Heavy Guitars Unite mit: Slave to Misery & Blistered! & The Shitheaz

Unter dem Motto „Heavy Guitars Unite“ bot das WestWerk am 9. Dezember in Zusammenarbeit mit unserem OsnaMetal-Kollegen „It“ etwas ganz Besonderes an.

Als Headliner waren The Shitheadz aus Mönchengaldbach angereist, welche bereits im Vorprogramm von „Motörhead“, „Anthrax“ und „Extrabreit“ gespielt haben.

Als würdige Unterstützung aus dem osnabrücker Umfeld waren die Punkrocker von Blistered angereist..

Den Auftakt zu all dem lieferten Slave to Misery. Wir wussten im Vorfeld nicht, was uns bei dieser uns unbekannten Band erwartete. Und wurden dann überrascht:

Heavy Metal vom feinsten, mal etwas thrashig, mal unglaublich melodisch.

Der Gesang von Gitarrist Dennis erinnert stark an Metallica (Grund dafür mag sein, das Slave to Misery früher einiges von selbigen gecovert haben), was absolut perfekt zur Musik passt.

Die härtesten Riffs wurden von beiden Gitarren gleichzeitig gespielt, und die mit Abstand geilsten Stellen werden durch geniale Gitarrenduetts hervorgehoben.

Das Gesamtbild passte wie die Faust aufs Auge, und die Stimmung bei den Metalheads war doch schon recht ausgelassen, was sich vor allem bei der Zugabe „Technical Paradise“ zeigte, welches das mit Abstand abwechslungsreichste und auch längste Stück der Combo war. Hier wechselten sich Thrash- und Melodic-Metal mit perfekt gespielten Akustikparts ab, was die wenigen Anwesenden noch mal richtig zum Moschen anregte.

Weiter ging’s mit Blistered. Die vier Osnabrücker spielten ihren gewohnten Punk’n’Roll, ordentlich, laut, solide und krachend und vor allem tanzbar. Dabei waren sie selbst äußerst begeistert bei der Sache und hatten ihren Spaß, was wohl ebenfalls auf die mitgereisten Fans vor der Bühne zutraf.

Leider waren diese nicht so zahlreich erschienen, wie es die Band hätte erwarten können. Und derjenige Teil des Publikums, welcher sich vorher zu Slave to Misery verausgabt hatte, gönnte sich erstmal ein Päuschen an der Theke oder vor dem Gebäude.

Dennoch gab die Band ihr Bestes und lieferte einen würdigen Vorlauf für die Shitheadz, welche kurz darauf mit ihrem Heavy Rock wieder das Publikum vor die Bühne zauberten.

Mit ihrem Debutalbum „Dirty Pounding Gasoline“ lieferte diese Gruppe bereits ein Werk, welches in sämtlichen Kritiken hohe und Höchstbewertungen erhielt.

Und das wohl zu recht:

Gleich ihr erstes Stück „Nitro“ verwandelte die anwesenden Zuschauer in eine feiernde Menge, vereinzelte Metalheads fingen zünftig an zu moshen und die Musik mit Metal- und klassischen Rock-Einflüssen trug dazu ebensoviel bei wie die Anfeuerungsrufe des Sängers Christoph Birx.

Bedauerlicherweise wurde das Set durch technische Probleme unterbrochen. Dies nahm die Band jedoch zum Anlass, kurzerhand verbale Zärtlichkeiten mit dem Publikum auszutauschen und überdies die Besucher zu einer spontanen Schlagzeugsession einzuladen. Überraschenderweise wurde dies von Patrick, dem Bassisten von Blistered, angenommen, der souverän einige kurze Kostproben seiner Fähigkeiten an der Schießbude ablieferte.

Direkt danach gingen die sympathischen Mönchengladbacher über zum Rest ihres Sets, welches schließlich nach neun Stücken und zwei Zugaben unter dem Beifall der Zuschauer endete.

Alles in allem sicherlich ein gelungenes Konzert, welches ein noch größeres Publikum verdient hätte!Nichtsdestotrotz konnte man es den Bands gleichtun und Spaß haben. Auf ein Neues!

Setlist Slave to Misery:

01 Intro

02 Hollow Peyce

03 Dream

04 I don’t like your way

05 Trust in me

06 The mirror

07 Grim reaper

08 Masters and slaves

09 Red hot pussy liquor

10 Slave to misery

11 Technical paradise

Setlist Blistered:

01 Expect late arrival

02 Gonna make it alright

03 Skull Fuck

04 Spiderman

05 She’s not pretty

06 Love junky

07 Bad boy

08 Maria’s umbrella

09 Queen of Tequila

10 Not together

11 Hot numbers

12 Sewers of time

13 Diners Bar

14 Too much

15 Hamster Willy

16 Best days / Laid / Hear song

Setlist The Shitheadz:

01 Nitro

02 Powertool

03 Return

04 Supersonic

05 Seven

06 Black days

07 Deathrider

08 Legion of rock

09 New way

10 Motor Jesus

11 Dirty pounding

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Autor: xxxxxxxx


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