Wertung: 10 von 10

gruesome_savage_landGruesome haben mit ihrem Debüt-Album „Savage Land“ eine Death-Metal-CD geschaffen, die an das Ende der 1980er Jahre erinnert. Auch wenn Gruesome mit „Savage Land“ ihr Debüt feierten, haben alle Bandmitglieder bereits Erfahrung im Business gesammelt. Matt Harvey, ehemaliger Gitarrist und Sänger von „Exhumed“, ist der Kopf der neu gegründeten Band. Des Weiteren setzt sich Gruesome aus ehemaligen Mitgliedern von Malevolent Creation, Possessed sowie Derketa zusammen. Das hört man auch bereits bei der ersten Nummer. Mit „Savage Land“ eröffnet die Combo eine 42 Minuten lange Hommage an den Death Metal der 1980er Jahre.

Eine Mischung aus Metallica und Slayer

Mit „Trapped in Hell“ geht es auf „Savage Land“ weiter. Und plötzlich glaubt man, dass man die „Reign in Blood“-Meisterscheibe von Slayer in der Anlage hat. „Trapped in Hell“ könnte sehr wohl aus der Feder von Kerry King und Tom Araya stammen. Nach den ersten beiden Nummern sind gerade einmal 9 Minuten vergangen. Man verspürt plötzlich Lust auf noch mehr von Gruesome. „Demonized“ reiht sich gnadenlos an die beiden Vorgänger an. Schnelle Drums, der Kopf nickt automatisch mit; in der Mitte ein wunderbares Gitarren-Soli. Gruesome entführt seinen Zuhörer in eine andere Welt. In eine Welt, in der Slayer noch gute Musik macht, Bon Jovi noch nicht mit „New Jersey“ die Musikwelt verseucht hat und Metallica schwor, niemals sanftere Musik als „Kill em all“ zu produzieren.

Balladen? Fehlanzeige!

Wer ruhige Nummern sucht, ist bei Gruesome falsch. Es folgen „Hideous“ und „Gangrene“. „Closed Casket“ mag aus der Reihe fallen; die Nummer ist wahrlich melodischer als alle anderen, die Gruesome bis jetzt präsentiert hat. Dennoch: Balladen klingen anders. Gruesome vermittelt den Eindruck, gar nicht langsam spielen zu können. Den Fan wird es freuen. Und wer Death Metal mag, wird Gruesome wohl für ihre Hommage an das letzte Jahrhundert lieben. „Psychic Twin“ knallt genauso wie „Gruesome“. Der einzige Nachteil: Wer bereits bei „Gruesome“ gelandet ist, befindet sich schon im Finale.

Schlechte Nummern? Fehlanzeige!

Mit „Land of no Return“ und „Black Magic“ geht „Savage Land“ in das absolute Finale. Jetzt heißt es stark bleiben; nach nur 42 Minuten ist das Album bereits zu Ende. Am Ende sind Gruesome aber noch lange nicht. Die zehn Songs machen deutlich Lust auf mehr der Death Metal-Combo. Und wer Gruesome hört, der merkt sofort, dass es sich dabei um keine Amateur-Musiker handelt, die sich über ihr erstes Werk freuen. Es sind erfahrene Musiker, die den Nerv ihrer Death Metal-Fans treffen.

Gruesome lässt die Knorken knallen!

Hier gibt es keine Balladen, hier gibt es keine Zeit für Verschnaufpausen. Gruesome brillieren mit ihrem Debüt-Album auf der ganzen Linie. Es gibt wohl kein Death Metal-Album, das in den letzten Jahren derart auf den Spirit der 1980er Jahre hinwies, wie das „Savage Land“ 42 Minuten lang getan hat. Das gibt 10 Death Metal-Punkte der Sonderklasse!

 

Tracklist:

1. Savage Land
2. Trapped in Hell
3. Demonized
4. Hideous
5. Gangreene
6. Closed Casket
7. Psychic Twin
8. Gruesome

„Deluxe Version“ zusätzlich mit:
9. Land Of No Return (Bonustrack)
10. Black Magic (Bonustrack)

 

 

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