Im März 2004 gegründet, benennen Havok als Eckpfeiler ihrer musikalischen Einflüsse Six Feet Under, In Flames und The Haunted. Wie ich behaupten möchte, absolut zu Recht.Blastbeat- und Doublebasspassagen gekoppelt mit einfachem, aber dennoch fettem Riffing erinnert an den guten „Old School“-Death, während eine einfache, melodische Leadgitarre der Göteborger Schule nacheifert. Die Sologitarre, manchmal mit leichtem Rock`n`Roll- Akzent gesegnet, betont die gut hörbare Fusion der Stilrichtungen. Der Gesang klingt gekonnt und macht die Geschichte relativ rund, wenn er mir auch manchmal zu weit in den Vordergrund gemischt ist. Meckern kann man immer, aber für eine Demo-Scheibe sind die Songs wirklich gut produziert.

Wer an dieser Stelle nun allerdings einen Anspieltipp erwartet, den muss ich enttäuschen. Um wirklich einen Eindruck der Band zu bekommen, möchte ich euch nahe legen, den Silberling in den Laserofen zu schmeißen und dort bis zum Ende durchbruzzeln zu lassen.Zur Info: Havok planen laut ihrer Website bereits eine weitere CD. Und das ist gut so.

Der General meint: Lauter Death-Metal ist gut. Er vertreibt die Hippies. (Forschungsinstitut Southpark/ Studie 902 / Akte „Die Hippie, Die“