Wertung: 7 von 10

Aus Belgien kommt die Band Gwyllion. Mit dem Album “The Edge Of All I Know” versucht die Combo zum nun mehr zweiten Mal, nach Vorgänger “Awakening The Dream” (2007), auf dem internationalen Musikmarkt Punkte zu sammeln. Gleichzeitig stellt der Silberling eine Art Vorschau auf das dar, was man auch von den zukünftigen Gigs, unter anderem auf dem Celtic Rock Open Air in Deutschland, erwarten kann.


Das ist aber, wie ich gleich sagen will, ziemlich durchwachsen. Klar, Freunde von keltisch angehauchter Musik werden nicht an “The Edge Of All I Know” vorbei kommen, dazu ist das Konzept zu souverän. Ein deutlich kraftvoll gespielter Metal, der nicht selten mit überraschenden Soli überzeugt, wirkt zusammen mit der Stimme von Sängerin Ann van Rooy in dieser Hinsicht tatsächlich äußerst ansprechend und bietet eben beides: Härte und Folk.

Fakt ist aber auch, dass sich an dem Gesang die Gemüter scheiden werden. Genau, wie einst bei Nightwish wird es Diskussionen und Hinterfragungen geben, ob ein Sänger, oder eine andere Sängerin nicht noch effektiver in Erscheinung treten könnte. Das Problem liegt nämlich wirklich darin, dass Ann van Rooy zwar wesentlich zur Atmosphäre beiträgt, aber im selben Zug die Arbeit der Musik kaputt macht, da sie mit ihren Höhen zu sehr ablenkt.

Ich persönlich gehe eher in die Richtung, die ich im vorhergehenden Absatz beschrieben habe, weswegen meine Bewertung nicht gerade Topscore sein wird. Das Album wurde jeden Falls ordentlich poduziert, weswegen ich am Ende bei 3,5 Gitarren raus komme.

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