Wohl kaum einer wurde noch nicht mit dem Begriff der Aktien konfrontiert. In den Nachrichten hören Sie von steigenden oder fallenden Aktienkursen. Ihr Finanzberater empfiehlt Ihnen das Investieren in Aktien. Der Nachbar hat mit Aktien das große Geld gemacht.

Handel mit Aktien – ein Überblick: Was sind Aktien eigentlich?

Wertpapiere handeln bei FiNMAX

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Einfach gesagt: Aktien sind Unternehmensanteile. Unternehmen in der Rechtsform der Aktiengesellschaft (AG) geben diese Urkunden heraus, um Aktionären (Aktienbesitzern) den Anteil am Unternehmenskapital zu beurkunden. Früher erwarben die Aktionäre echte Papierurkunden. Heutzutage begreift man Aktien als Wertpapiere, die der Besitzer in elektronischer Form erwirbt, verwaltet und handelt.

Mit dem Kauf von Aktien erwirbt ein Aktionär auch Unternehmensrechte. Miteigentümer einer AG oder KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) haben Stimmrecht in der Jahreshauptversammlung des Unternehmens. Und noch wichtiger: wirtschaftet das Unternehmen gut, haben Sie als Aktionär Anspruch auf einen Anteil am Gewinn. Der an die Anleger verteilte Gewinn wird Dividende genannt.

Aktienwissen allgemein

Besonders als Einsteiger könnten Sie sich leicht mit den verschiedenen Begrifflichkeiten rund um das Thema Aktien überfordert fühlen. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Einstieg in den Aktienhandel einen kurzen Überblick zu verschaffen.

Inhaberaktien oder Namensaktien

Eine Differenzierung von Aktien betrifft die Art der Eigentumsübertragung. Bei Namensaktien erfolgt eine namentliche Erfassung des Aktionärs auf dem Wertpapier. Die Aktiengesellschaft führt ein Register über alle Anteilseigner. Die Übertragung der Eigentumsrechte kann erst nach Eintragung in dieses Aktienregister erfolgen. Dies ist bei Inhaberaktien nicht nötig, da nicht eine bestimmte eingetragene Person, sondern der jeweilige Inhaber alle Rechte auf die Aktie innehat.

Stückaktien oder Nennwertaktien

Aktien können als Stückaktien oder Nennwertaktien herausgegeben werden. Bei Letzteren ist der Nennwert der Aktie auf der Urkunde aufgedruckt. Stückaktien (oder Quotenaktien) verbriefen keinen fixen Betrag, sondern einen Anteil am Grundkapital des Unternehmens. Beispielsweise gibt eine Aktiengesellschaft mit Gesamtkapital von 500.000 Euro 5.000 Stück Anteilsurkunden aus. Dann hat eine Aktie 1 Prozent Anteil am Kapital und einen Wert von 100 Euro. Je nachdem, wie viele Aktien ein Aktionär im Verhältnis zu allen ausgegebenen Aktien besitzt, ergibt sich ein bestimmter Stimmanteil bei Unternehmensentscheidungen. Seit Einführung des Euros werden in Deutschland kaum noch Nennwertaktien verwandt; Quotenaktien sind die übliche Form der Wertpapiere.

Aktienkurs und Index an der Börse

Der tatsächliche Nennwert einer Aktie spielt tatsächlich für Sie als Aktienbesitzer kaum eine Rolle. Viel wichtiger ist es, den Aktienkurs zu kennen, das heißt den tatsächlichen Marktwert Ihres Unternehmensanteils. Die meisten Aktiengesellschaften gehen an die Börse. Das ist ein Markt, auf dem Wertpapiere gehandelt werden. Wie auf jedem Markt bestimmen Angebot und Nachfrage die Preise. Arbeitet eine Firma gut und erfolgsversprechend, wollen viele Anleger Anteile erwerben. Damit steigt der Preis, das heißt der Kurs der Aktie. So kann aber auch ein negatives Gerücht bewirken, dass viele Aktionäre Ihre Aktien verkaufen. Die Nachfrage sinkt und der Aktienkurs fällt rapide.

Fallende oder steigende Aktienkurse wirken sich direkt auf den tatsächlichen Wert Ihrer Aktie aus. Wenn Sie Ihre Aktie für 50 Euro erworben haben und der Aktienkurs an der Börse bei 100 Euro steht, bedeutet das eine Verdoppelung Ihrer Investition, falls Sie verkaufen. Andererseits machen Sie 50 Prozent Verlust, wenn der Aktienkurs bei 25 Euro steht.

Anleger können sich über die Aktienkurse auf den verschiedenen Börsenseiten oder bei anderen Institutionen informieren. Verschiedene Banken, Zeitungen und Unternehmen ermitteln und veröffentlichen auch sogenannte Aktienindizes. Ein Aktienindex gibt die Kursentwicklung für bestimmte Aktiengruppen an, beispielsweise für spezielle Branchen oder Marktsegmente. Der bekannteste deutsche Aktienindex ist der DAX, der die Kursentwicklung der 30 umsatzstärksten deutschen Aktien abbildet. Es besteht außerdem die Möglichkeit in ETFs zu investieren.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Briefkurs („Ask“) und Geldkurs („Bid“). Denn der Kurs, zu dem Sie eine Aktie kaufen können (Briefkurs), kann eine deutliche Differenz zum Verkaufskurs aufweisen (Geldkurs). Diese Differenz wird als „Spread“ bezeichnet. Der Spread ist für weniger liquide Wertpapiere höher als bei Aktien mit hohem Umsätzen.

Wie funktioniert der Aktienhandel?

Wenn Sie das ABC der Aktienbegriffe erlernt haben, können Sie sich dem eigentlichen Ziel zuwenden: dem Aktienhandel. Immer mehr Menschen werden zum „Trader“: sie kaufen und verkaufen Aktien mit dem Ziel der Gewinnerzielung.

Wo kann man Aktien handeln?

Der Aktienhandel findet elektronisch auf einer Aktienbörse statt. In Deutschland ist die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) der wichtigste Handelsplatz. Diese verfügt über eine elektronische Börsenplattform namens Xetra, über die 90 Prozent des deutschen Aktienhandels abgewickelt wird. Ein Aktienkauf auf ausländischen Börsen ist teuer, da mit hohen Gebühren und Wechselkursverlusten zu rechnen ist. Viele internationale Unternehmen handeln ihre Aktien ebenfalls auf deutschen Börsen.

Was benötigen Sie für den Aktienkauf?

Da der Aktienhandel rein elektronisch vor sich geht, müssen Sie zunächst ein sogenanntes Depotkonto einrichten. Sowohl Filialbanken, Online-Banken als auch Online-Broker bieten ein Aktiendepot an. Bei der Auswahl des Depots sollten Sie auf die Kostenpunkte achten. Je nach Anbieter fallen höhere oder niedrigere Depotführungskosten an. Einige Online-Banken und Broker bieten Konten ohne fixe Gebühren an. Zusätzlich entstehen Kosten für jede getätigte Transaktion beziehungsweise Auftrag (Order), beispielsweise für den Kauf oder Verkauf von Aktien.

Die Einrichtung des Depotkontos erfolgt unkompliziert direkt bei der Filialbank oder mit Versenden des Antragsformulars an den Depotanbieter. Online-Anträge können nur in Verbindung mit Identitätsfeststellung über Post- oder Webident-Verfahren bearbeitet werden. Nach erfolgter Depotkontoeinrichtung erhalten Sie von Ihrer Depot-Bank noch ein Verrechnungskonto. Dorthin müssen Sie zunächst Geld überweisen, um einen Aktienkauf zu tätigen. Auf dieses Konto erfolgt später die Gutschrift eines Verkaufserlöses und der Dividende.

Der Aktienhandel Online

Ein Online-Depotkonto erweist sich als praktisch für die meisten Anleger. So können Sie bequem von zu Hause aus Aktien handeln. Verschiedene Banken bieten persönliche Beratung oder ausführliche Informationen auf ihren Webseiten an, um Sie auf Ihre erste Aktien-Order vorzubereiten. Der Kauf (ähnlich auch Verkauf) einer Aktie funktioniert folgendermaßen:

Sie wählen die gewünschte Aktie aus mit Eingabe der Wertpapiernummer.
Sie geben den Börsenplatz an.
Sie legen die Stückzahl der zu erwerbenden Aktien fest.

Jede Order können Sie limitieren. Dies empfiehlt sich, um das Risiko eines Kaufs (oder Verkaufs) zu ungünstigen Konditionen zu minimieren. Beim Standardlimit wird der Kauf höchstens (der Verkauf mindestens) bis zu einem bestimmten Kurs ausgeführt. Denn der Aktienkurs, über den Sie sich noch kurz vor Abgabe des Auftrags informiert haben, kann sich in Sekundenschnelle ändern. Daher ist es nicht exakt möglich, vorherzusehen zu welchem Kurs der Handel wirklich stattfindet.

Weitere spezielle Arten der Limitierung einer Order sind die Buy-Stop-Order sowie die Sell-Stop-Order. Bei Ersterer findet eine Umwandlung des Auftrags in einen unlimitierten statt, wenn der Preis eine Kursmarke übersteigt. Damit spekuliert man auf weiter steigende Kurse. Die Sell-Stop-Order führt zum unlimitierten Verkauf der Aktie bei Unterschreiten der Stop-Marke. Da sich Stop-Aufträge sehr gut zur Begrenzung von Verlusten eignen, werden sie auch als Stop-Loss-Order bezeichnet.

Dem Privatanleger ist es nicht möglich, auf Veränderungen am Börsenmarkt so schnell und gezielt zu reagieren wie bei professionellen Anlegern. Sie sollten sich daher bereits im Vorhinein für Aktien entscheiden, die weniger starken kurzfristigen Kursschwankungen unterliegen. Es empfiehlt sich, in Ihrem Portfolio über verschiedene Aktien zu verfügen, um Verluste zu begrenzen.


FiNMAX Broker / Trading *

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Die Frage, was ein ETF ist, lässt sich schnell beantworten: ETF steht für Exchange Traded Fund und bezeichnet einen an der Börse gehandelten Investmentfonds. Natürlich bleibt diese kurze Antwort eine ausführlichere Erklärung schuldig. Um ein erstes Verständnis zu entwickeln, was ETF‘s eigentlich sind, muss erst einmal auf die Struktur der Finanzmärkte eingegangen werden:

Börsengehandelte Fonds – Was sind ETF‘s?

Geben Unternehmen Finanzinstrumente wie Aktien oder Anleihen aus, geschieht dies auf dem sogenannten Primärmarkt. Dieses Marktsegment ist der Teil des Finanzmarktes, auf dem Marktteilnehmer Finanzinstrumente nach dessen Ausschüttung, auch Emission genannt, erstmalig erwerben können. Der bekannteste und gleichzeitig am besten organisierte Primärmarkt ist die Wertpapierbörse. Unternehmen schütten Aktien aus und Käufer können diese dann erwerben. Doch der Primärmarkt ist längst nicht das einzige und größte Segment des Finanzmarktes.

An Marktvolumen übertroffen wird der Primärmarkt vom Segment des Sekundärmarktes. Hier werden Finanzinstrumente nicht ausgeschüttet und direkt vom Emittenten, also dem Herausgeber der Wertpapiere oder ähnlich gearteter Urkunden, erworben, sondern bereits in Umlauf gebrachte Papiere gehandelt. Der Sekundärmarkt ermöglicht es Anlegern und Investoren also, Wertpapiere zu verkaufen oder anderen Marktteilnehmern abzukaufen. Der Primärmarkt fungiert somit als Voraussetzung für den Sekundärmarkt, ähnlich wie die Warenproduktion Voraussetzung für den Handel mit den hergestellten Waren ist.

Das „natürliche“ Habitat der ETF‘s ist der Sekundärmarkt. Als börsengehandelter Fonds werden sie zwar von Investmentgesellschaften zusammengestellt, indem diese Geld von Anlegern sammeln und investieren, doch in der Regel nicht von den Gesellschaften direkt erworben. Stattdessen findet der An- und Verkauf auf dem Sekundärmarkt statt. Dies geschieht so: Als Investmentfonds bestehen ETF‘s aus einer Bündelung verschiedener Anlageklassen, die in einem Paket zu verschiedenen Anteilen zusammengefasst sind. Diese Anlageklassen können Rohstoffe, Immobilien, Edelmetalle oder Wertpapiere sein, in die in unterschiedlichem Verhältnis zueinander investiert wird und als Ganzes ein Finanzkonstrukt binden, dass der Kapitalanlage dient. Investmentfonds stellen somit eine Art Sammelstelle für Anlagegelder dar. Anteile an diesen Fonds können nun wie Aktien oder Wertpapiere an der Börse gehandelt werden.

ETF‘s näher betrachtet

Es lohnt, sich genauer mit börsengehandelten Fonds auseinanderzusetzen. Die älteste Form börsengehandelter Fonds sind sogenannte Indexfonds. Die Idee dazu kam, wie so viele andere auch in der Finanzwelt, aus den USA. Hier stellte der im Jahre 1970 von der Vermögensverwaltung State Street auf den Markt gebrachte Standard and Poor‘s Despositary Receipt (SPDR abgekürzt und liebevoll Spider genannt) den ersten Indexorientierten Investmentfonds dar. Indexfonds sind aus Wertpapieren bestehende Anlagepakete, deren Zusammensetzung von einem Börsenindex bestimmt sind. Börsenindizes beziehen sich auf eine bestimmte Auswahl aller an der Börse gehandelten Aktien. Diese Auswahl unterliegt Zugangskriterien und wird als Börsensegment bezeichnet. Die bekanntesten Börsenindizes sind der DAX (Deutscher Aktien Index), der Dow Jones (kurz für Dow Jones Industrial Average, auch als DJIA abgekürzt) oder der Nikkei (Nikkei Heikin Kabuka / Nikkei 225) aus Japan. In diesen Indizes sind die jeweils kursstärksten Aktien bzw. größten Unternehmen der jeweiligen Länder gebündelt.

Diese genannten Börsenindizes sind zwar die bekanntesten, aber längst nicht die einzigen. Je nach Sachgebiet gibt es eine Vielzahl anderer Indizes, die insgesamt den gesamten Börsenmarkt segmentieren. Dies schafft Übersicht und erleichtert es Anlegern dadurch, gezielt investieren zu können. Hier setzen die Indexfonds an: Soll ein ETF beispielsweise den DAX abbilden, so ist in diesem Falle das Anlagevermögen anteilig gemäß der aktuellen Kurse in die darin aufgeführten Aktien investiert. Die Verwaltung eines solchen Fonds findet also passiv durch die Entwicklung des nachgebildeten Index statt. Auch wenn Indexfonds die vielleicht häufigste Form der ET-Fonds darstellen, sind sie nicht deren einzige. Im Allgemeinen ist es möglich, die im Fonds verzeichneten Titel nach unterschiedlichen Kriterien zu selektieren, wovon die Möglichkeit, einen Index als Vorlage zu nehmen, nur eine darstellt. Der große Gegenentwurf zu indexbasierten Fonds sind deshalb aktiv verwaltete Fonds. Hier wählt ein Verwalter die Titel des Fonds aktiv aus. Dabei soll nicht nur einfach ein bestimmtes Börsensegment abgebildet werden, sondern durch aktive Handelstätigkeit an Rendite übertroffen werden. Grundlage der Entscheidungen wie und wo investiert wird, bilden bei aktiven Fonds wie im Aktienhandel auch, Methoden wie etwa die Fundamentalanalyse, die aus wirtschaftlichen Kennzahlen die mögliche Renditeentwicklung der Wertpapiere vorauszusagen versucht oder die Technische Analyse, deren Prognosen mit der Kursentwicklung arbeiten.

Durch die Bündelung verschiedener Aktien in den ETF‘s sind Anleger vor einzelnen Einbrüchen besser geschützt als bei Einzelaktien oder einem beliebig zusammengestellten Portfolio. Doch wie sieht es allgemein mit der Sicherheit dieser Fonds aus? Zuerst eine gute und grundsätzliche Nachricht: ETF‘s werden als Sondervermögen getrennt vom sonstigen Unternehmensvermögen einer Investmentgesellschaft verwahrt und können damit im Falle einer Insolvenz nicht Teil der Insolvenzmasse werden. Anteile an ETF‘s sind damit geschützt vor eventuellem Zugriff durch Gläubiger. Diese Eigenschaft verbindet alle Investmentfonds. Abseits davon, steckt, was die Sicherheit der börsengehandelten Fonds betrifft, der Teufel im Detail. Da es neben den indexbasierten auch aktiv verwaltete Fonds gibt, hängt bei diesen viel von der Kompetenz der Verwaltung ab. Zwar können aktiv verwaltete Fonds, wie bereits erwähnt, beliebige Indizes theoretisch schlagen, doch in der Praxis findet dieses nur selten statt. Im Schnitt sind weniger als 20 % der aktiv verwalteten Fonds stärker als der vorbildgebende Index und erzielen eine Überrendite. Ein weiteres, sehr technisches Sicherheitsdetail mit großen Einfluss ist die Art der sogenannten Replikation. Hinter diesem Wort steckt zwar lediglich die einfache Idee, einen Index möglichst genau abbilden zu wollen, doch wie dies tatsächlich verwirklicht wird, kann auf zwei unterschiedliche Weisen passieren. In der physischen Replikation erwirbt die Investmentgesellschaft tatsächlich alle Titel des abgebildeten Index. Diese Abbildungsform wird daher auch mitunter als direkte oder vollständige Replikation bezeichnet. Die zweite Form der Replikation ist die synthetische Replikation. Hier werden die Wertpapiere lediglich indirekt vom ETF-Anbieter über einen weiteren Vertragspartner erworben. Vom Aspekt der Sicherheit ist die erste Replikationsform vorzuziehen, da die Sicherheit im Falle der synthetischen Replikation von einem zusätzlichen Vertragspartner abhängt.

Handeln mit ETF‘s

Der Name ist bei den ETF‘s Programm: Exchange bezeichnet sowohl Austausch als auch Börse. Für den Erwerb eines ETF-Anteils wird lediglich ein Wertpapierdepot benötigt. Ist dies vorhanden, können ETF‘s mittels der Wertpapierkennnummer (WKN) und der ISIN wie Aktien eindeutig identifiziert, aufgefunden und gehandelt werden. Kauf und Verkauf der börsengehandelten Fonds funktionieren ebenfalls wie bei Aktien und wie diese können sie börslich oder außerbörslich gehandelt werden. Dazu können Anleger für den börslichen Handel Handeslplätze wie Xetra oder die unterschiedlichen Börsen nutzen, für den außerbörslichen Handel stellen Online-Broker eigene Handelsplätze zur Verfügung.

Fazit:

ETF‘s stellen für Privatanleger gut handhabbare Finanzinstrumente dar. Vor allem indexbasierte Fonds sind kostengünstig und transparent, können aber selbstverständlich den ihnen zugrundeliegenden Index nicht übertreffen. Aktiv verwaltete ETF‘s können den Markt durch Überrendite schlagen, doch dazu sind hohe Kompetenz der Fondsverwaltung und vielleicht etwas Glück nötig.


FiNMAX Broker / Trading *

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Dem Handel mit Devisen, kurz: Devisenhandel, begegnen die meisten Menschen in ihrem Leben. Dabei wird der Wert einer Währung ermittelt und in eine andere umgerechnet. Möchte ein europäisches Unternehmen amerikanisches Bier kaufen, so muss es in US-Dollar bezahlen. Hierzu geht das Unternehmen an den Devisenmarkt, tauscht Euro gegen US-Dollar zum aktuellen Wechselkurs und bezahlt den Bierhändler in US-Dollar. Daneben nutzen Finanzinstitutionen und Privatpersonen Devisen als Anlagemöglichkeit.

In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über das Thema Devisen und Devisenhandel wissen müssen.

1. Was sind Devisen?

Devisen sind Zahlungsmittel in einer fremden Währung in Form von Buchgeld. Die Zahlungsmittel umfassen bargeldlose Forderungsrechte wie Wechsel oder Reiseschecks. Devisen verkörpern eine Kaufkraft in einer ausländischen Währung und stellen somit eine sofortige Geldzahlung in dieser dar.

Devisen unterscheiden sich von Sorten. Der Begriff »Sorten« bezeichnet Bargeld, das außerhalb des Währungsraumes zirkuliert, indem es gesetzlich zugelassen ist. Beispielsweise können deutsche Touristen in der Türkei, in der das gesetzliche Zahlungsmittel die türkische Lira ist, häufig mit Euro bezahlen. Devisen verkörpern zwar ebenfalls eine Kaufkraft in der ausländischen Währung, sind allerdings kein Bargeld.

2. Was ist der Devisenmarkt?

Der Finanzmarkt ist in drei Teilmärkte aufgeteilt: Geld-, Kapital- und Devisenmarkt. Auf dem Devisenmarkt werden Devisen zu einem ausgehandelten Wechselkurs getauscht. Der Tausch der Währungen erfolgt in Form von Buchgeld. Der Devisenmarkt wird von Tradern auch Forex genannt. Forex steht für »Foreign exchange market«, zu Deutsch: Fremdwährungsmarkt.

Auf dem Devisenmarkt wird inländisches in ausländisches Geld umgewandelt. Zu den Marktteilnehmern gehören Kreditinstitutionen, Handelshäuser, Unternehmen und Privatpersonen. Zentralbanken und Staaten können ebenfalls am Marktgeschehen teilnehmen, um den Wechselkurs zu regulieren. Die Volksrepublik China nutzt Devisenmarktinterventionen als wirtschaftspolitisches Instrument. Die amerikanische Zentralbank Fed und die Europäische Zentralbank EZB greifen selten in den Devisenmarkt ein.

Der Devisenmarkt ist nicht lokalisierbar. Es handelt sich um einen dezentralen, globalen Markt. Die Marktteilnehmer handeln entweder direkt untereinander oder nutzen Handelsnetze.

3. Wie funktioniert der Devisenhandel?

Der Käufer erwirbt eine Währung zu einem bestimmten Wechselkurs. Beispielsweise tauscht er US-Dollar gegen Yen oder Euro gegen US-Dollar. Die Wechselkurse werden in Währungspaaren angegeben. Die Ausgangswährung steht an der ersten Stelle und die Zielwährung folgt. EUR/USD bedeutet demzufolge, dass Euro in US-Dollar getauscht werden. Da die Währungspaare festgelegt sind, gibt es den Wechselkurs »USD/EUR« nicht.

Der Wechselkurs gibt an, wie hoch der Wert einer Währung in einer anderen Währung ist. Liegt der Wechselkurs von EUR/USD bei 1,22, ist 1 Euro 1,22 US-Dollar wert. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage lenkt den Wechselkurs. Investieren viele Anleger in den Euro, so steigt der Wert der Währungseinheit und andersherum.

4. Vorteile von Devisenhandel

Der Handel mit Währungen ist für viele Anleger eine beliebte Investitionsmöglichkeit. Dafür gibt es zahlreiche Gründe.

Unabhängigkeit von Raum und Zeit

Der Händler kann von überall auf das digitale Marktgeschehen zugreifen und handeln. Es gibt keinen festen Handelsplatz wie die Frankfurter Börse oder Londoner Börse. Daher rührt die zeitliche Ungebundenheit. Währungen werden so lange gehandelt, wie eine Börse geöffnet hat. Daher kann werktags jederzeit gehandelt werden.

Märkte sind zu konkreten Zeiten aktiv. Ist in Asien Handelstag (23:00 bis 8:00 GMT), wird der japanische Yen (JPY) stark gehandelt. Dasselbe trifft auf die europäische (7:00 bis 16:00 GMT) und amerikanische (12:00 bis 20:00 GMT) Handelssitzung zu, in denen der Euro oder der US-Dollar stark gehandelt werden.

Handelbar in beide Richtungen

Jedes Währungspaar lässt sich in beide Richtungen handeln. Der EUR/USD kann sowohl gekauft als auch verkauft werden. Dem Forex-Trader ist es egal, ob ein Wert fällt oder steigt. Er verdient auch an einer Finanzkrise, wenn er den entsprechenden Wert verkauft.

Den Hebel nutzen und die Gewinne maximieren

Mit einem Hebel hat der Anleger die Möglichkeit, ein Vielfaches des eigenen Geldes zu investieren. Liegt der Hebel bei 1:500, investiert der Anleger das 500-Fache. Dadurch kann der Marktteilnehmer auch von kleinen Bewegungen profitieren. Ein so hoher Hebel findet ausschließlich beim Devisenhandel Verwendung. Beim Kaufen von Aktien bieten Banken meist keine Hebel-Option an. Indizes oder Rohstoffen werden mit einer niedrigeren Hebel-Option angeboten.

Der Vorteil eines hohen Hebels, die Maximierung des Gewinns, kann gleichermaßen ein Nachteil sein. Daher hat die europäische Aufsichtsbehörde ESMA 2018 entschieden, dass Broker höchstens einen Hebel von 1:30 für die Hauptwährungspaare und einen Hebel von 1:20 für die Nebenwährungspaare anbieten dürfen. Die Einschränkung betrifft Anleger; für professionelle Anleger gelten andere Bestimmungen.

Mit einem Hebel von 1:30 verfügt der Devisenmarkt über den derzeit höchstmöglichen Hebel.

Der größte Markt der Welt ist immer in Bewegung

Das durchschnittliche Handelsvolumen des Devisenmarktes liegt bei 5 Billionen US-Dollar pro Tag. Damit ist der Währungsmarkt der größte Markt der Welt. Für Händler ist das reizvoll, da sie an den Bewegungen des Kurses verdienen. Die Devisenmärkte stehen niemals still. Die hohe Volatilität bietet Händlern viele Einstiegsmöglichkeiten in den Markt. Daher ist Forex für Daytrader geeignet.

Die Hauptwährungspaare sind besonders volatil. Die sechs Hauptwährungspaare sind: EUR/USD, GBP/USD, AUS/USD, USD/CAD, USD/CHF und USD/JPY. Nach dem US-Dollar wird der Euro am häufigsten gehandelt.

Geringe Einstiegsbarrieren

Die meisten Forex-Broker erheben nur eine geringe oder keine Ordergebühr. Es gibt keine Kontoführungsgebühr. Manche Anbieter erheben allerdings einen kleinen Aufschlag auf den Spread.

Die Kontoaktivierung ist bei den meisten Brokern einfach. Die Mindesteinzahlung ist niedriger als beim Handel mit Aktien oder Indizes.

5. Wie und wo können Devisen gehandelt werden?

Devisen werden an der Börse gehandelt. Die meisten Trader nutzen einen Broker, um einen Zugang zur Börse zu erhalten. Der Trader erwirbt beim Broker das Recht auf die jeweilige Währung.

Es gibt verschiedene Online-Broker, die den Handel mit Devisen anbieten. Bei der Auswahl eines passenden Anbieters sollte beachtet werden, dass dieser seriös ist. Informationen zum Broker, wie Telefonnummern oder andere Kontaktmöglichkeiten, sollten problemlos gefunden werden. Der Broker sollte zudem durch eine bekannte Regulierung überwacht werden und über die entsprechenden Lizenzen verfügen.

Um zu handeln, muss sich der Trader beim Broker anmelden und Geld auf das Handelskonto überweisen. Anschließend kann derjenige die Währungspaare handeln.

Es gibt verschiedene Handelsinstrumente. Der Wert kann sofort ge- oder verkauft werden. Der Trader kann eine Pending-Order einstellen, wodurch der Wert gehandelt wird, wenn der Kurs einen definierten Marktpreis erreicht hat. Der Handel mit Optionen ist ebenso möglich.


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Der Deutsche Aktienindex (DAX) gehört sicherlich zu den bekanntesten Begriffen aus dem Bereich Wirtschaft und Börse. Auch wenn nicht allen klar ist, worum es dabei genau geht, gibt es doch meist eine Ahnung davon, dass es sich dabei um eine wichtige Kennziffer für die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik handelt. Doch was hat es mit dem DAX als speziellen Index und Indizes im Allgemeinen auf sich?

Mit Indizes den Markt verstehen – Was sind Indizes?

Der DAX ist ein sogenannter Börsenindex und dient als Parameter der Darstellung der Veränderung eines bestimmten Marktsegmentes. Was zuerst kompliziert klingen mag, basiert auf einer leicht nachvollziehbaren Idee. Märkte lassen sich nach bestimmten Kriterien aufteilen, man spricht dabei auch von Marktsegmentierung. Zum Beispiel könnte der Marktbereich „Alle Anbieter von Äpfeln in der Stadt XY“ definiert werden. Das fiktive Marktsegment würde dann alle Unternehmen und Privatanbieter innerhalb der betreffenden Stadt umfassen, die Äpfel auf dem Markt anbieten, gleich sonstiger Unterschiede. Genauso könnten aber auch die umsatzstärksten Unternehmen oder die größten Arbeitgeber der Region zusammengenommen werden. Marktsegmente sind also nach bestimmten Anforderungen vorgenommene Unterteilungen von Gesamtmärkten zum Zwecke der Übersicht und Informationsgewinnung in betrachteten Bereichen.

Ähnlich geht es an der Börse zu. Hier werden in den Indizes ausgewählte Aktien zusammengefasst, die ein bestimmtes Marktsegment abbilden. Der DAX umfasst beispielsweise als Index die Aktien und ihre Wertentwicklung der 30 wichtigsten deutschen Unternehmen. Als wirtschaftliche Kennzahlen spielen Indizes zur Übersicht ganzer Wirtschaftsbereiche eine wichtige Rolle. Auf einen Blick können sie Veränderungen von Branchen, ganzer Volkswirtschaften oder gar globaler Märkte abbilden.

Indizes genauer betrachtet

Um die Bedeutung von Börsen-Indizes zu verstehen, ist die Betrachtung einiger gängiger Indizes hilfreich. Wie bereits erwähnt, sind die Kriterien der Marktunterteilung innerhalb eines sinnvollen Rahmens beliebig. Entsprechend vielfältig präsentiert sich inzwischen die Index-Landschaft an der Börse: Sogenannte All-Share-Indizes dienen zur Abbildung eines gesamten Marktes in einer einzigen Kennzahl. Ein solcher Index ist der HDAX. Hier werden die Aktienkurse von 110 deutschen Unternehmen zusammengefasst, die damit beinahe die ganze Volkswirtschaft der BRD abdecken. Daneben gibt es aber auch kleinere Indizes, die als Auswahlindizes bezeichnet werden. Die Anforderungen zur Aufnahme in diese Auswahllisten können Marktkapitalisierung oder ein Mindestumsatz sein. In Bezug auf deutsche Indizes sind neben dem Dax noch der MDAX und der TecDAX als Beispiele solcher Auswahlindizes zu erwähnen.

Auswahlindizes die jeweils die wichtigsten Unternehmen eines Landes abbilden, werden Länderindizes genannt. Der DAX gehört ebenso zu dieser Indexkategorie wie der bekannte Dow Jones aus den USA oder der Nikkei 225 aus Japan. Diese Auswahl an Aktien der jeweiligen Länder geben effizient und hinreichend genau Auskunft über die wirtschaftliche Verfassung des Landes. Es sind aber auch noch umfangreichere repräsentative Indizes möglich. Von einem Regionen-Index wird gesprochen, wenn die Aktien mehrerer Länder oder Wirtschaftsräume zusammengefasst werden. Der STOXX 600 Europe repräsentiert den Wirtschaftsraum Europas durch die 600 größten Unternehmen. Aber auch noch größere Einheiten können sinnvoll gebündelt werden. Der MSCI World erreicht mit seinen 1600 Aktientiteln aus 23 Nationen ein globales Ausmaß und verschafft in einem einzigen Index ein gutes Bild der wirtschaftlichen Verfasstheit der großen Industrienationen. Hier zeigt sich dann eindeutig die Stärke von Indizes als effiziente Informationsinstrumente.

Neben diesen topografisch geprägten Indizes existieren noch Branchen- und Strategie-Indizes. In den erstgenannten werden einzelne Branchen oder Sektoren versammelt. Dahinter steckt die Idee, dass sich Branchen grundsätzlich in zyklische und nicht-zyklische Sektoren aufteilen lassen. Bestimmend für diese Zuordnung sind jahreszeitliche Schwankungen einzelner Wirtschaftsbereiche von Auf- und Abschwung, sogenannte Konjunkturzyklen. Manche Branchen unterliegen jahreszeitlichen Einflüssen. Beispiel Energiewirtschaft: Hierzulande wird im Winter vielleicht mehr Heizenergie verbraucht, in südlichen Ländern werden im Sommer stromfressende Klimaanlagen betrieben. Der Energieverbrauch schwankt saisonal. Andere Branchen sind nicht derart konjunktursensibel. Gesundheitsleistungen oder Basiskonsum verhalten sich weitaus stabiler über die Jahreszeiten hinweg. Branchen-Indizes versuchen diese Branchen jeweils adäquat zu bündeln.

Eine abstraktere Variante der Indexbildung sind Strategie-Indizes. Diese zielen vor allem darauf ab, bestimmte Anlagestrategien zu unterstützten. Diese Strategien können sich auf wirtschaftliche Aktivitäten innerhalb des Wirtschaftskreislaufes beziehen. Ein Repräsentant der Strategie-Indizes ist der DAXplus Export Strategy Index, der zehn deutsche Unternehmen aus DAX und MDAX auswählt, deren Schwerpunkte in der Exportwirtschaft liegen. Ebenfalls geeignet, um ein strategisches Investment zu unterstützten, ist der DivDAX der Frankfurter Börse. In diesem Index sind die 15 dividendenstärksten DAX-Titel zu finden.

Indexbasierter Handel

Indizes untergliedern die Märkte also nach definierten Kriterien. Die so gewonnenen Segmente werden anhand einer Kennziffer beschrieben, die wirtschaftliche Entwicklungen erfasst. Im Falle der Börsenindizes bezieht sich diese Beschreibung auf die Kursentwicklung innerhalb eines Zeitraumes. Ziel ist eine Marktübersicht und Informationsgewinnung. Dies kann dem Aktien- und Wertpapierhandel zugutekommen:

Es ist zwar nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren, da dieser lediglich eine abstrakte Zusammenfassung verschiedener Aktien-Titel ist, dennoch gibt es indirekte Möglichkeiten, in Finanzprodukte zu investieren, die indexbasiert aufgebaut sind. Die bekannteste Methode stellen hier wohl die ETF‘s dar. ETF steht für Exchange Traded Fund, also börsengehandelter Fonds und bezieht sich genau genommen sowohl auf aktiv wie auf passiv verwaltete Fonds. Die Mehrzahl der ETF‘s sind jedoch passiv verwaltete Fonds, die direkt einen Zielindex abbilden. Das bedeutet, dass die in den Fonds investierte Summe in die Titel des vorbildgebenden Index gemäß ihrer Kurse aufgeteilt ist. Die Wertentwicklung ist an einen Basisindex gebunden, was eine aktive Verwaltung überflüssig macht und so zu einer günstigen Kostenstruktur und höheren Transparenz führt. Ein weiterer Vorteil dieser Investitionsvariante ist die breite Streuung über das Marktsegment in einer einzigen Investition. Einzelne Kursschwächen fallen dadurch nicht so stark ins Gewicht, da sie oft durch starke Kurse innerhalb des Index wieder ausgeglichen werden.

Aber auch im Bereich der aktiv verwalteten Fonds können Indizes hilfreiche Dienste leisten. Hier steht vor allem ihre informative Eigenschaft im Vordergrund. In der passiven Investmentvariante hängt die Rendite von der Qualität und der Ausrichtung des zugrundeliegenden Index ab. In der aktiven Verwaltungsvariante versuchen Fondsmanager durch ihre Anlageentscheidungen oftmals den Index zu schlagen, das heißt mehr Performance zu erzeugen als die zusammengenommenen Titel des Vergleichsindexes. Die jeweils zugrundeliegenden Indizes bilden somit einen Vergleichsmaßstab, um die Wirkung der eigenen Handelsaktivitäten einschätzen zu können. Dies wird auch als Benchmark-Eigenschaft der Indizes bezeichnet. Theoretisch ist es zwar durchaus möglich, jeden beliebigen Index zu schlagen, praktisch ist allerdings zur Vorsicht geboten. Nur selten gelingt es tatsächlich, den zugrundeliegenden Vergleichsindex dauerhaft zu überflügeln.

Neben den aktiven und passiven Fonds-Varianten ist es weiterhin möglich, über derivative Finanzprodukte in einen Index zu investieren. Hierzu werden Optionsscheine oder Index-Futures gezählt, die auf eine bestimmte Entwicklung eines zugrundeliegenden Index wetten. Durch diese Derivate ist es möglich, höhere Rendite im Erfolgsfall zu erzielen, gleichzeitig ist das Risiko aber auch aufgrund des Spekulationscharakters dieser Finanzprodukte deutlich höher als bei indexbasierten Fonds.


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Eine Option / Optionsgeschäft ist ein Derivat (Termingeschäft). Hier hat der Käufer die Möglichkeit, nach Einhaltung einer Frist oder zu einem zukünftigen Zeitpunkt zu einem vereinbarten Kurs Objekte zu kaufen oder zu verkaufen.

Handel mit Optionen: Warum sollte man in Optionen investieren?

Beim Optionsgeschäft liegt zwischen dem Geschäftsabschluss und seiner Erfüllung ein längerer Zeitraum. Da die Kursentwicklung für diesen Zeitraum nicht exakt vorhersehbar ist, kommt es zu unterschiedlichen Beurteilungen der künftigen Kurse.

Zu unterscheiden sind Call-Optionen (Kaufoptionen) und Put-Optionen (Verkaufsoptionen):

Der Erwerber einer Kaufoption rechnet mit steigenden Kursen. Er erwirbt das Recht, eine vereinbarte Anzahl einer bestimmten Aktie (50 Stück oder ein Mehrfaches) jederzeit innerhalb der Optionsfrist zum Kurs am Tag des Vertragsabschlusses vom Geschäftspartner (Stillhalter) abzurufen. Der Kaufpreis (Basispreis) ist erst bei Abruf fällig. Für das Abrufrecht zahlt der Erwerber der Kaufoption bei Vertragsabschluss eine Prämie (Optionspreis) an den Stillhalter. Die Höhe der Prämie hängt von den Kurserwartungen ab. Zum Abruf der Aktien kommt es, wenn der Börsenkurs der Aktie während der Optionsfrist den Kurs am Abschlusstag + Prämie übersteigt. Der Stillhalter rechnet mit gleichbleibenden oder sinkenden Kursen.

Beispiel

– Der Geschäftspartner (Stillhalter) und der Erwerber schließen eine Kaufoption über 50 BASF-Aktien auf 3 Monate + 5 Tage ab am 10. Juni.

– Basispreis (Börsenkurs am Abschlusstag) = 200 € ; Optionspreis (Prämie) = 30 €

– Zahlung des Optionspreises 50 * 30 € = 1.500,00 € vom Erwerber an den Stillhalter

– Am 20. August liegt der Börsenkurs bei 250 €

– Der Erwerber ruft die Aktien ab (Ausübung der Option) und zahlt den Basispreis 50 * 200 € = 10.000,00 €

– Dann erfolgt die Lieferung von 50 BASF-Aktien vom Stillhalter an den Käufer

– Der Gewinn liegt bei 20 € pro Aktie (Börsenkurs 250€ – Basispreis 200€ – Optionspreis 30€)

Der Erwerber einer Verkaufsoption rechnet mit sinkenden Kursen. Er erwirbt das Recht, eine vereinbarte Anzahl einer bestimmten Aktie (50 Stück oder ein Vielfaches) jederzeit innerhalb der Optionsfrist zum Kurs am Tag des Vertragsabschlusses an den Geschäftspartner (Stillhalter) zu verkaufen. Er zahlt hierfür ebenfalls eine Prämie. Der Stillhalter rechnet mit gleichbleibenden oder steigenden Kursen.

Call-Optionen

Aktueller Kurs ist höher als der Ausübungspreis:

– Handlung des Käufers (Erwerber) : Call-Option durchführen – Recht die Aktie zu kaufen

– Handlung des Verkäufers (Stillhalter) : Pflicht, die Aktie zum Ausübungspreis zu verkaufen

Aktueller Kurs ist niedriger als der Ausübungspreis:

– Handlung des Käufers (Erwerber): Führt die Call-Option nicht durch

– Handlung / Pflicht des Verkäufers (Stillhalter) : Keine Handlungen

Put-Optionen

Aktueller Kurs ist niedriger als der Ausübungspreis:

– Handlung des Käufers (Erwerber): Put-Option durchführen – Recht die Aktie zu verkaufen

– Handlung / Pflicht des Verkäufers (Stillhalter): Pflicht, die Aktie zu kaufen

Aktueller Kurs ist höher als der Ausübungspreis:

– Handlung des Käufers (Erwerber): Führt die Put-Option nicht durch

– Handlung / Pflicht des Verkäufers (Stillhalter) : Keine Handlungen

Vorteile des Optionsgeschäftes für den Erwerber einer Kaufoption sind:

– Begrenzung des Risikos auf die gezahlte Prämie

– Möglichkeit zur Ausnutzung von Kurschancen innerhalb der Optionsfrist

– Verringerung des Kapitaleinsatzes, da zunächst nur die Prämie zu zahlen ist

Der Vorteil des Optionsgeschäftes für den Geschäftspartner (Stillhalter) liegt im möglichen Verdienst der Prämie (Optionspreis).

Wichtige Begriffe beim Handel mit Optionen

Die Effektenkurse

Kurse sind Preise für Wertpapiere. Sie bilden sich aus Angebot und Nachfrage, d.h. Auf Grund der Kauf- und Verkaufsanträge, die an die Börse gelangen und von wirtschaftlichen und politischen Einflussfaktoren abhängig sind. An deutschen Wertpapierbörsen werden Stückkurse und und Prozentkurse notiert. Stückkurse geben den Preis in Euro je Stück an. Aktien werden in Euro je Stück gehandelt. Ein Stück hat dabei meistens einen bestimmten Nennwert. Prozentkurse geben den Kurs je 100 € Nennwert an. Sie werden für festverzinsliche Wertpapiere notiert.

Einheitskurs

Der Einheitskurs wird einmal am Tag für jedes amtlich notierte Papier errechnet. Bei der Kursfestsetzung muss der amtliche Makler alle Kauf- und Verkaufsanträge berücksichtigen, die ihm zur Ausführung im Einheitsmarkt vorliegen.

Variable Kurse

Variable Kurse werden fortlaufend während der gesamten Börsenzeit notiert. Während einer Börsenveranstaltung kann es dabei zu einer Reihe unterschiedlicher Notierungen für das gleiche Papier kommen. Umsätze im variablen Handel können nur über einen Schluss oder das Mehrfache eines Schlusses lauten. Ein Schluss beträgt 50 Stück der kleinsten Stückelung einer Aktie.

Der Effektenhandel im geregelten Freiverkehr

Im geregelten Freiverkehr werden Papiere, die nur regionale Bedeutung haben und deren Emittenten (jemand, der Wertpapier ausstellt) keinen Wert auf amtliche Notierung legen, Papiere, die an anderen Börsen zum amtlichen Handel zugelassen sind, und junge Aktien bis zur amtlichen Notierung gehandelt. Die Preise werden von freien Maklers ausgehandelt.

Kursveröffentlichung

Die amtlich festgestellten Kurse werden während der Börsenzeit an den Maklertafeln und anschließend im Amtlichen Kursblatt der jeweiligen Wertpapierbörse veröffentlicht (in elektronischer aber hauptsächlich in gedruckter Form). Sie werden durch Kurszusätze erläutert:

– Notierungsbeispiel: 316 B (Brief)

Erläuterung: Nur Angebot, keine Umsätze. Zum festgestellten Kurs liegen nur Verkaufsaufträge vor.

– Notierungsbeispiel: 240,50 G (Geld)

Erläuterung: Nur Nachfrage, keine Umsätze. Zum festgestellten Kurs liegen nur Kaufaufträge vor.

– Notierungsbeispiel: 180 bz (bezahlt)

Erläuterung: Angebot und Nachfrage waren ausgeglichen. Umsätze haben stattgefunden. Zum Kurs von 180 liegen keine weiteren Verkaufs- und Kaufaufträge vor.

– Norierungsbeispiel: 268 bzB (bezahlt und Brief)

Erläuterung: Angebot und Nachfrage waren fast ausgeglichen, es liegt aber noch ein Angebot vor. Umsätze haben stattgefunden. Zum Kurs von 268 blieben einige Verkaufsaufträge unerledigt.

– Notierungsbeispiel: 114 etw. BzG (etwas bezahlt und Geld)

Erläuterung: Umsätze haben stattgefunden, es liegt aber zum Kurs von 114 noch eine erhebliche Nachfrage vor. Ein Großteil der Kaufaufträge blieb unerledigt.

– Notierungsbeispiel: 390 T (Taxe)

Erläuterung: Der Kurs wurde geschätzt. Keine Umsätze

– Notierungsbeispiel: 98,20 ex D (ausschließlich Dividende)

Erläuterung: Kursnotiz bei Aktien am Tage der Dividende

Verfallsdatum einer Option

Dieses Datum gibt an, wann das Produkt – also die Option – verfällt. Meistens fällt dieser Tag immer auf den dritten Freitag des Verfallsmonat. Ausgenommen sind Tages- und Wochenoptionen. Hier gibt es abweichende Verfallsdaten.

Ausübungspreis einer Option

Der Ausübungspreis drückt den Kurs bzw. den Wert aus, zu dem die Option ge- oder verkauft werden kann.

Long und Short Optionen

Beim Optionenhandel sind die Begriffe Long und Short sehr geläufig. Eine Long-Option bedeutet, dass jemand eine bestimmte Aktie gekauft hat und auf Preissteigerungen spekuliert.

Short bedeutet, dass jemand eine bestimmte Aktie verkauft, um sie zu einem zukünftigen Zeitpunkt zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen.

Die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem geringeren Kaufpreis des Produktes ist der Gewinn eines Anlegers.

– Bei einer Long-Option wird Gewinn erzielt, wenn der Kurs der Aktie steigt.

– Bei einer Short-Option wird Gewinn erzielt, wenn der Kurs der Aktie sinkt.

Long-Call / Short-Call und Long-Put /Short-Put Optionen verhalten sich gegenteilig. Das beweist folgende Aufzählung:

1.

Option: Call

Handlung: Gekauft

Begriff: Long Call

Spekulation: Steigender Basiswert

2.

Option: Call

Handlung: Verkauft

Begriff: Short Call

Spekulation: Sinkender Basiswert

3.

Option: Put

Handlung: Gekauft

Begriff: Long Put

Spekulation: Sinkender Basiswert

4.

Option: Put

Handlung: Verkauft

Begriff: Short Put

Spekulation: Steigender Basiswert

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Autor: Börsenheini mit Glatze


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