Asphyx– und Ex-Pestilence-Shouter Martin van Drunen im Verbund mit den Thanatos-Klampfern Stephan Gebedi und Paul Baayens sowie Gorefest– und Ayreon-Drummonster Ed Warby hauen mit „Of Frost And War“ ein Konzeptalbum über den Krieg des Naziregimes gegen die Sowjetunion heraus. Inhaltlich sicherlich fragwürdig, doch wissen die Musiker glaubhaft zu versichern, ausschließlich Fakten wiederzugeben und keinesfalls den Krieg an sich oder widerwärtige faschistoide Aktivitäten zu glorifizieren. Kommen wir also direkt zum Musikalischen.“Of Frost And War“ bietet Death Metal in seiner ursprünglichsten Form: Killer-Riffs, Sperrfeuer vom Schlagzeug – und über allem die nach wie vor unglaubliche Stimme von Martin van Drunen. Als Death Metal-Shouter ist der Mann völlig einzigartig; in Sachen Fiesheit kann man ihn allenfalls mit Peter Steele (Carnivore, Type O Negative) zu „Retaliation“-Zeiten vergleichen. Der Mann brüllt und leidet ins Mikro, daß man – wie einst auf „The Rack“ (Asphyx) ernsthaft an seiner geistigen Gesundheit zweifelt. Demgemäß ist „Of Frost And War“ nichts für Schöngeister, hier regiert komplett melodiefreie Brutalität.Kein Zweifel: Hier haben wir das Death Metal-Album des Jahres!