Wertung: 8 von 10

Gwydions Geschichte beginnt im Jahre 1995 als Projekt einiger Metal begeisterter Freunde, die sich nebenbei auch noch für die keltische Mythologie interessieren. Benannt nach einem keltischen Zauberer aus Wales, entwickelte die Band aus Portugal ihren ganz eigenen Stil im Bereich des melodischen Black Metal, indem man sich doch intensiver mit keltischer Mythologie, alten Traditionen und Ritualen befasste, als seinerzeit üblich.


So begeisterte man Portugals Metal-Szene mit drei Demos und zahlreichen Auftritten, bevor es 2004 fast zum Aus der Band kam. Doch nach einigen Line-up Wechseln erwachte Gwydion zu neuem Leben, entwickelte neue musikalische Ideen mit starken Folk/Viking Background und nahm 2007 ihr erstes komplettes Album „Ynys Mon“ auf. Nach den vielen guten Reaktionen auf „Ynys Mon“ wollen sich Gwydion mit „Horn Triskelion“ endgültig in der ersten Liga des Pagan Metal etablieren.

Wie bei Bands diesen Genres üblich, beginnt auch „Horn Triskelion“ mit einem instrumentalen Intro, welches allerdings nicht sehr originell ist. Man möchte am liebsten gleich weiterschalten. Das Intro soll allerdings der einzige Schwachpunkt des Albums bleiben, denn der zweite Longplayer der Portugiesen bietet alles, was das Pagan Herz begehrt. Hymnenhafte Wikingerchöre, Grunz und Kreischgesang und ein marschierendes Schlagzeug.

Bereits der erste Song lässt erahnen, mit welcher Klasse man es hier zu tun hat. Das atmosphärisch eingesetzte Keyboard sorgt für eine düstere Stimmung und der an Moonspell erinnernde Gesang kommt klar und deutlich aus den Boxen. Einem ganz anderen Muster folgt der folgende Song „From Hell To Asgard“. Hier handelt es sich um eine Mid-Tempo Nummer der Marke Fintroll oder Ensiferum. Für mich neben „Offiussa (A Terra Des Serpentes)“ einer der stärksten Songs auf der Platte. Aber auch ihre schwarzmetallischen Wurzeln haben Gwydion nicht vergessen. Der teilweise sehr brachiale Gesang kommt zum Beispiel bei „The Terror Of The Northern“ sehr gut zum Ausdruck. Im Zusammenspiel mit Orchestrierung und Frauengesang im Background, erinnert dieses Stück an Dimmu Borgir oder Therion.

Wer jetzt denkt, hier höchsten einen Abklatsch bekannter Szenegrößen vor sich liegen zu haben, der irrt. Mit „Horn Triskelion“ haben Gwydion ein sehr vielseitiges und abwechslungsreiches Album produziert, dass sowohl Fans von Moonspell, Therion, Dimmu Borgir wie auch Fans von Ensiferum, Equilibrium und Finntroll ansprechen wird.

Tracklist:

  • 01. The Departure
  • 02. Fara I Viking
  • 03. From Hel To Asgard
  • 04. Ofiússa (A Terra Das Serpentes)
  • 05. Mead Of Poetry
  • 06. Triskelion Horde Is Nigh
  • 07. Odhinn’s Cult
  • 08. At The Sumbel
  • 09. Cold Tempered
  • 10. The Terror Of The Northern
  • 11. Six Trials To Become A Beerzerker

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