Aufgenommen und produziert wurde es hauptsächlich in England von Gitarrist Steve Morris, kleinere Teile entstanden jedoch auch in Dänemark. Auf dieser Platte erwarten einen guter und typischer AOR der Neunziger Jahre, der an einigen Stellen an Größen wie „Bon Jovi“, „Guns `n` Roses“ oder „Mr. Big“ erinnert und auch gut den Soundtrack eines Road-Movies aus dieser Zeit stellen könnte.

Die 12 Songs des Albums wissen durch guten Rock, der sich aus virtuosen Gitarren- und Orgelparts, gepaart mit tollen Mitsing-Refrains und Herzschmerz-Balladen zusammensetzt und einfach gute Laune zu verbreitet, zu überzeugen! Die Vocals von Chris Ousey sind erstklassig und auch die anderen Musiker leisten absolut überzeugende Arbeit. Sowieso ist die Musik, welche die Herren von Heartland hier abliefern, sehr abwechslungsreich und gekonnt in Szene gesetzt.

Hervorzuheben ist definitiv „Take me Alive“ der sich als echter Ohrwurm entpuppt und „I´m getting ready“, bei dem Bjarne T. Holm (Force of Evil/Mercyful Fate) als Gast-Drummer fungiert. Jedoch sind auch einige Durchhänger zu beklagen wie z.B. „Too sad to cry“, die zwar technisch und musikalisch absolut makellos sind, aber das Album teilweise ins Mittelmaß abrutschen lassen.

Diese Scheibe würde ich allen Rockfans an Herz legen, die gerne mal wieder eine Zeitreise in die frühen Neunziger erleben wollen, denn „Move on“ ist zwar wahrlich keine Neuerfindung des Rades aber trotzdem ein gut produziertes AOR Album mit echter Spielreude.

Anspieltipps:

Hard Hearted Man

Take me alive

I`m getting ready

Rotate