Direkt der erste Song, „Fading Tree“ verdeutlicht worum es bei ihrer Musik geht: kraftvoll drückenden Metal mit schönen Melodien versehen. Stampfende Gitarren von einem wummernden Bass und ratterndem Schlagzeug begleitet bilden die Grundlagen der Musik. Als Vocals dienen kräftige Growls von Sänger Robert, welcher ein eher schmaler Krieger ist und welchem ich nicht unbedingt solch schöne Vocals zutrauen würde – Ich hätte eher einen Schreihals mit einer Statur von Corpsegrinder (Cannibal Corpse) erwartet.

Aber nun zurück zur Musik: Ein weiteres, gutes Beispiel für die Musik von Heathen Foray ist „Winterking“. Teils progressive Gitarren verzieren die Strophen und im Refrain gibt es einen knackigen Growlpart.

Absoluter Favorit der Scheibe ist aber „Wolkenbruch“, auch welchem auch das einleitende Zitat stammt. Nach einem kurzen Schlagzeug-/Bassintro geht das Gewitter schon los. Exakt gespielte Gitarrenrhythmen rattern durch mein Ohr und es bringt mich zum heftigen Mitnicken. Kommt dann der Refrain mit der Zeile „Ich will doch nur endlich raus meinem Kerker!“ zum Klang erwischt man sich schon mal beim Mitschreien – ein wirklicher gelungener Song!

Fazit: Man merkt am Sound der Scheibe, dass Heathen Foray noch keine ganz Großen sind und somit auch keine Meisterproduktion bezahlen können, allerdings reicht der Sound auch vollkommen aus um ein Fan von den Jungs zu werden.

Fans von Amon Amarth, Ensiferum, Wintersun und von sonstigem Folk Metal sollten auf jeden Fall mal reinhören!