Heaven Shall Burn der thüringische Hatetrain beim FULL FORCE 2020!

Heaven Shall Burn der thüringische Hatetrain beim FULL FORCE 2020!

Liebe Full Force'ler, es war wohl einer der epischsten Momente der Full Force Historie, als sich 2012 während der Show von Heaven Shall Burn und des Songs „Endzeit“ plötzlich der Himmel öffnete und Sintflut ähnliche Wassermassen über die BesucherInnen hinein brachen. Wo andere vielleicht das Weite und einen Unterstand gesucht hätten, habt Ihr Euch nur noch mehr angespornt und diese Show zu einem absolut unvergesslichen Highlight gemacht.

Heaven Shall Burn der thüringische Hatetrain beim FULL FORCE 2020!
Heaven Shall Burn der thüringische Hatetrain beim FULL FORCE 2020!

Nach einigen Jahren Abstinenz kommt mit Heaven Shall Burn der thüringische Hatetrain endlich wieder zum Full Force und wird somit das erste Mal in Ferropolis zu Gast sein. Passend dazu werden die treuen Weggefährten des Festivals ihr neues Album mit auf die Halbinsel im Gremminer See bringen und obendrein in Ferropolis eine von wenigen ausgewählten Festivalshows in 2020 spielen!

Sichert Euch jetzt noch schnell die allerletzten Early Bird Tickets für das Full Force Festival 2020 vom 26. – 28. Juni für 109,95 EUR, bevor der Preis in Kürze auf 124,95 EUR steigt. Alle weiteren Infos findet Ihr auf unserer Website unter www.full-force.de.

Bis bald,
Eure Full Force Crew!

Alle bislang bestätigten Acts des Full Force 2020 in alphabetischer Reihenfolge:

1349, Bleed From Within, Dagoba, Dying Fetus, Excrementory Grindfuckers, First Blood, Frog Leap, Get The Shot, Heaven Shall Burn, Imminence, Knocked Loose, Milking The Goatmachine, Northlane, Polar, Primordial, Rise Of The Northstar, Risk It!, Rotting Christ, Silverstein, Soilwork, Swiss & die Andern, The Ghost Inside

Full Force 2020
26.-28. Juni 2020, Ferropolis
www.full-force.de
#FullForceGermany

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Pressemitteilung: Full Force

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Heaven Shall Burn – Deaf To Our Prayers

Doch die Frage, die sich für mich stellte: Konnten die Saalfelder mit dem neuen Werk dem letzten erfolgreichen Album „Antigone“ ( 2004 ) noch einen draufsetzen?! Und wie sie das konnten. „Deaf To Our Prayers“ rotzt einem mitten ins Gesicht. Keine Zeit zum Durchatmen und erst recht nichts für schwache Nerven. Doube-Base-Maschine Matthias Voigt vergewaltigt seine Drums aufs Höchste und Sänger Marcus Bischoff kommt stimmlich dem Vorgänger nichts nach.

Fazit: Faster:Harder:Louder. Eigentlich das Motto des WackenOpenAir. Doch zu Heaven Shall Burn würde auch das zutreffen. Aufgenommen in den Hansen Studios in Thüringen entstand „Deaf To Our Prayers“, welches interessanter Weise an einem Gedicht Heinrich Heines angelehnt ist. Auch Gerhart Hauptmanns Drama „Die Weber“ galt als Inspiration für Songs wie „Of No Avail“ und „The Final March“. Nun aber zu den einzelnen Songs. Los geht es mit dem Opener „Counterweight“. Auf jeden Fall kein Song der als Vorspann für „Verliebt in Berlin“ Chancen hat. Da kommt ein gewaltiges Gewitter auf den Hörer zu. Schnelle, mitreissende Drums, ein Gitarrenriff das zum Bangen einlädt und eine Stimme von Sir Bischoff, die ihren Wiedererkennungswert nicht verloren hat. Man, das geht auf die Zwölf !! Mid-tempo Passagen und Death Metal- Einflüsse machen das Lied vielschichtig und abwechslungsreich. Daumen hoch.

Der zweite Streich hört auf den Namen „Trespassing The Shores Of Your World“ und beginnt wie der Opener. Harte Drums bis zum Abwinken, fast durchgängig die Double-Base im Einsatz. Geben sich ja ganz schön Mühe, die Burner die. Kommt auch gut an. Besonders der Mittelpart geht gut ins Ohr und lädt zum Mitbangen ein. Am Ende wird der Song etwas ruhiger. Ein wunderbarer Ausklang eines großartigen Songs. „Profane Believers“ ́s Anfang könnte doch glatt von Slayer stammen. Doch nach 10 Sekunden Lauschen kommt wieder die gute, alte Heaven Shall Burn-Manier zum Vorschein. Mit teilweise melodischen, jedoch nicht an Tempo verlierenden Riffs spielen sich Maik Weichert und Alexander Dietz an den Gitarren und Eric Bischoff am Bass durch die dreieinhalb Minuten. Leider etwas zu kurz für einen Song dieser Klasse. Ladies And Gentleman. „Stay The Course“ keucht aus meinen Aldi-Boxen und reißt mich auf Anhieb mit. Fette Gitarre, grandiose Drums. Zählt auf jeden Fall zu meinen Favoriten des Albums. Perfektes Stück für die montagige „Scheiss-auf-Arbeit“- Stimmung. „The Final March“ geht melodisch los. Die ersten Sekunden erinnern an In Flames. Doch sobald der gute Marcus seine Stimme einsetzt, weiß man wieder, wer am Werk ist. Natürlich hemmungsloser Double-Base Einsatz des unbeschreiblichen Herrn Voigt. Mitreissende Tempowechsel.

Nun kommt mit „Of No Avail“ wohl eines der besten Stücke des Albums. Ein etwas ruhigerer Song als der Rest. Bringt etwas Abwechslung ins Album. Besonders der ruhige Mittelpart findet schnell längerfristigen Platz im Ohr. Schönes Stück und auf jeden Fall eines der Highlights.“Armia“ beginnt schon mal mit einem vielversprechenden Intro. Ist der Song das „The Weopon They Fear“ des neuen Albums? Doch schnell wird klar, dass ich mich mit „Armia“ nicht sonderlich anfreunden kann. Vielleicht liegt es daran, dass es doch zu schleppend daherkommt. Leider ein Schwachpunkt der Cd. Dafür ist das Stück „mybestfriends.com“ umso besser. Keine Frage: Ein Riff, das wohl jeden überzeugen wird. Etwas Melodie und etwas auf die Fresse. Genau die richtige Mischung für morgens halb zehn in Deutschland. „Biogenesis(Undo Creation)“ ist wohl der schnellste Song der Platte. Reinster Death Metal-Song und so tief hatte ich Marcus‘ Stimme auch nicht in Erinnerung. Geiles Stück, gut geeignet um Nackenschmerzen zu provozieren. „Dying Silence“ geht mit düsterer Melodie los und endet in einem gewaltigen Donnerwetter. Das Stück ist wie jedes andere auch: Geil. Reicht das? Hoffe doch. Denn mit „The Greatest Gift of God“ und somit dem kürzesten Song der Cd, endet „Deaf To Our Prayers“ etwas gemächlicher und ruhiger. Schöner Ausklang einer tollen Cd.

Heaven Shall Burn haben mit „Deaf To Our Prayers“ ein Album vorgelegt, dass dem Vorgänger „Antigone“ aus dem Jahre 2004 in nichts nachsteht. Leider fehlt mir ein Kracherstück ala „The Weopon They Fear“. Jedoch hat sich das zwei Jahre lange warten redlich gelohnt. Des Weiteren wird das Album auch als limited Edition erhältlich sein, die in einem Slipcase mit einer limitierten Bonus-DVD erscheint, auf dem es den Videoclip zu „The Weopon They Fear“ sowie eine komplette Show von der Hell On Earth Tour 2005 ( Länge:45+ Minuten ) zu sehen gibt. Appropos: Im September/Oktober werden Heaven Shall Burn auf der zweiten Hälfte der Hell On Earth Tour dabei sein. Also rein schaun lohnt sich.

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Autor: Saali Feldmann

Heaven Shall Burn & Karras & Bitter Piece

Metalcore: Heaven Shall Burn
Metalcore: Heaven Shall Burn

Dort feierte Alexander „Schnalli“ Schröder, der Besitzer des Clubs, seinen Geburtstag mit einem ausverkauften Konzert.

Da 13:30 Uhr jedoch eine nicht ganz humane Zeit ist, sah man gleichermaßen Leute, welche versuchten ihre Augen durch exzessiven Kaffeegenuss zu öffnen, als auch Leute, die sich durch ein schönes Kühles in Stimmung brachten.

Um 13:40 Uhr begann das Konzert mit Bitter Piece, welche sofort 100% gaben. Doch typischerweise – wie soll es auch anders sein – war die Stimmung in der Menge noch nicht zu spüren. Bewegungslos lauschten die Meisten der harten Musik und nur wenige nickten mit ihren Köpfen. Lange kann ein solcher Zustand bei guter Musik jedoch nicht aufrecht erhalten werden, und so stieg die Stimmung nach den ersten beiden Songs.

Kein Wunder, denn Bitter Piece brauch sich echt nicht verstecken, wenn es um Bands geht, die live nicht nur mittelmäßig, sondern wirklich gut spielen können. Davon war ich an dem Tag echt überrascht. Ich hatte die Jungs irgendwie anders in Erinnerung…

Von Minute zu Minute stieg die Stimmung. Langsam wurden auch die kleinen Pit ́s größer und der kleine Raum wärmer. Nach 40 Minuten ging die Band von der Bühne und das Publikum begeistert nach draußen.

Nächster Act waren die Berliner Karras, welche auch schon am Vorabend im Bastard Club gespielt hatten. Es waren wohl viele überrascht, dass sowohl Schlagzeug, Gitarre und Bass von attraktiven Damen gespielt werden. Lediglich den Gesang – wohl mehr das Geschrei – übernimmt dessen Hahn im Korb.

Dass die Musik zweifellos gut war, sah man auch an den Reaktionen des Publikums. Es herrschte eine rege Bewegung, welche auch langsam die hinteren Ecken des Raums erreichte und der erste Circle-Pit ließ nicht lange auf sich warten. Auch sie spielten ca. 40 Minuten. Guter, klangvoller Metalcore erfüllte die Endstufen. Erwähnenswert ist schließlich jedoch noch eine kleine Panne. Leider hatte ich keine gute Sicht auf die Bühne, weswegen ich nicht genau sagen kann welches Teil des Schlagzeugs sich kurz vor Ende eines Songs verabschiedete, doch es war doch recht amüsant. Nach einer kurzen Unterbrechung konnten Karras dann mit ihrem Auftritt fortfahren.

Nach einer kurzen Umbauphase ging es dann auch schon ab 16:30 Uhr mit den Headlinern des Nachmittags weiter. Unter tobendem Applaus betraten Heaven Shall Burn die Bühne, die an diesem Tag ihr einziges Konzert des Jahres hier in Deutschland spielten.
Ich persönlich war echt gespannt, wie sich die Jungs denn nun live machen würden, da ich schon viele Bands gesehen habe, die nur im Studio einen guten Sound zustande bringen können. Doch nach einer kurzen Zeit war mir und allen anderen klar, dass Heaven Shall Burn nicht zu diesen Bands gehört! Auch wenn die Mischung der Instrumente nicht ganz so gut war, wie sie hätte sein sollen/müssen. Aber das war ehr nebensächlich.

Genau wie die Band, gab auch das begeisterte Publikum alles. Gerempel, StageDiving, Pits…. Alle waren am ölen wie nichts Gutes.

Selbst der Sänger sprang einige Male ins Publikum währenddessen er sang, um sich kurz tragen zu lassen. Entweder so was klappt, oder es versaut einem die Show. Doch die Möglichkeit zu stürzen lag wohl bei Null. Es war so eng im Raum, dass er gar nicht hätte fallen können!

Auch das Set war echt super. Viele bekannte Lieder und dann in der Zugabe noch der wohl bekannteste unter ihren Songs: „The weapon they fear“.

Keine Sekunde würde ich zögern, wenn ich die Möglichkeit hätte, auf ein weiteres Konzert von ihnen zu gehen.
Es war echt ein super Konzert. Ich ging hinterher nicht nur aufgrund der CD ́s zum Merch-Stand, sondern wohl vor allem, weil mein T-Shirt voll durchnässt war.

Unterdessen waren Heaven Shall Burn noch immer auf der Bühne, um die Wünsche ihrer Fans zu erfüllen: Autogramme, Fotos, Sticks, Pleks… Freudestrahlend gingen dann auch die letzten Leute um 17:50 Uhr aus dem Raum, in dem mittlerweile tropisches Klima herrschte.

Letztlich lässt sich wohl nur noch sagen: Schnalli – Dank dir für das Konzert!

Setlist Bitter Piece
Within His Eyes
Ruthless Aggression
Monuments Fall
Eternal Silence
Decay of Humanity
Life Dethroned

Setlist Karras
Intro
Conquer The World
Injustice System
Forgotten Prayers
The Disciple
Addicted
Days of Grace
My Sorrow
Warzone
Animal Kingdom Lost

Setlist Heaven Shall Burn
Black Tears
Endzeit
The only Truth
Profane
Murders of all murderers
Counterweight
7th Cross
Forlorn Skies
Behind a wall of silence
Voice
Like a thousand suns
The weapon they fear
bestfriend.com

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Autor: Saali Feldmann


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