Die Bandbestzung liest sich wie ein Auszug aus dem Hardrock-Lexikon: es singen Mikael Erlandsson und der ex-„Prisoner“ Shouter Pierre Weinsberg, die Drums bedient Mikkey Dee von „Motörhead“, den Bass Magnus Rosén von „Hammerfall“ und an der Gitarren-Front sorgen u.a. Sayit und Tommy Denander, der sich bei „Radioactive“ einen Namen gemacht hat für den richtigen Sound.

Die verschiedenen Einflüsse all dieser Rock-Veteranen halten das Debütalbum bis zum letzen Lied interessant. Der melodische Sound, der auf der Platte dominiert, lässt den Großteil der 11 Songs zwar ein wenig ähnlich klingen, doch trotzdem ist für Abwechslungs gesorgt.

Während vor allem der Opener „Hard Rock City“ nach einem passenden Radio-Einstell-Intro gleich härtere Töne angibt, bekommt man mit Songs wie „Now You’re Gone“ oder „Let Me Have My Heart Again“ groß aufgemachte, fast schon epische Balladen zu hören.

Produzent Claes Andreasson beschreibt den Sound als eine Mischung aus Airplay, Journey und Whitesnake, welche auch die gemeinsamen Helden der verantwortlichen Musiker sind.

Auch wenn der Silberling textlich wirklich kein Meilenstein geworden ist (aber wer weiß schon, ob er das überhaupt werden sollte?) versteht sich die Band gut darin, tiefe Stimmung zu erzeugen und Hooks abzuliefern, die einem definitiv im Gehörgang bleiben!

Eine solide erste Platte!