten Punk, der Ende der 70er Jahre auch gern noch als Darkpunk bezeichnet wurde. Die Fans des Gothic-Punks wollten sich nicht von den Punks abgrenzen, sondern fühlten sich sowohl im Punk als auch im Gothic beheimatet.

Gothic Rock, Post-Punk und Death Metal gelten als die bevorzugten Stilrichtungen des Batcavers. Als typische Bands gelten Bauhaus, Siouxie and the Banshees, The Damned, Sex Gang Children oder Alien Sex Fiend, die im Club Batcave aus der Taufe gehoben wurden. Die Band eroberte sich mit ihrem harten Sound und stark verzerrtem Gesang rasch eine große Fangemeinde im Batcave und in der prosperierenden Gothic-Szene.

Einen kleinen Gag am Rande erlaubten sich die Batcave-Inhaber mit Alien Sex Fiend: In den Anfangszeiten des Kinos wurden Szenen aus Stummfilmen, in der Regel mit einem Klavier, live im Kinosaal begleitet. Die Karriere der Alien Sex Fiends begann nämlich genau so: Ihre Musik lief anfangs als Begleitung bei Vorführungen von Stummfilmen im Batcave. Am 1. Dezember 1982 standen sie dann schließlich live auf der Bühne des Clubs. Die Band erspielte sich in Independent-Kreisen bereits eine stabile Fangemeinde, bevor ihr 1986 der Durchbruch gelang: Im Vorprogramm von Alice Cooper erreichten sie bei dessen Tournee durch das Vereinte Königreich die breitere Masse.

Ein Revival erlebten die Batcaver um die Jahrtausendwende dank der amerikanischen Death-Rock-Szene. Diese Bewegung entstand in den 70er Jahren in den USA. Beeinflusst wurde der Death-Rock vom britischen Goth-Rock, US-Punk, Hardcore-Punk, Glam Rock, Hard Rock und Heavy Metal. Die wohl bekanntesten Vertreter der ersten Stunde dürften die frühen Misfits sein. In den USA sorgten Bands wie The Deep Eynde und Cinema Strange für ein Revival, das auch Europa erreichte.

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Grufti

Während in England die Gothic-Bewegung auf dem Vormarsch war, entwickelte sich parallel dazu in Mitteleuropa eine ähnliche Jugendkultur, nämlich die Gruftis. Die Wurzeln waren im Endeffekt die selben, dennoch unterschieden sich beide Szenen in wesentlichen Elementen, auch im musikalischen Geschmack und vom Outfit her. So waren die Gruftis sehr viel stärker vom New Wave beeinflusst. Kennzeichnend war auch ein sehr ausgeprägter Hang zum Weltschmerz und zur Realitätsflucht. Ein Grund könnte möglicherweise sein, dass auf dem Kontinent die atomare Bedrohung während des Kalten Krieges sehr viel stärker wahrgenommen wurde als in England. Bevorzugte Musikrichtungen waren Gothic Rock, Cold Wave und Electro Wave, typische Bands aus dieser Zeit sind The Cure, Joy Division, Bauhaus, aber auch die frühe Anne Clark und The Sisters of Mercy.
Die starke Verwurzelung in der Punk-Szene zeigt sich auch am Begriff New Wave. Dieser wurde in der zweiten Hälfte der 70er Jahre nämlich ausschließlich für die Punk-Szene verwendet. Erst in den 80er Jahren wurde der Begriff erweitert auf Bands und Stile, die sich im Umfeld des Punk entwickelt haben.

Die Bezeichnung New Wave geht auf Malcolm McLaren zurück, der diesen Begriff für seine Band Sex Pistols prägte. Fanzines und etablierte Presse griffen diese Bezeichnung auf und setzten sie gleich mit Punk. Diese Bewegung stellte damals mit ihren Extremen als Reaktion auf die verstaubten Epigonen der Rockmusik etwas völlig Neues dar. Dass der Punk nachhaltig erfolgreich sein könnte, glaubte damals aber niemand, weshalb sich die Welle als Begriff etablierte. Dies sollte eine nur kurzlebige Erscheinung charakterisieren.

Auch die musikalischen Wurzeln liegen in dieser Zeit. Erste Bands, die sich dem New Wave zuordnen lassen, waren etwa die Talking Heads, The Cars, die Stranglers, aber auch die Ramones.

Ein Wandel in der Bedeutung ergab sich Anfang der 80er. Führende Punks aus der Gründerzeit wechselten zu großen Plattenlabels. Die eingefleischten Fans fassten dies als Korruption „ihrer Musik von der Straße“ auf. Sowohl aus dem Hardcore-Punk als auch aus der neuen Welle splitterten sich weitere Subkulturen ab. Der New Wave ließ sich allerdings nicht genau abgrenzen. Schließlich wurde alles, was irgendwie punkähnlich war als New Wave bezeichnet.
Die Grufti-Bewegung entwickelte sich von introvertierten Stilen dadurch weiter, dass ein stark romantischer Aspekt in die Musik eingebaut wurde. Spandau Ballet oder Duran Duran sind hier die bekanntesten Protagonisten. Modisch entwickelte sich das Outfit weiter zu sehr phantasievollen, perfektionistisch arrangierten Kostümen. Hier folgten die Fans ebenfalls der Entwicklung ihrer favorisierten Bands. Während The Cure beispielsweise anfangs auf schlichte Eleganz in schwarz setzten, arbeiteten Duran Duran und The Sisters of Mercy mit sehr aufwändigen Kostümen.

Endzeitromantiker

Das Faible für Tod und Vergänglichkeit ist bei den Endzeitromantikern sehr viel stärker ausgeprägt als im großen Rest der Gothik-Bewegung. Eine breitere Akzeptanz innerhalb der Szene erreichte die Endzeitromantik ab Anfang der 90er Jahre. Diese Subkultur entwickelte sich langsam aus dem Gothic. Typische Erkennungsmerkmale wie ausrasierte und toupierte Haare. Die Endzeitromantiker legen aber anders als die Masse der Fans, sehr großen Wert auf ein sehr sorgfältig und mit Liebe zum Detail gefertigtes Outfit. Samt, Brokat, Seide und Chiffon sind die bevorzugten Materialien. Als Accessoires werden oft Kruzifixe, Diademe, Broschen, samtene Halsbänder und reich verzierte Fächer sowie Handschuhe gewählt. Auch die Schminke fällt für einen Enzeitromantiker aufwändiger aus: Das weiß geschminkte Gesicht wird oft von filigranen Ornamenten verziert.
Diese Strömung dürfte wohl auch dem Zeitgeist der Mainstreamkultur geschuldet sein. Die Themen Weltungergang, Armageddon, Endzeit wurden angesichts der bevor stehenden Jahrtausendwende auch vom Mainstream aufgegriffen. Diese Tendenzen haben zweifellos auch Eingang in die Gothic-Szene gefunden.

Auch in den sonstigen Vorlieben gelten die Endzeitromantiker als extremer als die Grufti-Szene der 80er. So gilt eine große Vorliebe für Philosophie, Literatur, Malerei, Friedhöfe und alte Bauten als kennzeichnend. Musikalisch grenzt sich diese Subkultur ebenfalls stärker ab als andere Unterströmungen. Musik aus den Bereichen Neoklassik und Neue Deutsche Todeskunst wird hier am liebsten gehört.

Die Neoklassik schöpft ihre Einflüsse aus verschiedensten Epochen, bis hin zu mittelalterlicher Musik. wesentliche Einflüsse stammen auch aus Renaissance und Barock. Neoklassik-Bands wie In the Nursey, Schattenkinder oder Die Verbannten Kinder Evas greifen diese Einflüsse auf. Allerdings interprätieren sie keine alten Werke neu, sondern komponieren eigene Songs mit diesen stilistischen Vorgaben. Ein absolutes Markenzeichen der Neoklassik: Die Musik wird oft von opernhaftem, weiblichem Gesang begleitet. Die Ursprünge reichen zurück bis Anfang der 80er, als Bands aus dem Punk-Umfeld begannen, ihre Songs mit klassischen Arrangements zu untermalen. Als erstes komplett in diesem Stil gehaltenes Album gilt „Stormhorse“ aus dem Jahr 1984. In den 90ern wurde dieses Konzept mit Synthesizern fortgeführt.

Eine musikalische Besonderheit aus dem Bereich der Enzeitromanitk ist die Neue Deutsche Todeskunst, die allerdings nur eine kurze Hochphase erlebte. Gruppen aus dem süddeutschen Raum setzten sich musikalisch mit den Themen Tod, Vergänglichkeit, Ängste, Isolation, Wahnsinn, Nihilismus und ähnlichen auseinander. Als typische Vertreter gelten „Das Ich“, „Goethes Erben“ oder „Lacrimosa“. Obwohl es schon vorher deutschsprachige Bands aus dem Gothic-Umfeld gab, wird der Neuen Deutschen Todeskunst maßgeblicher Einflussung auf die „Eindeutschung“ des Gothic zugeschrieben. Markantes Kennzeichen ist der relativ einfach erscheinende Sprechgesang zu den teilweise sehr komplizierten Musikarrangements sowie sehr aufwändige Bühnenshows. Die Hochphase dieser musikalischen Stilrichtung dauerte von Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre, als die Hauptvertreter stilistisch neue Wege gingen.

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Schwarzromantiker

Etwa zeitgleich mit den Endzeitromantikern entstand die Strömung der Schwarzromantiker. Die Dark Romantics oder Romantic Goths, wie die Anhänger dieser Subkultur auch genannt wurden, setzten sich in der zweiten Hälfte der 90er Jahre als führende Splittergruppe in der Gothic-Szene durch. Die offensichtlichsten Unterschiede zu anderen Splitterkulturen waren Äußerlichkeiten geschuldet. Schwarzromantiker verzichteten auf rasierrte oder toupierte Haare, ebenso auf Piercings oder totenähnliche Schminke. In Bezug auf Interessen und Kleidung überschneidet sich die Strömung der Schwarzromantiker allerdings mit anderen Splittergruppen. Diese Strömung war international allerdings die erfolgreichste. Schwarzromantiker sind unter anderem auch in Frankreich, Italien und Brasilien zu finden.

Der Begriff Schwarze Romantik leitet sich aus einer literarischen Subkultur ab, die zur Zeit der Romantik etwa um 1793 entstand. Die literarischen Werke schwarzromantischer Künstler zeichnen sich durch Irrationalität, Melancholie und einer besonderen Faszination des Bösen aus. Zusammen mit der Schauerliteratur (Gothic Novel), die ihre erste Blüte Ende des 18. Jahrhunderts in Englad erlebte, verschmolz diese Richtung im Laufe des 19. Jahrhunderts zur modernen Horrorliteratur, die von der Gothic-Szene allgemein sehr geschätzt wird. Nacht, das Böse, Tod, Wahnsinn, Besessenheit und Suizid sind einige Themen, mit welchen sich schwarzromantische Schriftsteller beschäftigen. Als Vertreter dieser Gattung gelten Werke von Edgar Allan Poe, ETA Hoffmann, aber auch Marquis de Sade.

Die musikalischen Vorlieben der Schwarzromantiker gehen in erster Linie in die Richtungen Neoklassik, Ethernal Wave, aber auch Pangan Folk, besser bekannt als Neofolk. Letztere Richtung entstand Mitte der 80er Jahre, als folkloristische Musik mit Akustikinstrumenten mit Punk verschmolzen wurde. Thematisch beschäftigen sich die Bands aus dieser Richtung mit Heidentum, Naturmysthik, Chaosmagie und Mittelalter. Ob diese Szene noch den Schwarzromantikern zugerechnet werden kann oder schon eine eigene Subkultur bildet, ist strittig. Viele Schwarzromantiker grenzen sich trotz vieler thematischer Überschneidungen bewußt von der Neofolk-Strömung ab, da zahlreiche Protagonisten aus dieser Richtung der rechten bis rechtsextremen Szene zugerechnet werden.

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