Superherometal aus Grailham City – Die Grailknights sind zurück mit neuem Album! Gut zwei Jahre nach der EP „Dead or alive“ melden sich die 5 Helden aus Grailham City nun mit ihrem neuen Longplayer „Knightfall“ zurück. 11 Tracks versprechen Superherometal der Extraklasse und helfen den Kights und ihrem treuen Battlechoir weiter im Kampf gegen den bösen Dr. Skull.

GRAILKNIGHTS– „Knightfall“ VÖ: 04.05.2018 (intono records/rough trade)

Dabei scheint dieser, wie der Titel des Longplayers suggeriert, zu ungeahnter Kraft zu kommen und es den Knights allzu leicht zu machen. Ob das tatsächlich der Fall ist, lässt sich aber nur bei den Liveshows der Grailknights rausfinden.

Aufgenommen im Institut für Wohlklangforschung, gemixt und gemastert von Willi Dammeier zusammen mit den Grailknights, bringt „Knightfall“ modernen Power Metal gepaart mit melodischem Death auf den Plattenteller und sorgt für massiven Muskelaufbau, ganz ohne Steroide.

Muskulöse Unterstützung im Kampf gegen das Böse gibt es auch, und zwar mit niemand geringerem als Joakim Brodén von der schwedischen Powermetalinstitution Sabaton. Er gibt seine Stimme für den Song „Pumping Iron Power“ her und lässt einen so direkt in die Fitnessstudios der 80er Jahre zurückblicken.

Doch auch die anderen Songs der Scheibe wurden durch hochkarätige Gäste veredelt, wie z.B. der Titeltrack „Knightfall“ mit Inga Scharf, Hagen Hirschmann, Ingo Sterzinger und Stefan Schmidt von Van Canto, sowie „Shadow of the Mountain“ mit Lukas Remus von Epilirium.

Knightfall schreibt ein neues Kapitel der Bandgeschichte und stellt die Grailknights vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Die Knights kämpfen in den neuen Songs gegen riesige Skelettheere, gigantische Spinnen, einen Laserstrahlen schießenden Raptor, den mächtigen Cthulu und Zombies und müssen dabei noch muskulös aussehen.

Wer nicht nur zuhören, sondern Teil dieser heldenhaften Geschichte sein will, der kommt nicht drum herum, sich „Knightfall“ auf den Plattenteller zu legen.

Grailknights:
Sir Optimus Prime – Gesang
Duncan MacLoud – Bass
Sovereign Storm – Gitarre
Count Cranium – Gitarre
Lord Drumcules – Schagzeug

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Pressemitteilung: result promotion

Auf der Suche nach dem Heiligen Gral – Interview mit den Grailknights

Nach der erfolgreichen Schlacht um Osnabrück trafen wir die Grailknights gut gelaunt im Backstage Raum des Bastard Clubs, wo sie unserem Redakteur bereitwillig Rede und Antwort standen.

OM: Hi Grailknights. Schön, dass ihr ein wenig Zeit für uns übrig habt. Kommen wir direkt zur ersten Frage. Wart ihr denn heute mit dem Osnabrücker Battle Choir zufrieden?

Sir Optimus Prime: Ja, natürlich. Wir hatten nur ein bisschen Bammel, weil der Battle Choir heute klein aber fein sein sollte. Das wussten wir schon im Vorfeld. Aber ich muss sagen, dass die Energie einfach großartig war. Mir hat es jedenfalls richtig Spaß gemacht.

Count Cranium: Ja, es kam richtig was geflogen. Es gab sogar einen Pit, das hatten wir auch lange nicht mehr. Dr. Skull ist sogar auf seinem Arsch gelandet. Das fand ich richtig gut, haha.

Sir Optimus Prime: Außerdem war der Battle Choir heute sehr textsicher. Und das obwohl auch sehr viele Neue dabei waren, die die Grailknights heute zum ersten Mal gesehen haben. Also wenn sie uns nicht die Hucke voll gelogen haben.

OM: Dann habt ihr also eure heutige Mission, den Gral zurückzuerobern erfolgreich abgeschlossen?

Sir Optimus Prime: Wo ist der Gral eigentlich? Haben wir den etwa schon wieder verloren?

Alle Grailknights: Ne, echt jetzt? Schon wieder? (allgmeines Stönen)

OM: Das führt mich ja gleich zur nächsten Frage. Warum verliert ihr den Gral eigentlich immer wieder?

Count Cranium: Wart mal, ich glaube das kann ich erklären. (Der Count lässt sich zwei Bierflaschen geben und klackert diese grinsend aneinander). Das wird wohl hauptsächlich mit unserem Bierkonsum zusammenhängen. Sovereign, solltest du dich nicht um den Gral kümmern?

Sovereign Storm: Nein, ich habe Stalldienst bei Zapfi, ich bin raus.

Sir Optimus Prime: Ihr seht, es fehlte mal wieder an klaren Zuständigkeiten. Das passiert uns ständig. Aber morgen in Köln holen wir uns das Ding dann wieder zurück.

OM: Kommen wir zu eurem neuen Album „Calling the Choir“. Wie sind da so die ersten Reaktionen?

Sir Optimus Prime: Positiv. Überwiegend positiv. Wir hören beispielsweise, dass das neue Album sehr vielfältig sei und dass wir uns weiterentwickelt haben. Natürlich gibt es auch immer diejenigen die sagen, dass wir uns nicht mehr so anhören wie früher. Und das stimmt auch. Aber innerhalb von sechs Jahren passiert halt auch so Einiges. Und dass sich da dann auch etwas verändern muss, finde ich ganz normal. Absoluten Stillstand finde ich schrecklich. Und wenn jetzt jemand kritisiert, dass ihm die Death Metal Anteile fehlen, dann kann ich dazu nur sagen, dass das auf dem nächsten Album schon wieder ganz anders aussehen kann. Songwriting ist bei uns zu einem großen Teil so ein Stimmungs-Ding. Wir machen ja keine Konzeptalben.

Earl Quake: Es sind die Dinge, die uns gerade einfallen oder sich über eine bestimmte Zeit hinweg entwickeln. Die Songs sind sozusagen eine Art Momentaufnahme und spiegeln das wieder, was uns gerade bewegt.

Sir Optimus Prime: Natürlich haben wir auch konkret am Album gearbeitet und darauf geachtet, dass bestimmte Grailknights Trademarks vorhanden sind. Wir wollen zum Beispiel diesen typischen epischen Grailknights-Sound unbedingt drin behalten.

Count Cranium: Wir probieren uns natürlich auch aus, wollen aber am Ende des Tages auch mit dem zufrieden sein, was wir da abliefern. Wie sollen wir Dr. Skull denn sonst vernünftig vertreiben können?

Sir Optimus Prime: Man darf auch nicht vergessen, dass wir als Band auch noch weiter zusammen wachsen müssen. Und das ist gar nicht so einfach mit einer mehr oder weniger komplett neuen Band. Da sind wir aber auch schon auf einem guten Weg. Und ich bin der festen Überzeugung, dass man das auch sehen kann. Von daher bin ich schon sehr gespannt auf das nächste Album, weil das noch mehr ein Abbild der neuen Grailknights sein wird.

OM: Wie läuft denn bei euch so ein Prozess ab? Wie geht ihr ans Songwriting ran? Wie laufen die Proben ab?

Sovereign Storm: Meistens läuft das so ab, dass jeder seine Ideen mit in den Proberaum bringt. Dann zocken wir ein bisschen drauf rum und versuchen daraus einen Song zu basteln.

Earl Quake: Wir verlassen uns natürlich auch immer auf unser Bier. Das spielt eine sehr große Rolle, wenn nicht sogar die größte.

Sir Optimus Prime: Ja, es ist wirklich sehr unterschiedlich wie die Songs entstehen. Bei „Absence of Gravity“ war der Song eigentlich schon zu Anfang fast fertig, und es musste nur noch ein bisschen Feinschliff daran gelegt werden. Manchmal sind es aber auch nur Fragmente, die wir dann zu einem Song zusammenbauen.

OM: Das neue Album klingt vom Sound her etwas nach „Mantel und Degen“ oder Seeräuber Thematik. War das bewusst so gewählt?

Sir Optimus Prime: Nicht unbedingt. Sicher versprühen Titel wie „Sea Song“ oder „Morning Dew“ diesen Seefahrer Sound. Man muss aber dazu sagen, dass diese Stücke bereits zwischen 2009 und 2010 entstanden sind und gar nicht unbedingt zu unseren neueren Stücken zählen. Ich stehe zwar auf diese Art von Musik aber es kann auch gut sein, dass auf dem nächsten Album überhaupt kein Seefahrer Song ist.

Earl Quake: Wir gehen ja nicht mit der Vorgabe an ein Album heran, dass es mindestens eine Ballade, zwei Seefahrer Songs, zwei Up-Tempo Nummern, usw. enthalten muss. Jeder bringt seine Ideen ein, die man dann noch mal durch den Filter von zwei, drei Leuten laufen lässt. Diese Idee ist dann die Seele des Stücks und daran wird weiter gearbeitet. Das kann dann in ganz verschiedene Richtungen gehen und ist letzten Endes eher ein Zufallsprodukt.

OM: Dann dehnt sich also der Entstehungsprozess von „Calling the Choir“ schon auf die letzten fünf bis sechs Jahre aus?

Sir Optimus Prime: Ja, aber der überwiegende Teil ist tatsächlich erst ca. eineinhalb Jahre alt. Also ungefähr so alt wie die aktuelle Besetzung. Es gab bereits drei ältere Songs, die zum Teil sogar noch aus der alten Besetzung stammten. Und dann gab es ja diese Pause und die neue Besetzung. Und als die neue Band dann endgültig stand, haben wir auch angefangen, die neuen Stücke zu schreiben. Deswegen ist auch der überwiegende Teil der Stücke wirklich neu.

OM: Dann wird es also bis zum nächsten Album keine sechs Jahre dauern?

Count Cranium: Hmmmmm (er verzieht schmerzerfüllt das Gesicht)

Sir Optimus Prime: Was soll das denn bitte. Kannst du dir jetzt endlich mal einen Schuss setzen, du bist heute einfach nicht zu ertragen. Aber Spaß beiseite. Nein, es wird ganz bestimmt keine sechs Jahre dauern. Mit den Jungs wird es auf jeden Fall schneller gehen.

OM: Wie muss ich mir die Grailknights denn vorstellen, wenn sie ihre Rüstungen mal aussziehen?

Alle Grailknights: Die ziehen wir nie aus. Riechst du das nicht?

Earl Quake: Wir schlafen damit, wir duschen damit, wir putzen unsere Fenster damit, wir machen einfach alles damit. Darum haben die Rüstungen auch diese praktischen Reißverschlüsse für unsere Notdurft.

OM: Also sind die Rüstungen für euch wie eine zweite Haut?

Sovereign Storm: Eher wie die erste Haut. Ich glaube die ist schon komplett verwachsen. Ich will lieber nicht darunter gucken.

OM: Wie seht ihr denn die Zukunft? Wie oft werdet ihr noch gegen Dr. Skull antreten müssen, bis ihr ihn endlich besiegt habt?

Count Cranium: Tja, wenn wir nicht so viel saufen würden, dann wären wir das sicherlich etwas erfolgreicher und schon etwas weiter.

Sir Optimus Prime: Also ich glaube, dass dieses Jahr das härteste der Bandgeschichte wird. Wir haben jetzt alleine schon 17 neue Gigs für die Wacken Roadshow. Dazu kommen dann noch ein paar Shows im Sommer, zum Beispiel auf dem Dong Open Air, dem Metal Frenzy und dem Metal Splash.

Earl Quake: Ja, wir haben dieses Jahr bereits rund dreißig Gigs. Und wir sind erst am Anfang des Jahres. Vielleicht kommt da ja noch was.

Sir Optimus Prime. Monsters of Rock, Donnington oder Rock in Rio wären geil.

Count Cranium: Oder das Kartoffelfest in Otze (schallendes Gelächter)

OM: Ok, damit wären wir auch schon am Ende des Interviews angekommen. Wollt ihr noch ein paar Worte an den Battle-Choir richten?

Sir Optimus Prime: Ja, sehr gerne. Zuerst einmal vielen Dank an Osnametal.de für den Support über die ganzen Jahre. Dann grüßen wir den Battle-Choir Osnabrück und bedanken uns, dass wir hier sein durften. Es hat richtig Bock gemacht. Und besucht unsere Shows auf der Tour, auf den Sommerfestivals und auf der Wacken Roadshow!

OM. Ok, danke für das Gespräch und viel Erfolg für die Zukunft.

Grailknights: Danke.

Autor: Erle
17.03.2007

Schlacht um Osnabrück der Grailknights zusammen mit How Sad A Fate gegen den bösen Dr. Skull

Um dieses hochgesteckte Ziel auch zu verwirklichen hatte man sich zur Verstärkung noch die Nu Core Gruppe How Sad A Fate an die Front gerufen, die den Weg der Wunstorfer ebnen sollte.

In einem mit über 70 Leuten gut gefüllten Gebäude fingen die Bünder dann kurz nach offiziellem Konzertbeginn mit ihrer Musik an. Und das war schon mal gar nicht schlecht! Starkes Gegrunze stand in einer guten Verbindung mit clean vorgetragenem Gesang oder Geflüster.

Außerdem konnte ein weitgehend gutes melodisches Vermögen bewiesen werden, wobei jedoch niemals die Emotion oder die Energie, die hinter den zahlreichen harten Riffs steckte, in den Hintergrund gerückt wurde. Und egal, was Jan-Philipp Gerking (Gesang), Christian Hoffmann (Gitarre), Micha Reifert (Gitarre), Peter Urban (Bass) und Nils Werner (Drums) auch vermitteln wollten, es gelang ihnen in jedem Fall.

Nur zwischenzeitlich ergab sich ein Problem. Die Saite einer Gitarre riss und so musste erst in einer leicht verlängerten Pause nach einer Lösung gesucht werden. Doch auch mit diesem technischen Mangel und dem dadurch verkürzten Set, was mit Sicherheit auf den bösen Skull zurückzuführen ist, wurden die Jungs ohne Einbußen an Qualität fertig und so konnte weiter Gas gegeben werden.

Zwar lässt sich ohne Zweifel behaupten, dass die Zuhörer einen perfekten Start in den Abend erlebt hatten, aber dennoch war der musikalische Vortrag ein wenig kurz. Und How Sad A Fate konnten ihre Pannenfreie Zeit nicht weiter ausbauen.

Jedenfalls ergab sich anschließend wieder eine Pause. In dieser waren bereits Sir Optimus Prime, der Duke of Drumington, Mac Death und Lord Lightbringer auf der Bühne zu beobachten, wie sie ihre Waffen rüsteten. Und auch vor der Bühne wurde es voller. Der Choire ließ nicht mehr länger auf sich warten. Und so war es auch kein Wunder, das die Spannung in die Höhe ging, auch wenn zur Beruhigung ein wenig Death Metal aus den Boxen erklang.

Erst nach einigen sehnsüchtigen Minuten des Ausharrens konnte man endlich das lang erwartete Intro zur Schlacht vernehmen. Und die Superhelden-Epic-Melo-Death-Metal Formation aus Grailhamctiy, alias Wunstorf, kam durch die Menge nach vorne. Wie traditionell erklang nach dem Intro das Powervolle „Across The Galaxy“, welches auf der Stelle ordentliches Headbangen auslöste. Und damit nicht genug! Nein! Schon in dieser ersten Nummer vernahm man das, was auch im gesamten restlichen Auftritt symptomatisch sein sollte. Eine toll variierte Geschwindigkeit, vorgelegt vom Duke, und unglaubliche Riffs, so das sich die Helden auch bald bei den Kritikern in die Herzen spielen konnten.

Ein Höhepunkt der ausgezeichneten Bühnenshow war das Angaloppieren von „ZapfBeauty“, der Bierversorgungsstute. Diese rettete im Choire ein paar Leben, da es ein ganzes Fass Bier für das Publikum mitbrachte. Immer lauernd und beobachtend: das Böse in Form von Dr. Skull und seinem armen, niedlichen und vornehmlich hässlichen Sklaven mit dem Gral. Doch davon ließen sich die Musiker nicht abschrecken. Und die Fans schon gar nicht. Als Sir Optimus Prime versuchte die Menge zu animieren musste ihn Lord Lightbringer zurückhalten, denn offensichtlich wussten alle, was zu tun war.

Und so war es kein Wunder, dass der Choire des Öfteren die Aufgaben der Singenden Elemente in der Schlacht zu übernehmen in der Lage war. Das war auch in dem wohl tragischsten Song „Home At Last“ der Fall, in dem mit hervorragender Melodramatik Textstellen wie „Brüder ich komm nach Haus aber bin nicht mehr der, der ich mal war. Es geht nie mehr zurück, denn es wartet mein Glück, im Himmel, der Erde so nah“ mit gesungen wurden. Doch trotz der Traurigkeit, die in dem Lied steckte, konnte Skull nicht mehr verhindern, dass ihm der Gral letztendlich doch abgenommen werden konnte.

Zusammen wurde dann die Hymne angestimmt oder das „Grails High“, wie es genannt wird und anschließend konnte sich endlich beglückwünscht werden. Osnabrück wurde befreit.

Abschließend lässt sich sagen, dass alles gestimmt hat. Eine passende Atmosphäre und günstige Preise taten ihr übriges.

Jeder sollte sich selbst den Gefallen tun und die Grailknights einmal live sehen! Gelegenheiten wird es sicher noch viele geben; zum Beispiel am 2. Oktober in Wunstorf, an dem sie zusammen mit IMPEXUS und On Knifes Edge ein soziales Projekt unterstützen werden.

Fazit des Abends: „Hail to the Grail!“

Setlist How Sad A Fate:
01 Winter
02 Stamp Of Death
03 Ignore
04 Hate
05 Flame
06 Heart In Vain
07 Down
08 Skin
09 Enjoy Your Calm
10 A Rose -Scented Downfall

Setlist Grailknights:
01 Across The Galaxy
02 Hail To The Grail
03 Nameless Grave
04 Guardian Angle
05 Engraved On A Tree Trunk
06 Return To Castle Grailskull
07 Mortem Obi
08 Brüder, Ich Komm` Nach Haus`
09 Regicide
10 Grails High
11 A Grailknight`s Heart
12 The Gods Force

Bericht: Mandra & Gou
17.03.2007

Grailknights – Calling the Choir

Die Grailknights sind zurück. Runderneuert könnte man sagen, denn bis auf Frontmann Sir Optimus Prime ist kein Mitstreiter der ursprünglichen Formation mehr an Board. Sechs Jahre nach der letzten Veröffentlichung „Alliance“ (2008) zieht also auf „Calling the Choir“ mit Sovereign Storm (Gitarre), Lord Drumcules (Drums), Count Cranium (Bass) und Earl Quake eine neue Garde von Gralsrittern in den Kampf gegen den dämonischen Bösewicht Dr. Skull.

Und diese neue Garde nimmt uns wieder mit auf ein Abenteuer, das so abwechslungsreich ist wie die bunten Kostüme der Superhelden selbst. Zunächst ruft man mit „Calling the Choir“, einem schnellen und melodischen Song, der sofort ins Ohr geht, den Battle Choir zu den Bannern. Auch das darauf folgende „Now or Nevermore“ drückt ordentlich aufs Tempo und überzeugt durch einen klasse Refrain und starke Riffs. Auffällig ist hier vor allem die sehr melodische Ausrichtung des Songs. „Mornin Dew“ lädt dann zum Tanzen und Trinken ein und könnte auch fast als Soundtrack zum nächsten Pirates of the Carribean-Film durchgehen. Unterstrichen wird dieser Eindruck vor allem durch die kräftigen Männerchöre und das dominante Akkordeon.

Präsentieren sich die „neuen“ Grailknights auf „Calling the Choir“ zunächst sehr Power Metal-lastig so geht es in „Absence of Gravity“ musikalisch wieder zurück zu den Wurzeln. Hier beweist vor allem Sänger Sir Optimus Prime, dass er seine Death Metal-Stimme nicht verloren hat und immer noch harte Growls singen kann. Gekonnt werden die so entstehenden harten Strophen mit schon fast epischen Refrains verbunden. Ein klasse Song. Insgesamt kann man sich nicht dem Eindruck erwehren, dass unsere Krieger aus Grailham City dieses Mal ein besonderes Augenmerk auf die Mantel- und Degen-Thematik gelegt haben. Denn neben dem bereits erwähnten „Mornin Dew“ erzählen auch die schöne ruhige Ballade „Anna Lee“ und der „Sea Song“ von Schiffen, Meeren und Piraten. Letzterer Song sollte dem ein oder anderen schon von den Liveshows im letzten Jahr bekannt sein.

Zum Ende des Albums präsentieren sich die Grailknights dann noch mal von ihrer härteren Seite, denn mit „Far and away“ hat man wieder ein Stück, das stark an die Grailknights zu Melodic Death Metal-Zeiten erinnert. Fast schon brutal klingen die Screams am Anfang des Songs im Vergleich zu den vorherigen Stücken. Aber auch hier streuen die Jungs im Mittelteil wieder absolut partytaugliche Mitsing-Passagen ein, die auch live für ordentlich Stimmung sorgen werden. Und wie könnte man ein Superhelden-Metal-Album besser abschließen als mit dem Coversong „Holding out for a Hero“ von Bonnie Tyler. Hier zeigt sich noch einmal, dass sich die Grailknights auch wirklich für nichts zu schade sind und ziemlich viel Humor besitzen.

Insgesamt also eine super Platte, die ein Pflichtkauf für alle Fans der Band ist. Aber auch Party-Metaller, die auf Humpa-Melodien, Mitgröl-Hymnen, schnelle Riffs und treibende Beats stehen, sollten hier mal ein Ohr riskieren. Und auch wenn das Album ohne Songs der Marke „Nameless Grave“ oder „Moonlit Masquarade“ vielleicht nicht ganz an die Klasse der Vorgängeralben heran kommt, so melden sich Gralsritter damit doch eindrucksvoll zurück und machen Lust auf mehr.

Tracklist:
01. Calling the Choir
02. Now or Nevermore
03. Mornin Dew
04. Absence of Gravity
05. Victorious
06. Anna Lee
07. Desert Star
08. Sea Song
09. End of the World
10. Far and Away
11. Holding out for a Hero (Bonus Track)

Score: 4 von 5 Punkte

Autor: Erle
11.04.2014

Grailknights – Alliance

Es ist die Zeit des Bösen. Der mächtige Dr. Skull führt seine Schergen in die Schlacht und nur durch die heilige Allianz der 4 Gralsritter und ihrer Getreuen können die finsteren Mächte zurückgeworfen werden.

Um diese Allianz ins Leben zu rufen besinnen sich die Grailknights ihrer Stärke, dem Songwriting. Die 10 Hymnen rufen, mit Ausnahme von „In For The Kill“, jeden True Metaller mit Humor zu den Waffen. Alle Trademarks der Herren MacDeath und Co sind vertreten. Gute, melodische Riffs, Chöre, Mitsing-Parts noch und nöcher und der dazugehörige Humor. Letzterer wurde aber im Gegensatz zum Vorgängeralbum sehr zurück geschraubt um Platz für bessere Songs zu liefern.

So sind wirklich 9 der 10 Song Perlen. Einziger Abfall ist „In For The Kill“. Der Song ist nicht abgrundtief schlecht, aber im Vergleich zu Granaten wie „Nameless Grave“, „The White Raven“ oder „Grailquest Gladiators“ mit einem ausgedehnten Mitsingteil, nur im Mittelmaß anzusiedeln. Besonderes Augenmerk sollte neben den Melodien auch auf die vielschichtigen Gesangskünste der edlen Herren gelegt werden. Von fast schon zartem Gehauche bis zu Deathgrowls gibt es alles.

Nur aufgrund der Deathgrowls allerdings von Melodic Deathmetal zu sprechen, wie die Knights sich selbst beschreiben, sehe ich als nicht so richtig an. Dafür sind die Songstrukturen und Melodien zu sehr an Größen der True Metal Landschaft angelehnt. Macht aber auch nichts, denn in jedem Genre sollten die Grailknights mit dieser Scheibe gut ankommen. Also ihr Maden: Zu den Waffen oder wollt ihr ewig Leben?

Score: 4,5 von 5

Autor: Zwiebel
24.06.2008

Grailknights – Return to Castle Grailskull

Eine Scheibe, die einem in jeglicher Form den Spaß am Death Metal näher bringt. Angefangen von Kostümen die einen sofort an die Power Rangers erinnern, dem Titel der einen entweder an einen Streifen von He-Man oder an ein indiziertes Computer-Spiel denken lässt, bis hin zu dem Gepose der Musik-Rangers im Booklet.

Was hier den Eindruck erweckt wie Narretei ist gewollt und setzt dem teilweise doch allzu Bösen Image der 08/15 Death Metal Bands den Eselshut auf. Bewusst sehen sich die 2002 um den Saitenzupfer und Shouter „Sir Optimus Prime“ gesammelten Freunde der Musik aus Mac Death (voc / b), Duke of Drumington (d) und Lord Lightbringer (voc / g) als nichts geringeres als die Retter des Universums und auf der Suche nach dem Heiligen Gral (wenn auch mit äußerst bodenständigen Berufen im „realen“ Leben). Ihr merkt, selbst die Titel der Hochwürden sind gekonnt gewählt und ich musste unweigerlich an Highlander, Duke Nukem und Big Macs denken. Auf dem zweiten Werk der Hannoveraner Truppe zeigt sich wieder solide Arbeit, gepaart mit technisch hochwertigen Aufnahmen. Eine Mischung aus gekonntem Death Metal und Lyrics ala „HejaHe! Heja He!“ lassen die Platte gern‘ mehrere Male direkt durchlaufen und bieten Abwechslung auf ganzer Linie. Lässt man sich auf das Spiel mit den Freunden der farbigen Strumpfhosen ein, bekommt man eine wirklich feine Platte in die Pfoten, die einen mit einem mitreißenden „Raving Storms“ begrüßt und sogleich aus dem Sofa erheben lässt.

Ein Death Metal Track solider Art und Weise. Man erwartet eine typische DM-Platte, nur mit abgedrehten Musikern, wird aber eines Besseren belehrt mit „Hail to the Grail“. Mit Chören, die den Songtitel rufen wie eine Aufforderung mitzugröhlen, steckt der Track hörbar an, besagtes zu tun. Eindeutig für Gelage und Feten gedacht. „Moonlight Masquerade“ bietet wieder Death Metal, allerdings mit Unterbrechungen durch fast geflüsterte cleane Parts, die aber wirklich gut in das Arrangement passen. Die Riffs erinnern an frühe Werke von Daft Punk, obwohl eigentlich keinerlei Zusammenhang besteht (??? – Anmerkung des Admins).

Absicht oder nicht, coole Idee!“Fight until you die“ startet ebenso mit stilistisch vollwertigem Death und diesmal gibt es keine Überraschung im Ablauf des Songs. Die gibt es allerdings mit „Home At Last“ umso mehr. Ein langsames, getragenes Stück mit akustischer Gitarre und klarer Stimme. Es reizt einen dazu, die Augen zu schließen und stumm auf dem Sofa mitzuschwanken, allein getragen von der Melodie und den Texten. „Prevail“ gibt wieder mehr Gas, und bietet neben gutem Geshoute, ordentlichen Riffs und klaren Chören eine Fahrt durch das Können der Grailknights. Ordentliche Tempowechsel und ruhige Parts sind sehr gut und passend eingebaut. Mit dem Schluss“wort“ das zugleich der Titel des Langspielers „Return To Castle Grailskull“ ist, verabschiedet sich die Band vom Zuhörer ebenfalls mit einem mitgröhltauglichen Track. Besagtes Heja He! als Refrain ist einfach unschlagbar, egal wie viel Met die Kehle gesehen hat. Dennoch zeigt es in über sieben Minuten erstaunliche Wenden was Tempo und Inhalt angeht. Über reine Drums bis zu mitreißenden Riffs ist alles dabei….und ein Ende wie es einem Heldenepos gebührt.

Nach diesem eigentlichen Ende des Silberlings ist im Datentrack noch ein Goddie versteckt. Spult man im „8ten“ Track 9 Minuten nach vorne, gibt es noch „Home At Last“ in deutsch auf die Ohren. Gelungen!Die ideale Scheibe für Feten, und wenn man mal ein bisschen gute Laune hat und beim Death Metal nicht automatisch die Leftzen nach unten zieht. Nicht eindeutig zum Death zuzuordnen, sind doch diese Teile dominierend aber in so einer Konstellation wirklich etwas Neues! Selbst für Fans des Power Metal hörenswert und keinesfalls mit der Gefahr, es tot zu hören. Langzeittauglich und dauerlauffähig.

Score: 4,5 von 5

Autor: Sebbe
07.08.2006

Grailknights & Craving

Es ist der ewige Kampf – Gut gegen Böse. He-Man gegen Skeletor. Oder eben die Grailknights gegen Dr. Skull. Und diesem fiesen Bösewicht ist es wieder einmal gelungen, den Heiligen Gral an sich zu bringen.

Also bleibt den Gralsrittern aus Grailham City nichts anderes übrig, als die Bierstute Zapf Beauty zu satteln und gemeinsam mit dem Battle Choir erneut in die Schlacht zu ziehen. Als heutiges Schlachtfeld wurde der Bastard Club in Osnabrück ausgewählt, wo man Dr. Skull kräftig in den knochigen Arsch treten will.

Leider können die Grailknights heute nur auf einen sehr kleinen Battle Choir zurückgreifen. Gerade einmal knapp 70 tapfere Krieger und Kriegerinnen haben den Weg nach Osnabrück gefunden, als gegen kurz nach acht die Band Craving die Bühne betritt. Und auch die Oldenburger Truppe ist heute mit einem Mann weniger am Start, denn nach Angaben von Sänger Ivan wurde Bassist Leonid vom bösen Dr. Skull entführt. Aber davon lassen sich die Jungs nicht einschüchtern und sorgen direkt für ordentlich Stimmung vor der Bühne. Irgendwie scheint das Publikum heute auch echt Bock auf den melodischen Black/Death Metal zu haben, denn es wird gebangt, geklatscht und getanzt. Besonders gut kommen die neuen Songs „Olga“ und „Sons of the Rebellion“ vom 2013er Album „At Dawn“, an. Aber auch Klassiker wie „Wolfsherz“ werden ordentlich abgefeiert. Zum Ende gibt es dann noch den Emmelie De Forest Coversong „Teardrops“. Alles in allem also eine solide Leistung der leicht dezimierten Truppe. Negativ fallen eigentlich nur der leicht höhenlastige Sound und der zeitweilig etwas zu leise Gesang auf. Ansonsten kann es so weiter gehen.

Um kurz nach Neun erscheint dann der Bösewicht Dr. Skull persönlich. In düsterer Kluft und mit dem Gral in der Hand zeigt er sein finsteres Grinsen. Der Battle Choir beantwortet diesen Auftritt natürlich standesgemäß mit lautem Buhen und Pfeifen, was sofort die Grailknights in ihren bunten und strahlenden Rüstungen auf dem Plan ruft. So kann die Gefahr zunächst abgewehrt werden. Und um von Anfang an klar zu stellen mit wem Dr. Skull es hier heute zu tun hat, feuern die Jungs mit „Calling the Choir“ und „Morning Dew“ zunächst zwei Knaller vom neuen Album in die Menge. Und auch wenn „Calling the Choir“ erst seit etwa einer Woche zu haben ist, singt das Publikum sofort kräftig mit. Auch beim All-Time Klassiker „Nameless Grave“ zeigen die Anwesenden Krieger und Amazonen, was sie drauf haben.

Danach muss aber erst einmal Zeit für eine kleine Stärkung sein, denn Zapf Beauty belohnt den Battle Choir mit einem kleinen Fass Bier, welches unter den treuen Kameraden und Kameradinnen natürlich brüderlich und schwesterlich geteilt wird. Und auch eine erneute Attacke von Dr. Skull kann hier abgewehrt werden. Lustigerweise landet der alte Sack dabei mal ordentlich auf seinem knochigen Arsch und zieht mit eingezogenem Schwanz von dannen. Weiter also im Programm. Doch der nächste Angriff lässt nicht lange auf sich warten. Gerade hat man die schöne Ballade „Brüder“ zu Ende gebracht, da nähert sich auch schon der übellaunige Drache Urks um den Grailknights zu Leibe zu rücken. Doch mit Hilfe von Zapfi und dem Battle-Choir scheitert auch diese Attacke, und Urks kann von der Bühne vertrieben werden.

Nun ist wieder Friede Freude Eierkuchen im Grailknights Lager und man gibt sich einer ausschweifenden Metal Party hin. Die jungen Krieger aus Grailham City wirken heute sowieso extrem gut gelaunt und spielfreudig. Und so macht es auch ob der relativ geringen Besucherzahl einen Riesenspaß. Dabei gehen die Songs vom neuen Album mindestens genauso gut ab wie auch die lustigen Show Einlagen der Marke „Grailorobic“ oder die „Muskel La-Ola“. Ein besonderes Schmankerl liefern die Jungs dann noch einmal mit dem „Superhero Medley“ ab, in welchem sie Titelmelodien von bekannten Superhelden Serien der Achtziger und Neunziger in metallisierter Form zum Besten geben. Aber dann geht es auch schon auf zum großen Finale. Nachdem Dr. Skull im obligatorischen Schlusskampf besiegt und ihm der Gral entrissen werden kann, holen die Grailknights noch einmal alles aus sich und dem Battle Choir heraus. Wer könnte auch schon bei „Moonlit Masquerade“ und „Grailquest Gladiators“ still stehen.

Alles in allem also ein extrem kurzweiliger Abend, der neben klasse Musik vor allem eine super Show bot. Hier scheint man bei der Rekrutierung der neuen Gralsritter also alles richtig gemacht zu haben, denn alle Bandmitglieder harmonieren auf der Bühne sehr gut miteinander und liefern ein stimmiges Gesamtbild ab. Mit ein bisschen Theater, ein bisschen Comic und der Tatsache, dass sich die Grailknights selber nicht immer so ganz ernst nehmen, wird daraus also mal wieder eine runde Sache. Schade nur, dass so wenige Leute da waren.

Setlist Craving
1.Revenge
2.By the blowing wind
3.Olga
4.Sons of the Rebellion
5.Leopard
6.Wolfsherz
7.Teardrops (Emmelie De Forest Cover)

Setlist Grailknights
1.Intro
2.Calling Choir
3.Morning Dew
4.Nameless Grave
5.Desert Star
6.Across the Galaxy
7.Brüder
8.Sea Song
9.Absence of Gravity
10.Superhero Medley
11.Now or Nevemore
12.Far and away
13.Moonlit Masquerade
14.Grailquest Gladiators
15.Outro (Flashdance)

Autor: Erle/Dark Angel
19.04.2014

The Art Of War Tour mit: Sabaton & Grailknights

Das schwedische Partybattalion Sabaton hatte sich ein weiters mal aufgemacht der Welt zu zeigen wie man melodischen Metal auch jenseits der üblichen Gefilde des Power Metal zelebrieren kann. Im Gepäck hatten sie ihre aktuelles Album „The Art Of War“..

Im Gegensatz zum letzen Gastspiel der Band vor knapp 60 Zuschauern zeigte sich Osnabrück von seiner besten Seite: Über 150 Leute auf einem Dienstag ist schon etwas das sich sehen lassen kann!

Los gings mit einer Band aus einem komplett anderen Genre, den Grailknights aus Hannover. Der Stil der Band lässt sich am ehesten mit Epic Death Metal beschreiben, denn tiefe Growls und fieses Gekeife treffen auf erhabene Melodien nicht wirklich ernstzunehmende Texte und gelungene cleane Chöre, also quasi Dethklok meets J.B.O.. Auch wenn die Band meiner Meinung nach dieses Image und dieses Superhelden-Gehabe nicht nötig hat, da sie mit diesem Auftritt eindeutig bewiesen haben das sie in der Lage sind mitreißende und eigenständige Songs zu schreiben muss ich sagen, das mich der Auftritt gut unterhalten hat und ich das eine oder andere mal lachen musste. Die Show kam zumindest nicht zu kurz, und neben unterhaltsamen Ansagen kamen diverse Gefährten der Gralsritter auf die Bühne, die Stute der Band Zapf Beauty lieferte den Fans ein firsches Fass Bier, und der böse Drache Urks wurde in seine Schranken gewiesen. Auf die Weise eroberte man den von Dr. Skull entwendeten Gral zurück, und nebenbei auch noch einige Fans in der heftig bangenden Menge. Als Partyband sind die Grailknights also auf jeden Fall top, und ich sage ihnen einfach mal eine ähnliche Zukunft wie J.B.O. voraus, auch wenn sie weniger massentauglich sind.

Nach einer kurzen Umbaupause stürmten nun endlich die von allen sehnsüchtig erwarteten Sabaton die Bühne und legten mit „Ghost Division“, dem Opener des aktuellen Albums „The Art Of War“, gleich richtig los. Fliegende Haare und Pommesgabeln soweit das Auge reicht. Und auch die Band auf der Bühne hatte sichtlich Spaß am spielen. Während der Spielpausen zeigte sich das ein großer Teil des Publikums die Band nicht zum ersten Mal sah, denn die von den Sommerfestivals bekannten „Noch ein Bier!“-Rufe wurden wieder laut. Außerdem wurde Sänger Joakim Bróden vom Publikum mehr oder weniger gezwungen mehrere Biere auf Ex zu trinken was ihn aber nicht im geringsten davon abhielt eine Top-Performance abzuliefern.

Die Schweden zeigten sich wieder mal von ihrer besten Seite und präsentierten eine Setlist die keine Wünsche offen lies (Auch wenn so gut wie jeder gerne noch mehr Songs gehört hätte.). Der Schwerpunkt lag auf dem aktuellem Album, aber auch Songs des ersten Albums „Fist For Fight“ wurden in einem Medley zum Besten gegeben: „Hellrider“, „Metalizer“, „Burn Your Crosses“ und „Thunderstorm“. Nach dem letzten Stück, einem Medley aus „Metal Crüe“ und „Metal Machine“ forderte ein Fan die Band auf noch einen Song zu spielen, und es folgte „Panzerkampf“ – Geile Sache, so was macht nicht jede Band!

Mal von den Rauchern, die anscheinend immer noch nichts vom Rauchverbot im Bastard Club gehört haben, abgesehen war es ein sehr geiler Abend. Hoffentlich kommen Sabaton nächstes Jahr wieder nach Osnabrück.

Danke an das Organisationsteam, das mit seinem Einsatz diesen Abend möglich gemacht hat und die Band aus Hamburg nach Osnabrück gefahren hat. Und Danke an Herki für die unerwartete Zugabe.

Setlist Grailknights:

  • 01 Across The Galaxy
  • 02 Grailquest Gladiators
  • 03 Engraved On A Tree Trunk
  • 04 Nameless Grave
  • 05 The White Raven
  • 06 Moonlight Masquerade
  • 07 Brüder, Ich Komm‘ Nach Haus
  • 08 Return To Castle Grailskull
  • 09 Echoes of Wisdom

Setlist Sabaton:

  • 01 Ghost Division
  • 02 The Art Of War
  • 03 Into The Fire
  • 04 Cliffs Of Gallipoli
  • 05 Metalizer Medley
  • 06 Rise Of Evil
  • 07 Attero Dominatus
  • 08 In The Name Of God
  • 09 40:1
  • 10 Price Of A Mile
  • 11 Panzer Battalion
  • 12 Primo Victora
  • 13 Metal Medley
  • 14 Panzerkampf

Bericht: El Padre
21.10.2008

1/3 Evil Party mit: New World Depression & Sirius & Mortal Remains & Grailknights & Embedded

Am 22. Februar präsentierte euch OsnaMetal.de die annähernd böseste Party des noch so jungen Jahres und griff deshalb bei der Auswahl der Acts ausschließlich auf todesmetallische Protagonisten zurück.

Ja, wir scheuten sogar keine Kosten und Mühen, euch die Grailknights nochmal an Land zu ziehen, nachdem ihr Auftritt im letzten Jahr so gut ankam. Diese wurden auch lediglich von der Osnabrücker OldSchool – Deathmetaltruppe Embedded „geheadlined“..

Lange wurde auch im Vorfeld gerätselt und diskutiert, was der Name der Party eigentlich aussagen sollte.

Vermutungen, dass dies die erste von insgesamt 3 „bösen Partys“ werden sollte, bestätigten sich nicht.

Nach kurzer Rücksprache mit OsnaMetal.de-Chef Marc a.k.a. Ace bekomme ich die Antwort: “Es ist das Datum“, so Ace, “heute ist der 22.2., also genau ein Drittel der Zahl des Bösen, 666!“

Manchmal kann es so einfach sein…!

Bei Ankunft am Westwerk fällt mir sofort die gute Laune aller Anwesenden auf, die draußen vor dem Eingang hocken und in Ruhe „ihr eigenes“ Bier trinken. Nur wenige, die wahrscheinlich auch schon aufgrund des nicht gerade berauschenden Wetters angep…t sind, nöhlen rum, weil auch hier der Staat das Rauchverbot in vollen Zügen durchdrückt. Im Innern ist bereits ordentlich Krawall zu vernehmen, was darauf schließen läßt, dass ich es leider doch nicht geschafft habe rechtzeitig zu Beginn vor Ort zu sein und Sirius in der Halle mit ihrem Set schon losgelegt haben. Die Devise ist also: Nichts wie rein!!!

Beim Betreten der Halle erfahre ich dann, dass ich den Opener New World Depression zeitlich bedingt leider ganz verpasst habe – schade ansich!

Angenehm fällt angenehm auf, dass sich doch bereits ein paar People in den Raum verirrt haben, jedoch in gewohnt Osnabrücker Manier noch zu wenig intus haben, um sich zu bewegen. Das allerdings kümmert a) die Jungs von Sirius einen Scheiss und b) kennen sie diesen Haufen nur zu Genüge, was Peeper (Sänger) den Anwesenden des öfteren denn auch mit einem Augenzwinkern zu verstehen gibt.

Und auch sonst schafft es die Truppe gekonnt zu dieser frühen Stunde eine Brücke zu den „Pfeilern“ zu schlagen, die langsam anfangen doch ein wenig zu wackeln. Daran sind nicht nur die treibenden Riffs und markigen Schreie verantwortlich, sondern auch die Entainerqualitäten des Frontmannes und die Showeinlagen von Zwiebel am Bass, der es sich nicht nehmen ließ seinen Viersaiter in allen erdenklichen Positionen zu beackern. Zwar haben sie zwischenzeitlich auch mit technischen Problemen zu kämpfen, was jedoch dem Spaß keinen Abbruch bringt und sie damit diesen Abend lange nicht allein bleiben sollten. Gelungene und überzeugende Darbietung!

Als nächstes stehen die Oldschool Thrasher Mortal Remains um Frontfrau Corinna Becker auf der Liste.

Nach 20 minütiger Umbaupause und kurzem Soundcheck geht es dann los und ich bin durchaus beeindruckt wieviel Power aus der kleinen Dame herauskommt. Zunächst präsentieren sie 2 Stücke neueren Datums von ihrer aktuellen Scheibe „Next Level“, richtig heiß wird es aber erst ab dem 3. Song („Liar“), da die älteren Stücke erdiger und eingängiger sind und beim Publikum merklich besser ankommen. Jedoch bleiben auch Mortal Remains von den Technikpannen nicht verschont, wodurch eine kurze Verschnaufpause zum Bierholen einlädt.

Nach der Beseitigung des Problems knüpft die überwiegend aus Wuppertal stammende Truppe genau dort an, wo sie aufgehört hat und spielen sich zur Mitte des Sets in Hochform.

Bassist Stephan Wessling steht wie ein Fels hinter seiner Frontfrau und schneidet Grimassen, wobei ihm eine gewisse Ähnlichkeit zu Peter Steele (Type O Negative) nicht abzuerkennen ist. Am Ende erhält die Thrashcombo einen wohlverdienten Applaus, können von sich aber auch nicht gerade behaupten, die Osnabrücker Metalheads groß in Bewegung gesetzt zu haben.

Als nächstes blasen die Grailknights zum Sturm gegen den verruchten Dr. Skull, weshalb sich die Halle 1 des Westwerks schlagartig füllt und nun 90 Prozent der Anwesenden ihr Eigen nennt. „Hail To The Grail“ – Sprechchöre lassen auf eine nicht gerade geringe Gefolgschaft schließen, die bereits vor Beginn der Show schon gegen den finsteren Gegenspieler der Grailknights schlecht Wetter macht. Als schließlich das Licht ausgeht ertönt ein stimmungsvolles Intro, dass uns darauf hinweist, dass wieder einmal Dr. Skull mit seinem Diener zusammen sein Unwesen treibt und sich nun in Osnabrück auf der Suche nach dem „Heiligen Gral“ befindet. Dieses versuchen natürlich die Gralswächter aus Hannover-Grailham-City mit allen Mächten und Mitteln zu verhindern und verschwören sich dazu mit dem Publikum – dabei schaffen sie es erstmals, richtig Schwung in die Bude zu zaubern.

Mag natürlich sein, dass diese Art von Präsentation nicht jedermanns Sache ist, da die Bandmitglieder in knallbunten Superheldenkostümen auf der Bühne agieren, es zwischendrin immer wieder Einspieler vom Band gibt und ein grimmig dreinschauender Dr. Skull durch die Reihen der Zuschauer stapft. Hinzu kommt eine recht interessante Stilmischung aus Death-, Thrash- und TrueMetal.

Großes Kino auf kleiner Bühne! Das findet auch der Großteil des Westwerks, der hier eine Riesenparty feiert. Viele Songs der Grailknights kennen die meisten schon und singen daher aus voller Kehle mit, solange die Bierpulle dies nicht grad verhindert. Leider werden auch die Hannoveraner nicht nur von Dr. Skull, sondern auch vom Technikteufel verfolgt, da dem einen Gitarristen des öfteren sein Klinkenkabel aus der Buchse huscht. Egal, da es bei dem aktuellen Pegel und der Partystimmung sowieso nur die wenigsten mitbekommen. Diese überschwängliche Stimmung scheint dann auch den Widersacher der Gralsritter zu überraschen als plötzlich ein Mädchen angerannt kommt und ihm den Gral (er war mittlerweile fündig geworden) entreißt und von dannen rennt. Dr. Skull und sein orkähnlicher Gehilfe nehmen zwar sofort die Verfolgung auf, jedoch ohne Erfolg. Die Grailknights erhalten den Gral zurück, die Erde ist wieder einmal gerettet und der Totenkopfmann schaut erneut in die Röhre. Metal als Theater; mal was anderes.

Die nun folgende Deathmetalinstitution Embedded nutzt den Abend ihrer Headlinershow auch zugleich als Mini-Releaseparty bzw. Vorankündigung ihres bald erscheinenden neuen Albums. Pech haben die Jungs allerdings in zweierlei Dingen: Am Abend zuvor brach sich ein Bandmitglied den Knöchel, sodass schnell ein Ersatz gefunden werden mußte, um den Gig nicht absagen zu müssen und zusätzlich sehen sie sich gerade einmal noch vor 1/3 der Kulisse vor der die Grailknights zuvor noch gespielt hatten.

Frontmann Rainer Düsing lobt daher die Hinterbliebenden und haut mit dem ersten Song gleich ein Loch in die Wand. Natürlich nur im übertragenen Sinn, aber die Wucht und die Kraft, die sich auf der Bühne entfaltet ließe genau dieses zu! Aber was glaubt ihr was nach dem 1. Lied geschieht? Genau! Fehlerkorrektur. Das Schlagzeug bzw. die Fußmaschine von Kesselquäler Markus Renzenbrink ist nicht vernünftig verankert und rutscht daher während des Spielens. Dies ist allerdings schnell behoben. Als es wieder losgeht reagiert das Publikum zunächst wieder sehr zurückhaltend, um dann jedoch beim 4. Song des Abends den allerersten Moshpit des Abends auf die Beine zu stellen. Embedded geben ihr möglichstes und ernten dafür von den Verbliebenen anerkennenden Applaus.

Ein weiterer Höhepunkt entsteht als das neue bisher noch unveröffentlichte Stück „Fucking Mirror“ angekündigt wird, dass sich sofort ins Hirn einbrennt und durch markante und gute Tempowechsel raussticht. Da kann man es bis zur Veröffentlichung kaum noch aushalten! Und weiter geht es mit der schleppenden aber konstanten Kraft einer Dampfwalze nur werden mittlerweile im Publikum die ersten Ermüdungserscheinungen deutlich, da sich immer mehr aus dem „lauten“ und zudem noch „rauchfreien“ Saal zurückziehen, um an der frischen Luft eine Zigarette zu rauchen oder sich der Gralsgefolgschaft anzuschließen, die vor den Toren ihren Siegestrunk in Form von 5L Fässern zu sich nimmt.

Schade für Embedded, aber diesen Abend müssen sie sich definitiv der Hannoveraner Deathmetal – Truppe geschlagen geben. Zu groß ist die anwesende Fanschar und der bereits genossene Alkohol. Und während noch „Hail To The Grail“ – Rufe durch die Nachbarschaft des Westwerks hallen, kommen auch drinnen die Osnabrücker OldSchool – Deather zum Schluss und beenden einen unterhaltsamen, für die einen oder anderen bestimmt nicht zufrieden stellenden, Abend, der vor allen Dingen neben den unterschiedlichen Bands auch durch auffallend viele technische Probleme in Erinnerung bleiben wird.

Setlist Sirius:
01.The Last One
02. Behind The Universe
03. Nightblood
04. Eleven Drunken Elven
05. Burnt Breast Barbeque
06. The Awakening
07. When Our Heroes Die
08. Deep Down In The Cavern Where The Princess Is Still Crying

Setlist Mortal Remains:
01. Here We Are
02. Next Level
03. Liar
04. Warhead
05. In The Line Of Fire
06. Wake Up Horror
07. Hatred
08. Slay Her
09. Follow Me
10. Dying Inside
11. My Revenge
12. Flag/ Black

Setlist Grailknights – Die Schlacht um Osnabrück
01. Across The Galaxy
02. Hail To The Grail
03. Nameless Grave
04. Regicide
05. Moonlit Masquerade
06. Brüder, Ich Komm Nach Haus
07. Grailquest Gladiators
08. Return To Castle Grailskull

Setlist Embedded:

n/a

Autor: Scoom
22.02.2008

Northern Metal Knights mit: Grailknights & Morbid Tales & Antagonist & Blackened White

Am 13.01.2007 begannen in Hannover die „Northern Metal Knights“. Mit von der Partie waren neben den Grailknights auch die Morbid Tales, die Gruppe Antagonist und Blackened White …

Den Auftakt machten Blackened White Viel Bewegung war das Markenzeichen, das Sänger Ciro Auricchio auf das Publikum zu übertragen versuchte. Dies gelang ihm auch ganz gut, wenn man bedenkt, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu viele Schaulustige anwesend waren. Aber dieses Detail bekam die Band ja ohnehin nicht mit, da sie durch einen falsch angebrachten Scheinwerfer geblendet wurde.

Musikalisch können sich die Jungs auf jeden Fall hören lassen. Gitarren und Drums hatten beide ihre Akzente und der Gesang passte in einem idealen Verhältnis in das Schema hinein.

Kurz: Blackended White machten als erste Band mit ihrem Screamo-Metal und insgesamt neun Tracks bereits Hunger auf mehr und hoben so die Stimmung um ein Vielfaches. Ein hervorragender Vorbereiter, von dem man mit Sicherheit noch viel auf die Ohren bekommen wird.

Anschließend gab es erstmal eine kurze Umbau- und Vorbereitungspause, in der weiterhin gute Musik aus den Lautsprechern erklang, angereichert mit Fangesängen von den Anhängern der Grailknights

Als zweite Band folgten aber erst einmal Antagonist. Die vier Jungs aus Bremen beeindruckten mit ihrem Death-Thrash Metal bereits eine größere Zahl von Menschen, die sich inzwischen im „Soma“ eingefunden hatten. Als einleitenden Kommentar äußerte sich der Sänger noch kurz mit „Jetzt geht’s ein bisschen härter zur Sache“, dann wurde auch schon aufgespielt.

Auffällig war hier zum einen ein sehr konzentriert wirkender Drummer, zum anderen, dass der Sänger die Augen extrem zusammenkneifen musste. Dank des Scheinwerfers.

Gespielt wurden viele gute Riffs, welche die zehn Tracks wunderbar umspielten. Auch der Rhythmus war mehr als überzeugend, vor allem in Track sechs, „Gathering Storm“, bei dem vom Sänger zugegeben wurde, er habe sein Instrument vergessen.

Alles in allem ist deutlich: Auch die Antagonisten brachten einen tollen Auftritt.

Vor dem Auftritt der Morbid Tales gab’s dann endlich die von allen ersehnte Lichtkorrektur. So war immerhin gewährleistet, dass die folgenden Bands auch was vom Publikum sehen konnten.

Nach einem kurzen Seitenhieb, der auf die steigende Temperatur im Gebäude anspielte („Sauna Club Soma“), legten die Morbid Tales leicht geheimnisvoll mit ihrem ersten Song „Dragon of the sea“ los.

Inzwischen war es immer voller geworden, das Headbanging in der Masse nahm stark zu.

Hier versuchte Sven Kehlenbeck, Frontmann der Gruppe, alle Distanzen zu den aktiven, abrockenden Musikbegeisterten abzubauen.

Besonders gekonnt inszenierten die Thrash-Metaler die instrumentalen Parts, die immer wieder viel Spannung aufbauten.. Toll auch das extreme Engagement, das man den Musikern auf der Bühne ansehen konnte und vielleicht auch die Begründung dafür sein könnte, dass die Refrains so gut ins Ohr gingen. Mit weiteren lustigen Kommentaren, wie „wie spät ist es?“ die sich Kehlenbeck selbst mit „Zeit für’n Bier“ beantwortete, zogen die Morbid Tales die Masse eindrucksvoll in ihren Bann. Auch ihre auf die Grailknights-einstimmenden, fanorientierte Gesänge und Ansprachen sorgten für Stimmung.

Dann wurde es eng. Sehr eng. Kurz vor dem Auftritt der Grailknights war der Club überfüllt. Die ausgezeichnete Stimmung erinnerte mich mit den Rufen und Gesängen fast an die letzten 96 Heimspiele und wurde noch verstärk, als ein paar der Musiker die Bühne betraten und ein paar Klänge anschlugen – um danach gut gelaunt einfach wieder von der Bühne zu verschwinden. Dies stachelte die Menge um so mehr an, immer lautere „Hail to the grail!“ Rufe wurden laut.

Dann war das Warten vorbei und eine Stimme sagte den Kampf um den Heiligen Gral an. Die Schlacht konnte beginnen, als Lord Lightbringer, Sir Optimus Prime, Mac Death und der Duke of Drumington in den für sie typischen Maskierungen und Verkleidungen auf die Bühne kamen. Notizen machen war von da an erst einmal unmöglich.

Spätestens, als ich den ersten Fuß am Kopf hatte, schwante mir, dass es vielleicht unklug wäre, in der Ecke stehen zu bleiben, in der ich Photos machte.

Als ich auf dem Boden lag wusste ich, dass es unklug war.

Mit brillanten Riffs, und tollen mehrstimmigen Segmenten brachten die Grailknights die Hörenden in Bewegung. Mit einer brillanten Bühnenshow wurde zudem noch Interesse geweckt und es muss anerkennend bewertet werden, dass die bösen Stimmen auch immer weiter beibehalten wurden, auch wenn ein Song grade vorbei war. Durch die allen bekannten „Hey ja“-Gesänge wurde auch der letzte Anwesende mit einbezogen. Außerdem wurde noch auf dem Bösen „Dr. Skull“ rumgehackt, der irgendwo mit dem Gral sein Unwesen treiben sollte. Das führte zu „Dr. Skull ist Homosexuell – Schwul!“- und „Dr. Skull ist – Pfui“-Rufen.

Inzwischen wurde es immer wärmer, dass merkten auch die Grailknights, die leider nicht mit Getränken versorgt waren. Doch zum Glück gab es da ja noch Zapfi, die „Bierversorgungsstute“, die den Herren aus der misslichen Lage helfen konnte und Grundlage bot, dass sie weiterspielen konnten. Ihre Musik war durch einen satten Klangteppich aus der Rhythmusgruppe und einem tollen Gitarrenspiel dominiert.

Wer es, nebenbei bemerkt, nicht wusste: Die Grailknights können, wie es sich für richtige Ritter gehört, nicht lesen. Aber daran nahm keiner Anstoß, denn kraftvolle Musik können sie ja noch machen. Aber auch tragische Elemente traten in Mimik und Vortragsweise gelegentlich zu Tage.

Das Ende der Grailknights – Saga: Die vier schafften es schlussendlich, dem üblen Skull seinen Gral abzunehmen, um sich anschließend einen ordentlichen Schluck zu genehmigen.

Setlist Blackened White
01 000
02 Mc Gyver
03 Overdosed
04 Lifeline
05 Social
06 Kot
07 Sarena
08 Gehirn
09 Party

Setlist Antagonist
01 Civitas Die
02 Incessant Rain
03 Mondblut
04 New Zombie Dead
05 Shefanhow
06 Gathering Storm
07 Misanthropist
08 Usurpation
09 Next Killing Generation
10 The Fall of Mankind

Setlist Morbid Tales
01 ragon of the Sea
02 Master of Fate
03 Slaves by Money
04 Harvest of Death
05 Rest in Peace
06 Your Knife in my Back
07 Personal Purgatory
08 Frozen Agression
09 Beast in the Mirror

Setlist Grailknights
01 Intro1
02 Across The Galaxy
03 Return to Castle Grailskull
04 Intro 2 – Zapf Beauty
05 Nameless Grave
06 Guardian Angle
07 The Traveller
08 Home At Last
09 Moonlit Masquerade
10 Intro 3 – Gralübergabe
11 Grails High
12 Outro
13 The Gods Force/Prevail

Autor: Gou
13.01.2007


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Grailknights – Auf der Suche nach dem Heiligen Gral: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 2abgegebenen Stimmen.
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