Wertung: 4 von 10

Schweden – nicht nur ein Urlaubsdomizil, sondern auch ein grandioser Musiklieferant. Diesmal am Start, die fünf Jungs von Grace.Will.Fall mit ihrem zweiten Album „Second Album“. Mit ihrer ersten Platte „Grace.Will.Fall“ (2007) konnten sie einen guten Start hinlegen, ob sie den mit ihrer neuen Scheibe erweitern?


Mit „The Assassination Of Peggy Sue“ starten die Schweden ihren musikalischen Auftakt. Eine Mischung aus Hardcore, Punk und Metalcore dröhnt aus der Musikanlage. Keine Zeit für Intro und überschüssiges Drumherum. Grace.Will.Fall kommen gleich auf den musikalischen Punkt – schreien, kreischen und schnelle Beats.

Ulf Blomberg gönnt sich kaum eine Atempause und prescht durch die Lieder. Stimmlich bleibt er unverändert. Die Instrumente versuchen die fehlende stimmliche Variationsfähigkeit auszugleichen. Gelingt jedoch nicht wirklich gut. Mit dem dritten Stück, „Celebration“, geht es noch schneller zur Sache. Rotziger Gesang, der gnadenlos auf den Hörer einschreit. Jedoch bietet das Lied einige abwechslungsreiche Parts.

„Apply Resistence“ ist das vorletzte Lied. Es hört sich fast genauso an wie der Rest und bietet kaum Dynamik und überraschende Parts fehlen komplett.

Mit dem letzten Stück, „…By The Way“, hat das Kreischen ein Ende. Diesmal ein langsames und rein instrumentales Lied. Hätte man sich auch sparen können.

Fazit: Hat mich nicht begeistert. Kaum Abwechslung. Kein Wiedererkennungswert. Keine Sympathie. Auch wenn die Jungs ihre Instrumente beherrschen, hat mich die Stimme nach dem dritten Lied wirklich genervt. Diese CD ist für Leute, die bedingungslos von Geschrei und schnellen Beats berieselt werden möchten.

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