Die Schweden von Hearts Alive machten auf ihrer Tour Halt in Osnabrück, um uns kräftigen Metal um die Ohren zu hauen. Mit dabei waren die lokalen Bands Die In Grey und My Last Days, organisiert wurde der Abend von der Osnabrücker Melodic-Deathcore – Band Forever Stillborn.


Los ging es nach kurzer Verspätung mit den Jungs von My Last Days, die ich schon des öfteren gesehen hatte und die, meiner (subjektiven) Meinung nach eine der Metalcore-Bands mit dem meisten Potenzial aus der Umgebung sind.

Leider war vor der Barstage im Bastard Club nicht viel los, was sich auch im Laufe des Abends nicht ändern sollte. Doch davon ließen sich die Jungs gar nicht beeindrucken und lieferten, wie man es von ihnen gewohnt ist, einen souverän guten Auftritt. Frontmann Kai nutzte den gesamten Platz vor der Bühne aus und man sah der jungen Band, die seit 2005 besteht und 2006 ihr erstes Demo veröffentlichte, an, dass sie wie immer mit großer Spielfreude ihr Set spielten.

Die in Grey ähneln My Last Days, was ihre Geschichte angeht. Ebenfalls 2005 gegründet, ebenfalls 2006 mit einer Demo-CD an der Öffentlichkeit, unterscheiden sie sich durch eine zweijährige Zwangspause von 2006 bis 2008 von ihrer Vorband aus Lohne.

Auch die Musik wechselte, Die in Grey haute das Publikum mit einer Mischung von Deathmetal und Hardcore um. Ziemlich bald flogen vor der Bühne auch die ersten Haare und es wurde auch etwas voller. Das Quartett könnte ich mir auch sehr gut als Opener und Einheizer einer größeren Band vorstellen. Ein paar technische Probleme, wie der des öfteren auftretende Ausfall des Mikros, störte die Anwesenden nicht wirklich und es gab viel Applaus, als die Band nach ihrem Set die Bühne verließ.

Nun war die Metalcore-Combo Hearts Alive an der Reihe, die ja schon einen etwas größeren Namen haben. Dementsprechend wurde es noch einmal voller vor der Barstage und die fünf Mannen hatten sichtlich riesigen Spaß. Der Frontmann nutzte sämtlichen Raum nichtn ur auf, sondern auch vor der Bühne aus, ebenso war das restliche Stageacting äußerst energetisch.. Ein paar Zuschauer begangen zu moshen und es flogen wieder hier und dort Haare, aber der Großteil des Publikums genoss die Band eher im Stillen.

Auch Gäste, die weniger metalcoreaffin sind, ließen sich von den Schwedne begeistern und wurden überzeugt, dass eine Show der Band äußerst kurzweilig ist. Anders als viele andere Bands des Genres wurden Hearts Alive auch nach mehreren Stücken nicht langweilig.

Im großen und ganzen war es ein gemütliches Konzert, das alle bestens gelaunt verließen. Sicherlich wird ein Großteil des Publikums es sich nicht zwei mal überlegen, aufzukreuzen, wenn eine der drei Bands demnächst wieder auftritt. .

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