Wertung: 7 von 10

Ganz ohne Vorurteile oder sonstigen Kenntnissen zu den vorherigen Werken von Hate Eternal schmiss ich die neueste Scheibe des amerikanischen Death Metal Trios mit dem Titel „I, Monarch“ in meine Anlage und bekam sofort die erste Hass-Hymne um die Ohren geschmissen.


Denn würde man sich den Himmel als eine friedliche und melodiöse Aneinanderreihung von Tönen vorstellen, dann wäre dieses Album eine Schlachtbank inmitten der dunkelsten Ecke in der Hölle!

Was sich bei den ersten Songs anhört, wie die Schlachtvorbereitung der Höllenarmee, entwickelt sich immer mehr zu einem erbitterten Kampf zwischen den Guten und den Bösen. Jedoch braucht man kein Hellseher zu sein um zu wissen, dass bei Hate Eternal nur das Böse gewinnen kann. Und wie es das tut! Jeder Song ist so dermaßen Wutgeladen, dass man sich fragt, woher der Patient entlaufen ist aus dessen Geiste dieses Werk entsprungen ist. Hierfür ist niemand anderes, als der ehemalige „Morbid Angel“ Seitenfetischist Erik Rutan zuständig, welcher Gleichzeitig für die Gitarre und Vocals zuständig ist und beides auf einem sehr hohem Nivea einspielt/eingesungen hat.

Auch wenn man der Band keinen Innovationspreis verleihen kann, machen sie ihren Job mit Bravur. So bekommt einen schnellen, etwas verfrickelten Wutklumpen aus Amerika vor die Nase gesetzt, der erstmal vom Hörer verdaut werden will. Selbst ich, muss ich zugeben, brauchte mehrere Anläufe um die CD am Stück anhören zu können, weil man von der Gewallt dieser CD einfach überrollt wird. So ist das Schlagzeug auf HighSpeed getrimmt, auch wenn alle anderen Instrumente ein schleppendes Tempo vorgeben. Dies ist jedoch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt das der Ex-Drummer von „Nile“ hinter der Schießbude sitzt und einem die DoubleBass in die hintersten Ecken des Dickdarms prügelt. Man merkt dem Zusammenspiel der Band an, dass man es hier mit Profis zu tun hat, die ihr Handwerk verstehen, alles wirkt wie aus einem Guss.

So hat die Band ein Album geschaffen das alles hat, was man sich als Death Metal Fan wünschen kann, Härte, Geschwindigkeit und Abwechslung.

Jedoch braucht es seine Zeit bis man sich den ganzen Qualitäten bewusst wird und das Album ohne Einschränkungen genießen kann.

Fazit: Fans von einem leicht technischen und verfrickelten Amerikanischen Death sei diese Scheibe wärmstens empfohlen. Allen anderen wird dieses Album jedoch sehr schwer im Magen liegen und nicht seine volle Qualität entfalten können.

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