Heavy Metal T-Shirts: Herstellung der Stoffe mit Textilmaschinen

Es gibt wohl nur wenige Musikrichtungen auf der Welt, in denen Fans ihre Liebe zu ihrer Band öffentlich zur Schau stellen, wie das bei Metallern der Fall ist. Die Rede ist von Heavy Metal T-Shirts. Es sind nicht nur beliebte Accessoires, welche auf Konzerten der jeweiligen Band getragen werden, sondern Kleidungsstücke, die auch im alltäglichen Leben nicht fehlen dürfen. Doch warum sind es gerade die Metaller, die gerne T-Shirts von ihren Lieblingsbands tragen? Was macht diese T-Shirt so besonders und warum gibt es nur wenige Band aus anderen Musikrichtungen, die mit T-Shirts das große Geschäft machen? Ist es wirklich eine spezielle Beziehung, die zwischen den Fans und den Bands aus dem Spektrum Heavy Metal aufrecht ist oder sind es mitunter einfach nur kreative Köpfe, welche gemütliche T-Shirts entwickeln?

Heavy Metal T-Shirts – Nicht nur Kleidungsstück, vielmehr eine Einstellung

Heavy Metal T-Shirts, Hoodies und Kapuzenjacken
Heavy Metal T-Shirts, Hoodies und Kapuzenjacken *

Heavy Metal T-Shirts sind nicht nur ein Kleidungsstück, sondern eine Einstellung. Die Träger outen sich einerseits als Fan der Band, andererseits möchten sie mit den bedruckten Sprüchen auch selbst Botschaften vermitteln. Man möchte nicht zum Establishment gehören, nicht zu den „guten Jungs“ und mit Sicherheit nicht zur „Schickeria“. Man möchte sich ein Exempel erbauen und zeigen, anders zu sein. Anders zu sein, stolz darauf zu sein und auch zu zeigen, dass man eine Band hat, die man hört, die man liebt und die man verehrt. Genau das sind jene Aspekte, die dafür sorgen, dass vor allem Online-Versandhäuser von Heavy Metal T-Shirts immer wieder Rekordabsätze erleben. Aber auch die Merchandise-Ständer, die vor Konzerten T-Shirts verkaufen, erfreuen sich immer wieder an Menschenmassen, die oftmals mehrere T-Shirts kaufen und sich freuen, vielleicht tatsächlich nur schwer zu bekommende Tour T-Shirts zu erwerben.

Heavy Metal T-Shirts, Hoodies und Kapuzenjacken für Metaller

Heavy Metal T-Shirts

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Heavy Metal-Fans machen kein Geheimnis aus ihrer Leidenschaft zur Musik. Sie tragen gerne T-Shirts ihrer Lieblingsband – auch dann, wenn sie nicht zu einem Konzert ihrer Band gehen. Sie tragen die Heavy Metal T-Shirts in der Arbeit, auf dem Weg ins Kino oder auch daheim, wenn sie im Garten sind oder ihre Einkäufe erledigen. Die Heavy Metal-Fans sind jene Persönlichkeiten, die stolz auf ihre Bands sind und kein Geheimnis daraus machen, welche Musiker sie favorisieren. Auf der Suche nach geeigneten T-Shirts gibt man sich aber nicht mit den erstbesten Motiven zufrieden, sondern achtet auf die Stile, Motive und Designs der T-Shirts.

Die Heavy Metal Tour-T-Shirts

Ein weiterer Aspekt, der nicht unberücksichtigt bleiben darf, sind limitierte Tour-T-Shirts. Vor jedem Konzert gibt es sogenannte Merchandise-Stände, bei denen Tour-T-Shirts verkauft werden. Auf der Vorderseite gibt es unterschiedliche Motive; die Rückseite ist meist mit den Tourdaten ausgestattet. Für den Fan unverzichtbar, denn er will der Welt zeigen, dass er im Rahmen der Tour dabei war und seine Band gesehen hat. Er will ein Erinnerungsstück haben und sich immer wieder an den Moment erinnern, wenn er das T-Shirt anzieht. Und er freut sich, wenn er Gleichgesinnte findet die ihn fragen, ob er dabei war und er diese Frage mit „Ja“ beantworten kann.

Konfektionsgrößen und Konfektionsrechner

Die verschiedenen Konfektionsgrößen sind bei jedem Kauf von Kleidung ein großes Thema. Immer wieder variieren die Größenangaben für Kleidungsstücke von unterschiedlichen Herstellern etwas. Um auf „Nummer Sicher“ zu gehen, sollte man sich vor dem Kauf bzw. Bestellung die für sich korrekte Konfektionsgröße herausfinden. Auf konfektionsrechner.de kannst Du deine Körpermaße eintragen und die für dich passende Konfektionsgröße berechnen lassen.

Die Präsentation der Liebe zur Band in der Öffentlichkeit

Es mag schon Bands aus dem Pop-Bereich geben, die T-Shirts verkaufen. Hin und wieder wird man auch Träger derartiger Kleidungsstücke auf der Straße sehen. Meistens dann, wenn an dem Tag gerade ein Konzert der jeweiligen Band stattfindet. Geht es nach Heavy Metal-Fans und ihrem Kleidungsstil, könnte jeden Tag eine Band in der Stadt ihre Stromgitarren anwerfen. Metaller haben eine besondere Beziehung zu ihren Bands. Da spielt es keine Rolle, ob es sich um die Metal-Giganten Metallica, AC/DC, Iron Maiden oder Slipknot handelt; auch unbekanntere Bands, die nur in sogenannten „Insider-Kreisen“ bekannt sind, verkaufen Massen an T-Shirts, die tagtäglich von ihren Fans getragen werden. Die Liebe, die zwischen den Fans und der Band herrscht, wird gerne zur Schau gestellt. Wer ein Fan von Iron Maiden, Metallica oder auch AC/DC ist, wird niemals ein Problem damit haben, seine Liebe zu dieser Band und ihrer Musik der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Zwischen Plattencover-Motiven und Tour-Daten-T-Shirts

Natürlich haben das auch die Merchandise-Abteilungen erkannt. Fast jede Heavy Metal Band verkauft zahlreiche T-Shirts. Ob es Motive von Plattencovern, Tour-T-Shirts oder auch selbstdesignte Aufdrucke sind – am Ende zählt die Erkennung. Jeder, der das T-Shirt sieht, muss automatisch wissen, um welche Band es sich handelt. Man möchte keine Insider-Botschaften vermitteln, weil man sich mitunter „schämt“, ein Band-T-Shirt zu tragen. Man möchte auf seiner Brust das riesige AC/DC Logo haben, auf dem Rücken die Tourdaten der letzten Welt-Tournee oder auch provokante Motive. Die T-Shirts sollen aber nicht nur mit Plattencovern bedruckt sein, sondern können auch mitunter Slogans präsentieren, die gleichzeitig die Einstellung der Band, aber auch des Trägers zeigen. Die Träger der T-Shirts wollen, dass alle anderen, die ihnen auf der Straße begegnen, wissen, dass sie Fans einer bestimmten Band sind.

Heavy Metal T-Shirts und Tank Tops

Heavy Metal T-Shirts sind schlicht; meistens gibt es sie nur in schwarzer Farbe, wobei die Aufdrucke vorwiegend bunt sind. Dabei überwiegen die Farben Rot oder Weiß. Natürlich gibt es auch T-Shirts für die weiblichen Fans. Tank-Tops etwa, die – vergleichbar mit den männlichen Kleidungsstücken – ebenfalls sofort klar machen, welcher Fangruppierung man angehört. Dass jedoch der Markt noch leicht vom männlichen Publikum dominiert wird, ist keine Überraschung. Auch wenn sich das Publikum in den letzten Jahren verändert hat und immer mehr Frauen und Mädchen Heavy Metal hören, sind es noch vorwiegend die Jungs und Männer, die mit ihren Köpfen zu den Klängen von Metallica und AC/DC nicken, lautstark mitgröhlen und stundenlang vor dem Tor stehen, bevor endlich die Security-Mitarbeiter Einlass gewähren.

Das schwarze T-Shirt mit dem bunten Aufdruck

Vorwiegend handelt es sich um gewöhnliche schwarze Heavy Metal T-Shirts mit unterschiedlichen Aufdrucken. Dabei gibt es die Varianten des Vorder- und auch des Vorder- und Hinteraufdrucks. Der Heavy Metal-Fan trägt gerne T-Shirts mit Bandlogo; man soll schon erkennen, um welche Band es sich handelt. Dabei kann der Bandname entweder auf der Vorderseite oder auch über den Rücken stehen; wichtig ist, dass jeder, der ihn sieht, auch weiß, von wem er Fan ist. Auch wenn die T-Shirts vorwiegend schwarz sind, sind die Aufdrucke bunt. Ein roter „Iron Maiden“-Schriftzug, der über den gesamten Rücken zu lesen ist, stellt definitiv keine Seltenheit dar. Doch das Bandlogo ist nicht der einzige Aspekt, der den ausschlaggebenden Punkt macht, ob das T-Shirt gekauft wird oder nicht.

Warum nicht jedes Motiv getragen werden möchte

Einerseits möchte der Fan nicht nur die Band in den Vordergrund drängen, sondern andererseits auch eine Botschaft vermitteln. Dabei spielen die Alben der Band eine wesentliche Rolle. Während Metallica-Fans vorwiegend auf T-Shirts mit den Plattencovern von „Master of Puppets“ oder „Ride the Lightning“ unterwegs sind, wird man T-Shirts mit einem „St. Anger“- oder „Load“-Aufdruck selten bis gar nicht sehen. Alben, die von der Fangemeinde als „schlecht“ wahrgenommen werden, möchten auch nicht offiziell beworben werden. Der Fan hat schlussendlich auch einen Ruf – innerhalb der Fan-Community – zu verlieren. Auch wird es nur wenige „Hardcore-Fans“ geben, die sich mit T-Shirts ausstatten, die Aufdrucke von Plattencovers haben, die jeder kennt oder jeder mag. Der Heavy Metal-Fan mag Platten, die noch zu Zeiten gemacht wurden, in denen ihre Bands weit weg von Mainstream und Kommerz waren. Man möchte sich nicht nachsagen lassen ein Erfolgsfan, sondern schon ein Liebhaber der ersten Stunde gewesen zu sein.

Auch Frauen lieben Heavy Metal T-Shirts

Doch auch wenn die Herren der Schöpfung vorwiegend Metal-T-Shirts tragen, gibt es auch zahlreiche Damen, die sich gerne mit derartigen Shirts ausstatten. Dabei sind die Frauen aber eher auf der Suche nach Tank-Tops. Hochgeschnittene Shirts, die dem Körper der Frau nicht schmeicheln, werden nur sehr ungern angezogen; vorwiegend entscheidet man sich für derartige Outfits nur bei Konzerten. Hier spielt es keine Rolle, ob die Weiblichkeit betont wird oder nicht – bei Konzerten zählt die Tatsache, sich zu seiner Band zu bekennen und in ein Meer von Gleichgesinnten einzutauchen.

Warum gerade Heavy Metal T-Shirts?

Warum gerade Heavy Metal-Fans einen derartigen Kult leben, kann nicht pauschal beantwortet werden. Einer der Hauptgründe ist mitunter der Ausbruch aus der Masse. Wer Heavy Metal hört, hat mit dem bürgerlichen Brauchtum nur wenig zu tun. Es sind Rebellen, die zwar einer Arbeit nachgehen, eine Familie haben und in normalen Verhältnissen leben, jedoch einen extravaganten, nicht im Radio gespielten, Musikgeschmack haben, den man auch der Welt präsentieren möchte. Man möchte nicht, dass seine Band in den Charts ist, kommerziell große Erfolge feiert und jeden zweiten Tag in irgendeiner Musik-Show zu sehen ist. Man möchte eine Band, die ehrliche Musik macht, sich auch hin und wieder auf der Bühne verspielt und am Ende noch mit Stimmproblemen zu kämpfen hat, weil die letzten 30 Konzerte mit voller Energie gespielt wurden. Genau diese Aspekte sind es, die dazu führen, dass man stolz auf seine Band ist und die T-Shirts auch gerne in der Öffentlichkeit trägt.

Stile der Heavy Metal T-Shirts

Ebenso wie sich der Heavy Metal in verschiedenen Stile unterteilt, kann man auch die getragenen Heavy Metal T-Shirts in diese Stile unterteilen.

Der Stil des alternativen Metals zeichnet sich durch starke Überschneidungen mit dem alternativen Rock aus. Dieser Stil ist besonders vielseitig und für die Verhältnisse des Metals sehr farbenfroh. Neben der schwarzen Farbe, die in allen Subgenres des Metals weit verbreitet ist, finden sich auch besonders viele T-Shirts mit rotem, grünem oder blauem Hintergrund. Brauntöne sind etwas weniger verbreitet, jedoch ebenfalls vorzufinden. Auf den Shirts befinden sich meist bildhafte Darstellungen oder Schriftzüge.

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Im Experimentalmetal, teilweise auch Avant-Garde Metal genannt, legt man dagegen besonders großen Wert auf eine Kommunikation mithilfe des Shirts. Oftmals provokative Schriftzüge legen einen klaren Standpunkt dar. Dieser ist in den meisten Fällen gesellschafts- oder religionskritisch.

Im Black Metal Stil beschränkt man sich auf schlichte einfarbige T-Shirts in Schwarz. Es ist einer der wenigen Stile, in dem zusätzlich zu normalen T-Shirts auch die sogenannten Achselshirts weit verbreitet sind. Eine Individualisierung geschieht in diesem Stil meist über zahlreiche Accessoires und Schmuckstücke aus Leder oder Metall.

Der White Metal Stil zeichnet sich wieder rum durch vorwiegend lange Shirts aus. Entsprechend der Musikrichtung sind in dieser Stilrichtung meist einfarbige Shirts oder Shirts mit einer bildhaften Darstellung christlicher Motive verbreitet.

Ganz anders sieht der Death Metal Stil aus. Bei diesem versucht man, mithilfe des Shirts einen direkten Bezug zum Tod zu nehmen. Entsprechend sind zerrissene Shirts oder bildhafte Darstellungen des Todes weit verbreitet.

Die verschiedenen Designs

Grundsätzlich unterscheidet man bei Heavy Metal T-Shirts drei verschiedene Designs in zwei verschiedenen Formen.
Heavy Metal T-Shirts unterteilt man in Band-Shirts und normale T-Shirts. Der einzige Unterschied besteht darin, dass auf einem Band-Shirt der Name einer Band zu erkennen ist und damit zusätzlich eine Verbundenheit zu dieser Band ausgedrückt wird.

Das am häufigsten verwendete Design von Heavy Metal T-Shirts ist eine farbige Grundierung, meist schwarz, auf welche ein bildliches Motiv gedruckt wurde. Dieses kann entweder vorn, hinten oder auf beiden Seiten zu sehen sein.
Ein weiteres Design verzichtet auf Bilder und druckt ausschließlich Schriftzüge auf die Vorderseite des Shirts. Die Intention besteht darin, mithilfe der Sprüche andere Menschen zu provozieren und ihnen den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen. Aus diesem Grund findet man bei diesem Design die Sprüche ausschließlich auf der Vorderseite des Shirts, da der Träger die Reaktion des Gegenübers beim Lesen des Schriftzuges beobachten möchte.

Das letzte verbreitete Design besteht in einem schlichten einfarbigen Shirt. Dieses wird meist getragen, wenn man die Aufmerksamkeit auf ein anderes Kleidungsstück lenken möchte. Es wird daher immer als Teil eines gesamten Outfits verwendet. Meist wird damit der Eindruck einer bestimmten Hose oder einer Jacke unterstützt.

Welche Motive sind bei Heavy Metal T-Shirts beliebt?

Die beliebten Motive der Heavy Metal T-Shirts sind besonders vielfältig. Jeder Stil weist andere Präferenzen auf. Die nachfolgenden Motivgruppen sind jedoch in mehreren Stilen überaus beliebt und können als Hauptmotive der Heavy-Metal-Szene betrachtet werden.

Die Mano cornuta – die gehörnte Hand

Das beliebteste Motiv im Heavy Metal ist die „Mano cornuta“ (Gehörnte Hand). Bei dieser Geste wird die Hand zu einer Faust geformt und der kleine Finger sowie der Zeigefinger ausgestreckt. Beide Finger erwecken den Eindruck von Hörnern und sind eine direkte Anspielung auf den Teufel der christlichen Mythologie. Deshalb wird diese Geste auch Teufelsgruß oder Satanistengruß genannt. Unter Menschen ohne Interesse an der christlichen Mythologie etablierte sich für diese Geste eine andere Bezeichnung. Entsprechend einer sehr beliebten Speise dieser Szene nennt man diese Geste auch „Pommesgabel“. Die Bedeutung ist jedoch immer gleich. Dieses Symbol steht für ein Gruppengefühl innerhalb der Heavy-Metal-Szene und verbindet alle Metaler als eine Gemeinschaft.

Motive der christlichen Mythologie

Christliche Motive sind im Heavy Metal weit verbreitet. Je nach bevorzugten Team verwendet man Motive des Himmels oder der Hölle. Neben den offiziellen Symbolen beider Seiten sind vor allem die Fabelwesen sehr beliebt. So werden Engel und verschiedene Arten von Dämonen auf den T-Shirts abgebildet. Meist werden diese bewegt dargestellt. Manchmal thematisiert man auch die historischen Kreuzzüge. So erzählt jedes T-Shirt eine eigene Geschichte und vermittelt dem Gegenüber ein bevorzugtes Gesprächsthema.

Motive der nordischen Mythologie

Mindestens genauso beliebt sind verschiedene Motive der nordischen Mythologie. Hier werden beispielsweise Runen und Symbole der alten Germanen sehr gern verwendet. Aber auch die alten Gottheiten erfreuen sich größter Beliebtheit. Hier thematisiert man vor allem den Kriegsgott Odin und den Gott der Schlauheit Loki. So sind Symbole wie der Odinshammer oder Odins Reittier Sleipnir auf vielen Heavy Metal T-Shirts vertreten. Zu dieser Motivgruppe gehören jedoch auch Darstellungen von Gläubigen der nordischen Mythologie. Am beliebtesten sind hierbei Abbildungen der Wikinger und der Germanen. So haben auch Motive wie die germanische Kriegsaxt oder die Drachenboote der Wikinger eine große Beliebtheit erreicht.

Fantasievolle Motive

Letztlich sind fantasievolle Motive ebenfalls sehr beliebt bei Heavy Metal T-Shirts. Diese stellen vor allem die bekannten Fabelwesen dar. Zu diesen gehören Drachen, Elfen, Zwerge und natürlich Geister. In weiten Teilen des Heavy Metal ist ebenfalls der Tod ein beliebtes Motiv. Dieser wird meist fantasievoll ausgeschmückt und in Form von Skeletten oder untoten Kriegern thematisiert. Diese Motive werden gern mit etwas magischem angereichert. So findet man auch häufig Zauberer oder andere übernatürliche Phänomene auf ihnen vor.

Textilherstellung – so werden die Stoffe für Heavy Metal T-Shirts gefertigt

Textilherstellung ist ein weltweit wichtiger Wirtschaftszweig. Fasern werden erst zu Garn, dann zu Stoff und letztlich zu Textilien. Aus diesen werden dann Kleidung oder andere Produkte hergestellt. Am weitesten verbreitet ist Baumwolle für zum Beispiel T-Shirts, die wichtigste Naturfaser. Die jährliche globale Ausbeute liegt bei 25 Millionen Tonnen. Angebaut wird auf ungefähr 35 Millionen Hektar in mehr als 50 Ländern. Sie wird, nachdem sie geerntet und verkauft wurde, maschinell von Verunreinigungen gereinigt. Die ersten Maschinen für diesen Vorgang wurden Ende des 18. Jahrhunderts erfunden. Manche Anwender kämmen die Baumwolle (auch: Cotton) vor der Verwendung, aber dies ein optionaler Vorgang. Ergebnis ist ein stärkeres Garn. Aufgearbeitet wird die Baumwolle mit sogenannten Spinnen. Zum Weben wird ein Webstuhl verwendet.

Textilherstellung – Vielfalt mit Textilmaschinen

Im Bereich der Textilindustrie sind vor allem zwei Arten von Maschinen verbreitet: Strickmaschinen und Kettenwirkmaschinen bzw. Kettenwirkautomaten. Bei Vorgängen, bei denen quer über die Breite eines Gewebes gearbeitet wird, wäre eine Strickmaschine nötig. Die ersten wurden 1863 eingesetzt. Im Jahr 1910 lösten automatische Maschinen handbetriebene Flachstrickmaschinen ab. Rundstrickmaschinen tragen ihren Namen, weil Nadeln und Platinen in ihnen kreisrund angeordnet sind. Ein wesentliches Merkmal der Unterscheidung ist die Anzahl der so genannten Fonturen. Darunter versteht man die Anzahl der Nadelbetten und Spuren, auf denen sich die Nadeln bewegen. Beim maschinellen Stricken wird auf diesen Maschinen ein zum Stricken geeignetes Garn in die so genannten Zungennadeln eingelegt. Nun werden Fäden durch Maschen gezogen, so wie beim manuellen Stricken. Beim Rundstricken bewegen sich die Nadeln während ihres Arbeitsvorgangs im Kreis.

Kettenwirkmaschinen bzw. Kettenwirkautomaten sin in der Industrie naturgemäß weit verbreitet. Bei dem von diesen Maschinen angewendeten Verfahren wird ein Faden im Zickzack entlang der Länge des Gewebes in die Stoffe eingearbeitet. Eine Kettenwirkmaschine erfordert, dass die Zahl der separaten Stränge an Garn der Anzahl von Stichen in einer Reihe entspricht. Der Vorgang erfolgt fast immer maschinell und nur selten von Hand, da er sehr aufwändig ist. Kettenwirkmaschinen verarbeiten letztlich Ketten aus vielen Tausend Fäden zu Maschenwaren. Erfunden wurden sie um das Jahr 1780 herum. Zu den Hauptwerkzeugen gehören Spitz- und Schiebernadeln, Lochnadeln, dünne Blechstreifen zwischen den Wirknadeln (bzw. Platinen) und diverse Hilfswerkzeuge (Pressen für Nadeln). Die Nadeltechnik ist letztlich nichts anderes, als ein normales Nähwirkverfahren. Zwei Stoffe werden miteinander verbunden. Im erweiterten Fortlauf durchstößt die Nadel mehrere Schichten und sorgt mitsamt des Garns für eine Verbindung.

Am weitesten verbreitet ist als Faser die Wolle. Sie stammt meist von domestizierten Schafen. Diese tragen zwei Arten von Wolle, Ober- und Unterwolle. Auch Angora gehört in diese Kategorie, ist aber eine spezielle Züchtung. Letztlich werden die Tiere geschoren und die Wolle wird anschließend gereinigt und weiter verarbeitet. Bei der Erstellung der Garne kommen die ersten Textilmaschinen ins Spiel. Aber nicht nur Baumwolle oder Wolle werden verarbeitet, sondern auch Jute. Es handelt sich bei diesem Beispiel um eine Bastfaser, die aus der inneren Rinde einer Pflanzengattung namens Corchorus stammt. Auch Jute wird gesponnen, allerdings mit einer geringen Menge an Öl, das der Faser zugegeben wird. Jute wird vor allem für Beutel und Säcke verwendet. Wie Cotton kann es gefärbt oder auch gebleicht werden. Und natürlich ist eine Mischung mit anderen Fasern möglich.

Ebenfalls eine Bastfaser ist der Hanf. Er stammt aus der inneren Rinde der Cannabis-Pflanze und ist im Gegensatz zu Baumwolle oder Jute nur schwer zu färben. Hauptanwendungsgebiete sind die Herstellung von Kordeln oder auch Seilen. Andere Bastfasern sind zum Beispiel Nesseln oder Kenaf, Ramie, Urena. Sie sind vom Namen her in der Bevölkerung eher unbekannt und nicht so weit verbreitet, wie andere erwähnte Fasern. Dies gilt auch für Blattfasern wie Henequen oder Abaca. Erwähnenswert ist noch Seide. Ihre Produktion ähnelt der der Baumwolle.

Synthetikfasern werden künstlich erzeugt. Sie sind letztlich das Ergebnis der umfangreichen Entwicklungsarbeiten von Wissenschaftlern, um die natürlich vorkommenden tierischen und pflanzlichen Fasern zu verbessern. Die erste künstliche Faser war Kunstseide. Sie wurde 1799 entwickelt. Rayon und Acetat sind beides Kunstfasern, aber nicht wirklich synthetisch. In Wahrheit werden sie aus Holz gefertigt. Obwohl diese künstlichen Fasern in der Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt wurden, begann die moderne Fertigung erst viel später in den 1930er Jahren. Nylon, die erste synthetische Faser, debütierte in den USA als Ersatz für Seide und wurde anfangs vor allem für Fallschirme und andere militärische Zwecke verwendet. Die Techniken, die gegenwärtig genutzt werden, um diese Fasern in Garn zu verarbeiten, sind im Wesentlichen dieselben, wie bei natürlichen Fasern. Allerdings gab es Änderungen bei den Maschinen, da alles Synthetische von größerer Länge ist. Derartige Fasern haben außerdem keine Textur wie Baumwolle oder Wolle.

Heavy Metal T-Shirts, Hoodies und Kapuzenjacken
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Die Geschichte der Textilindustrie

Die Textilindustrie entwickelte sich aus der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert als Massenproduktion von Garn und Tuch. Im Jahr 1734 erfand ein gewisser John Kay in England den fliegenden Shuttle. Es war eine der ersten in einer Reihe von Erfindungen, die zur Entstehung der Baumwollindustrie führte. Dieser sogenannte fliegende Shuttle (Flying Shuttle) erhöht die Breite des Baumwolltuchs und die Geschwindigkeit der Produktion eines einzelnen Weberin am Webstuhl. Der Widerstand von Arbeitern auf die Bedrohung auf ihre Arbeitsplätze verzögerte allerdings die Verbreitung dieser neuen Technologie in den ersten Jahren.

Im Jahr 1764 wird ein weiterer Engländer namens James Hargreaves der Erfinder der Spinning Jenny, die mit gesponnenen Fäden die Produktionskapazität von einem einzigen Arbeiter multipliziert, zunächst auf das achtfache und anschließend viel weiter. Schnell waren über 20.000 Spinning Jennies in England in Verbreitung. Im Jahre 1764 wurde in Thorp Mill die erste mit Wasserkraft betriebene Baumwollspinnerei der Welt gebaut. Die Prozesse des Spinnens und Webens waren nun mechanisiert.

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Nachdem die Dampfmaschine erfunden war, konnte auch eine mechanisierte Textilindustrie entstehen. Ab diesem Zeitpunkt gab es keine neuen Erfindungen mehr, sondern nur eine kontinuierliche Verbesserung der Technologie. Zudem bemühten sich die Mühlenbesitzer ihre Kosten zu reduzieren und die Qualität ihrer Ware zu verbessern. Entwicklungen in der Verkehrsinfrastruktur, also der Bau von Kanälen und nach 1831 die Eisenbahn, ermöglichten die Einfuhr von Rohstoffen und den Export von fertigen Stoff.

Zunächst wurde die Nutzung der Wasserkraft von Mühlen zum Antrieb durch Dampf angetriebener Wasserpumpen ergänzt und dann vollständig durch die Dampfmaschinen ersetzt. Mühlen, die ursprünglich von einem Wasserrad angetrieben wurden, wurden sozusagen umgerüstet. Noch heute existiert die Quarry Bank Mill (Mill = Mühle) in Cheshire als ein gut erhaltenes Museum, das die Technik der ganz frühen Jahre zeigt. In diesem Museum wird auch nicht verschwiegen, wie Fabrikanten damals Kinder ausgebeuteten, um mit der Baumwolle den größtmöglichen Profit zu erzielen. Im Jahr 1830 betrug die durchschnittliche Leistung von einer Mühle mit „Motor“ 48 PS, aber erwähnte Quarry Bank Mill installierte in diesem Jahr eine neuen 100 PS Maschine am Wasserrad. Im gleichen Jahr wurde der erste Webstuhl mit einem gusseisernen Rahmen in Betrieb genommen, auf den Richard Roberts bereits acht Jahre zuvor ein Patent angemeldet hatte. Die Produktion von Garn wurde immer schneller, vor allem nachdem wieder 1830 und wiederum durch Roberts Patent selbsttätige Webstühle entwickelt werden konnten. Diese basierten auf ersten Experimenten mit Strom. Bis ins Jahr 1857 wuchs die Anzahl der Webstühle in England auf über eine Viertelmillion. Mittelpunkte der Produktion waren Manchester und die kleinen Städte der Pennines und im südlichen Lancashire. Tatsächlich ging die Verbreitung dieser „Technik“ von England aus. In Deutschland wurden vor allem auf den Land Textilien produziert.

Die industrielle Revolution veränderte die Art der Arbeit und der Gesellschaft. Zu den wichtigsten Triebkräften bei diesen Veränderungen gehörte die Textilherstellung. Zu Zeiten des Commonwealth wurden viele Betriebsstätten nach Indien verlegt, schon damals wegen der Kosten. Der demografische Wandel durch den Ersten Weltkrieg machte die arbeitsintensiven Industrie.

Wesentliche Änderungen kam in der Textilindustrie im 20. Jahrhundert auf, dank der anhaltenden technologischen Innovationen im Maschinen-, Kunstfaser- und Logistikbereich sowie aufgrund der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft. Das Geschäftsmodell, das die Branche seit Jahrhunderten dominierte, änderte sich radikal. Produzenten von Baumwolle und Wolle waren nicht mehr die einzigen Quelle für Fasern. Chemieunternehmen erstellten neue synthetische Fasern. Synthetikfasern werden künstlich erzeugt. Sie sind letztlich das Ergebnis der umfangreichen Entwicklungsarbeiten von Wissenschaftlern, um die natürlich vorkommenden tierischen und pflanzlichen Fasern zu verbessern. Die erste künstliche Faser war Kunstseide. Sie wurde 1799 entwickelt. Rayon und Acetat sind beides Kunstfasern, aber nicht wirklich synthetisch. In Wahrheit werden sie aus Holz gefertigt. Obwohl diese künstlichen Fasern in der Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt wurden, begann die moderne Fertigung erst viel später in den 1930er Jahren. Nylon, die erste synthetische Faser, debütierte in den USA als Ersatz für Seide und wurde anfangs vor allem für Fallschirme und andere militärische Zwecke verwendet.

Welche Textilmaschinen gibt es?

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts kam immer mehr die Vorgehensweise in dieser Industrie auf, dass in der Dritten Welt Menschen unterbezahlt und in beengten Verhältnissen zur Textilproduktion schuften mussten. Dies hat sich bis in die Gegenwart leider nicht geändert. Vor allem in den Entwicklungsländern in Südostasien, auf dem indischen Subkontinent und in Zentralamerika gibt es viele Unternehmen, deren Arbeiter zu Billiglöhnen für namhafte Konzerne arbeiten. Im Jahr 2002 entfielen auf die Bereiche Textilien und Bekleidung 400 Milliarden Dollar an weltweiten Exporten, was 6% des Welthandels und 8% des Welthandels mit Fertigwaren ausmacht. In den frühen Jahren des 21. Jahrhunderts waren die größten Import-und Exportländer die Europäischen Union und somit auch Deutschland, die Vereinigten Staaten, Kanada und Japan.

Kettenwirkmaschine

Textilherstellung ist ein weltweit wichtiger Wirtschaftszweig. Fasern werden erst zu Garn, dann zu Stoff und letztlich zu Textilien. Aus diesen werden dann Kleidung oder andere Produkte hergestellt. Im Bereich der Textilindustrie, die weltweit ein bedeutender Wirtschaftszweig mit hohen Exportquoten ist, sind Kettenwirkmaschinen bzw. Kettenwirkautomaten recht weit verbreitet. Bei dem von diesen Geräten angewendeten Verfahren wird ein Faden im Zickzack entlang der Länge des Gewebes in die Stoffe eingearbeitet. Würde es sich um einen Vorgang handeln, der quer über die Breite des Gewebes führt, wäre eine Strickmaschine nötig.
Eine Kettenwirkmaschine erfordert, dass die Zahl der separaten Stränge an Garn der Anzahl von Stichen in einer Reihe entspricht. Der Vorgang erfolgt fast immer maschinell und nur selten von Hand, da er sehr aufwändig ist. Kettenwirkmaschinen verarbeiten zusammengefasst Ketten (deshalb auch der Name) aus vielen Tausend Fäden zu Maschenwaren. Erfunden wurden sie um das Jahr 1780 herum. Zu den Hauptwerkzeugen gehören Spitz- und Schiebernadeln, Lochnadeln, dünne Blechstreifen zwischen den Wirknadeln (Platinen) und diverse Hilfswerkzeuge, zum Beispiel Pressen für die Nadeln. Die Nadeltechnik ist letztlich nichts anderes, als ein normales Nähwirkverfahren. Zwei Stoffe werden miteinander verbunden. Im erweiterten Verfahren durchstößt die Nadel mehrere Schichten und sorgt mitsamt dem Garn für eine Verbindung.

Eingesetzt wird dieses Verfahren meist im Verbund mit Strickwaren, aber auch bei anderen Nähwirkmethoden, zum Beispiel bei Frottier oder Trikots. Zu diesen gehören auch Dessous. Die rechte Seite des Gewebes bei diesen Textilien hat im Allgemeinen feine Längsrippen, während die Rückseite Querrippen aufweist. Um sie qualitativ hochwertig zusammen zu führen, ist das Kettenwirkverfahren ideal. Weil durch dieses das Weben produktiver ist, eine Vielzahl von Gewebekonstruktionen in großen Arbeitsbreiten genutzt werden können und das Garn beanspruchungsarm eingesetzt wird, gibt es keine Risiken oder Nachteile für den Produzenten.

Eingesetzt werden Kettenwirkautomaten auch beispielsweise bei der Erstellung von Moskitonetzen, bei Tüllstoffen, Im Bereich der Sportbekleidung, bei Bezügen für Möbel und Autositze sowie bei Stoffen für Schuhe und in der Werbung. Die Forschung geht aktuell zudem in die Richtung, dass Wirkwaren für industrielle Anwendungen verwendet werden, zum Beispiel um Beton zu verstärken. Und es geht um die Herstellung von Biotextilien, welche im medizinischen Bereich genutzt werden können. Zum Beispiel kann ein kettengewirktes Polyester dazu eingesetzt werden, um das Wachstum von erkrankten Herzen zu begrenzen. Aktuelle Forschungen an Tieren haben bestätigt, dass die Implantation derartiger Biotextilien als alternative Therapie erfreuliche Erfolge erzielen, und dies ohne Nebenwirkungen.

Doch zurück zu den Stoffen und den Textilien. Die Mailänder Methode, international als Milanese bekannt, ist stärker, stabiler, glatter und teurer als Trikot und damit idealer im Bereich von Wäsche verwendbar. Sie wird mit Kettenwirkautomaten umgesetzt, indem zwei Gruppen von Garnen diagonal stricken, so dass der Oberstoff mit einer feinen vertikalen Rippe und der Stoff auf der anderen Seite, der meist etwas feiner ist, miteinander verbunden werden. Das Ergebnis ist beim fühlen leicht und glatt. Allerdings ist diese Methode in den letzten Jahren immer mehr aus der Mode gekommen.

Die mit der Raschel-Methode gefertigten Textilien lassen sich nicht leicht dehnen. Sie ist oft sperrig. Folglich werden derartige Stoffe oft als ungefüttertes Material für Mäntel, Jacken, Röcke und Kleider verwendet. Die Stoffe können aus konventionellem oder speziellem Garn bestehen. Die Qualitäten reichen von dicht und kompakt hin zu offen und stabil. Auf diese Weise werden vor allem Spitzen und ähnliches hergestellt.

Stitch Bonding, zu Deutsch: Schusseintrag, ist eine spezielle Arbeit von Kettenwirkmaschinen. Sie wird häufig für die Herstellung von Verbundwerkstoffen und für technische Textilien eingesetzt. Als ein Verfahren zur Herstellung ist dieses Nähwirkverfahren effizient und eine der modernsten Möglichkeiten zur Förderung von verstärkten Textilien aber auch für Verbundwerkstoffe für den industriellen Einsatz. Die Vorteile dieses Nähwirkverfahrens umfassen die hohe Produktivitätsrate und eine ideale funktionelle Gestaltung von Textilien, beispielsweise bei faserverstärkten Kunststoffen. Der Vorgang umfasst Schichten aus Fäden und Gewebe, die durch einen Strickfaden miteinander verbunden sind, womit eine mehrlagige Schichtstruktur entsteht. Diese wird durch ein Kettenwirkmaschinen-Fadensystem, das auf der Rückseite des Stoffes mit einer Platinenmasche fixiert ist, und einem Schussfaden erzeugt. Eine Nadel fährt mit dem Kettfaden durch das Material und verbindet die Stoffe. Die Forschung sieht derzeit in der Nutzung dieses Verfahrens die Möglichkeit Verstärkungen in Geweben herbeizuführen und so sensible Fasermaterialien wie Glas und Kohlenstoff mit nur geringem Schaden miteinander in Verbindung zu bringen. Im Bereich der Stoffe gibt es Maschinen, die sozusagen aus der Familie der Kettenwirkautomaten kommen. Über sie wird an anderer Stelle berichtet. Es handelt sich um Schusseintragsmaschinen (werden für das erwähnte Stitch Bonding benutzt) und um Raschelmaschinen. Auch Schäranlagen müssen genannt werden.

Schusseintragsmaschinen

Textilherstellung ist ein weltweit wichtiger Wirtschaftszweig. Fasern werden erst zu Garn, dann zu Stoff und letztlich zu Textilien. Aus diesen werden dann Kleidung oder auch andere Produkte hergestellt. Am weitesten verbreitet ist Baumwolle, die wichtigste Naturfaser, doch es gibt Alternativen. Die Herstellung von Textilien muss als eine der ältesten menschlichen Technologien bezeichnet werden. Um Kleidung herzustellen, ist die erste Anforderung eine Quelle für Fasern zu finden, aus denen dann ein Garn entsteht. Dieses wird durch Stricken oder Weben zu einem Stoff verarbeitet. Die Maschine, die zum Weben verwendet wird, ist der Webstuhl. Für die Dekoration, kann ein Garn oder auch das fertige Material gefärbt werden.

Zu den in der Textilindustrie eingesetzten Anlagen gehören die Schusseintragsmaschinen. Sie sind Teil der Familie der Kettenwirkautomaten und führen eine spezielle Arbeitsmethodik aus. Eingesetzt werden sie häufig für die Herstellung von Verbundwerkstoffen und für technische Textilien. Als ein Verfahren zur Herstellung ist diese Nähwirkmethodik effizient und eine der modernsten Möglichkeiten zur Förderung von verstärkten Textilien aber auch für Verbundwerkstoffe für den industriellen Einsatz. Die Vorteile dieses Nähwirkverfahrens umfassen die hohe Produktivitätsrate und eine ideale funktionelle Gestaltung von Textilien, beispielsweise bei faserverstärkten Kunststoffen. Der Vorgang umfasst Schichten aus Fäden und Gewebe, die durch einen Strickfaden miteinander verbunden sind, womit eine mehrlagige Schichtstruktur entsteht. Diese wird durch ein Kettenwirkmaschinen-Fadensystem, das auf der Rückseite des Stoffes mit einer Platinenmasche fixiert ist, und einem Schussfaden erzeugt. Eine Nadel fährt mit dem Kettfaden durch das Material und verbindet die Stoffe. Die Forschung sieht derzeit in der Nutzung dieses Verfahrens die Möglichkeit Verstärkungen in Geweben herbeizuführen und so sensible Fasermaterialien wie Glas und Kohlenstoff mit nur geringem Schaden miteinander in Verbindung zu bringen.

Schussfäden werden meist quer in das Gewebe „geschossen“. Der Begriff wurde nicht grundlos gewählt. Der Vorteil liegt in den Bereichen Stabilität, Stärke, Struktur und einem Anti-Rutsch-Vergleich. Die Stichlänge liegt im Allgemeinen im Bereich von 0,5 bis 5,0 mm. Die Schussfäden sind einfach ausgedrückt die parallelen Fäden, welche bei der Herstellung eines Gewebes quer zu den im Webstuhl aufgespannten Kettfäden liegen. Von einem Schuss ist die Rede, weil die Maschine den Faden durch das Fach der Kettenfäden tatsächlich wie einen Schuss treibt. Wenn Schuss- und Kettfäden miteinander verkreuzt sind, ist von einer Bindung die Rede. Je gleichmäßiger ein so genannter Schuss mit diesen Maschinen ausgeführt wird, desto feiner ist letztlich das Gewebe. Wenn gefärbte Fäden verwendet werden spricht man im Allgemeinen von Buntgewebe. Aber auch beim Weben eines Teppichs, was nach demselben Vorgang geschieht, ist der Schussfaden meist gefärbt.

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Ein Stoff, der durch dieses Verfahren verändert werden kann, ist Seide. Bereits die alten Chinesen wendeten diese Verfahren an, allerdings natürlich nicht maschinell, denn erste Dokumente, die auf dieses Vorgehen hinweisen, stammen vom Ende des siebten Jahrhunderts! Einfach ausgedrückt wurde eine andere Farbe in Seide eingefügt. So entstehen in der Gegenwart beispielsweise Krawatten mit Mustern. Ein fremder Stoff wird in die Seide hinein geschossen. Doch diese Webtechnik wird in der Textilindustrie auch mit anderen Fasern wie Baumwolle, Leinen und Synthetik angewendet. Ein Schusseintrag erfolgt genau genommen über metallene Greifer, welche den Schussfaden bis in die Mitte einer Webmaschine ziehen. An dieser Stelle wird er von dem nächsten Greiferkopf übernommen. Dieser transportiert ihn dann zur anderen Seite der Webmaschine.

Dienstleister für derartige Maschinen finden sich natürlich weltweit. Alle hierzulande bekannten Nähmaschinenfirmen bieten im Grunde auch Schusseintragsmaschinen an. Doch eingesetzt werden diese Geräte vor allem im asiatischen Raum, was auch daran liegen könnte, dass viele Unternehmen dort ihre Waren fertigen lassen. Viele Betriebsstätten wurde bereits im frühen 20. Jahrhundert nach Indien verlegt, schon damals wegen der Kosten. Mittlerweile sind auch andere vor allem arme Länder wie Bangladesch, Pakistan oder El Salvador in dieser Industrie verankert. Und auch in China gibt es viele Firmen, die für wenig Geld Stoffe und Ware zuliefern.

Sehr viele Textilien, die in Deutschland getragen werden, wurden mit dem erwähnten Verfahren erstellt, zumindest teilweise. Besonders wenn es sich um bunte Kleidung mit Applikationen handelt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Es ist übrigens möglich zu fühlen, ob ein Schusseintrag erfolgte. Man muss nur mit dem Finger über einen Aufdruck streichen. Ein Textildruck fühlt sich beispielsweise anders an, als ein Schusseintrag. Wer sich beim Fühlen an einen Schlips aus Seide erinnert fühlt, kann sich sicher sein, dass scherzhaft ausgedrückt auf den Stoff geschossen wurde.

Raschelmaschinen

Im Bereich der Textilindustrie sind die Kettenwirkmaschinen bzw. Kettenwirkautomaten recht weit verbreitet. Die Raschelmaschinen gehören zu dieser Gruppe. Sie tragen ihren Namen nicht wegen der Geräusche, die sie von sich geben. In Wahrheit geht er auf eine französische Schauspielerin zurück. Sie hieß Rachel und lebte im 19. Jahrhundert.

Mit diesen Maschinen werden in der Regel gröbere Garne verwendet. In der Raschelmaschine bewegen sich die Nadeln in einer geschliffenen Stahlplatte, dem so genannten Fräsblech. Die Oberseite dieser Platte definiert die Ebene, auf der die abgeschlossenen Schlaufen mit der Nadel bearbeitet werden. Auf diese Weise entstehen beispielweise Vorhänge, Tischtücher, Bettdecken, Decken, Spitzen, Frauen- und Oberbekleidung, Fischernetze oder Verpackungsbeutel. Außerdem sind Gardinen, Tüll, Kunstpelz oder Plüsch noch zu nennen. Die Arbeitsbreite dieser Maschinen liegt zwischen 1900 mm bis zu 6600 mm. Das sind 75 bis 260 Zoll. Die Breite beträgt 9650 mm, was 380 Zoll entspricht.

Die Grundkonstruktion der Raschelmaschinen ist natürlich von den Kettenwirkmaschinen inspiriert. Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Zusatzeinrichtungen. Auf diese Weise sind Musterungen von Maschenware möglich. Diese Maschinen sind mit so genannten Schieber- und Zungennadeln ausgestattet sowie mit zwei Nadelsystemen inklusive Zungenanschlagdraht. Es handelt sich bei diesen ihnen um ein Einzelnadelsystem und um ein Schieberbarresystem. Außerdem gibt es Platinen, die auch als Abschlag- und Stechkämme bezeichnet werden können sowie zwei Legebarren mit Lochnadeln. Insgesamt hat eine derartige Maschine im Schnitt sogar 95 Legebarren, darunter einige doppelte für Pol- oder Schussfäden. Von einer normalen Kettenwirkmaschine unterscheidet sich die Raschelmaschine vor allem dadurch, dass sie beim Arbeitsvorgang nicht nach oben läuft sondern nach unten.

Bereits bearbeitete also gewirkte Ware wird bei der Bearbeitung von Platinen gehalten. Die im Allgemeinen im Gegensatz zu anderen Maschinen etwas längeren Nadeln steigen, wobei durch den Zungenanschlagdraht verhindert wird, dass die Köpfe sich schließen. Durch die Legebarren werden nun die Fäden automatisch in die Nadeln gelegt. Diese senken sich in diesem Prozess. Alte Maschenschleifen werden über den Nadelköpfen abgeschlagen und bilden nun die nächste neue Reihe an Maschen. Die mit der Raschel-Methode gefertigten Textilien lassen sich nicht leicht dehnen. Sie sind oft sperrig. Folglich werden derartige Stoffe oft als ungefüttertes Material für Mäntel, Jacken, Röcke und Kleider verwendet. Die Stoffe können aus konventionellem oder speziellem Garn bestehen. Die Qualitäten reichen von dicht und kompakt hin zu offen und stabil. Auf diese Weise werden vor allem Spitzen und ähnliches hergestellt.

Eine Spezialisierung ist für derartige Maschinen im Übrigen durchaus typisch. Eine Raschelmaschine für Netze, die in der Landwirtschaftschaft genutzt werden, unterscheidet sich mit ihren vier Nadeln nicht unwesentlich von einer Variante dieser Maschine mit 16 Nadeln pro Zentimeter, wie sie zum Beispiel für die Herstellung von Gardinenmaschen verwendet werden. Eine normale Doppel-Raschelmaschine hat eine Arbeitsbreite von 2 x 1500 mm. Es gibt auf dem Markt ein umfangreiches Programm an Nadeln für derartige Maschinen und zwar in gestanzter Ausführung und als Draht. Wichtig bei der Nutzung ist eine perfekte Stanztechnologie in einer Kombination mit einer optimalen Verrundung. Die Oberfläche sollte verschleißfest sein, was bei neuern Geräten vom Hersteller garantiert wird. Besonders bei einer optimalen Verrundung sollte eine ideale Verschleißbeständigkeit gegeben sein. Das Ergebnis ist ein gleichmäßiges Maschenbild sowie eine auf problemlose Art und Weise vonstatten gehende Verarbeitung unterschiedlicher Qualitäten des Garns. Für dieses ist ein reibungsarmer Fadenlauf das Nonplusultra und natürlich eine Fehlerfreiheit aller Wirkelemente.

Dienstleister für derartige Maschinen finden sich weltweit. Alle hierzulande bekannten Nähmaschinenfirmen bieten auch Raschelmaschinen an. Doch eingesetzt werden diese Geräte vor allem im asiatischen Raum, was auch daran liegen könnte, dass viele Unternehmen dort ihre Waren fertigen lassen. Viele Betriebsstätten wurde bereits im frühen 20. Jahrhundert nach Indien verlegt, schon damals wegen der Kosten. Mittlerweile sind auch andere vor allem arme Länder wie Bangladesch, Pakistan oder El Salvador in dieser Industrie verankert. Und auch in China gibt es viele Firmen, die für wenig Geld Stoffe und Ware zuliefern.

Die Herstellung von Textilien ist eine der ältesten menschlichen Technologien. Um Textilien machen, ist die erste Anforderung eine Quelle für Fasern zu finden, aus denen ein Garn entsteht. Dieses wird durch Stricken oder Weben zu einem Stoff verarbeitet. Die Maschine, die zum Weben verwendet wird, ist der Webstuhl. Für die Dekoration, kann ein Garn oder auch das fertige Material gefärbt werden. Raschelmaschinen haben über die Jahre in der Industrie immer mehr an Bedeutung gewonnen. Inwieweit die erwähnte französische Schauspielerin Rachel mit der Konstruktion zu tun hat, war übrigens nicht in Erfahrung zu bringen. Sie war jedenfalls Mitte den 19. Jahrhunderts sehr berühmt und ging viel auf Theatertournee. Monarchen empfingen sie. Sie wurde sehr verehrt, vermutlich benannte man diese Maschine nur nach ihr, um ihr zu huldigen. Selbst konstruiert hat sie sie eher nicht und ein Theaterstar wird damals auch nicht selbst seine Kleidung gestrickt haben.

Schäranlagen

Textilherstellung ist ein weltweit wichtiger Wirtschaftszweig. Fasern werden erst zu Garn, dann zu Stoff und letztlich zu Textilien. Aus diesen werden dann Kleidung oder andere Produkte hergestellt. Am weitesten verbreitet ist Baumwolle, die wichtigste Naturfaser. Die jährliche globale Ausbeute liegt bei 25 Millionen Tonnen. Angebaut wird auf ungefähr 35 Millionen Hektar in mehr als 50 Ländern. Sie wird, nachdem sie geerntet und verkauft wurde, bereits maschinell von Verunreinigungen gereinigt. Die ersten Maschinen wurden Ende des 18.Jahrhunderts erfunden. Manche Anwender kämmen die Baumwolle (auch: Cotton) vor der Verwendung, aber dies optional. Ergebnis ist ein stärkeres Garn. Aufgearbeitet wird die Baumwolle mit sogenannten Spinnen. Zum Weben wird ein Webstuhl verwendet.

Im Bereich der Textilindustrie sind vor allem zwei Arten von Maschinen verbreitet: Strickmaschinen und Kettenwirkmaschinen bzw. Kettenwirkautomaten. Und es gibt die zur gleichen Familie gehörenden Schäranlagen. Auch sie sind in der Textilindustrie im Einsatz. Technisch betrachtet weisen sie eine drehbare Trommel auf sowie ein Spulengatter mit einer großen Anzahl an Fadenabzugsstellen. Von diesen Stellen werden Fäden über einen Wickel auf eine Rolle gewickelt. Schäranlagen, auf denen also nicht geschoren wird, verfügen außerdem über eine Schneidvorrichtung zum Abtrennen des Fadens von der Spule sowie über eine Verbindungsvorrichtung, um die Fäden mit einer anderen Spule zu verbinden. Bei einem Schärverfahren stellt ein Band einer Schäreinheit dar, und entspricht einem wiederholten Muster. Daher ist es erforderlich, gleichzeitig eine Schärgruppe entsprechend zumindest einem Muster von dem Schärbaumgestell herauszuziehen, auf welchem die Garnträger angebracht sind. Schären, das alternativ unter den begriffen Zetteln oder Scheren mit e statt mit ä bekannt ist, ist in einfachen Worten ausgedrückt der Vorgang, der das Weben von Textilien vorbereitet. Es wird dabei eine Schar von gleich langen Kettfäden hergestellt, die parallel angeordnet sind.

Viele Schäranlagen sind im asiatischen Raum im Einsatz, zumindest im Schnitt mehr als in Mitteleuropa. Bekommen kann man sie allerdings auch hierzulande. Einer der nachvollziehbaren Gründe für diese Statistik ist, dass viele Textilfirmen ihre Produktion in Dritte-Welt-Länder aber auch nach Indien und China ausgelagert haben, der Kosten wegen. Und wo Textilien erstellt werden, werden auch die Garne erstellt und somit natürlich auch die Fasern. Und dies mit Schäranlagen. Es gibt natürlich unterschiedliche Größen dieser ohnehin nicht gerade kleinen Maschinen. Die Arbeitsbreite kann 3.300 mm, betragen, die maximale Bandbreite 600 mm. Die Ringgarnspannung für schwere technische Gewebe kann durchaus bei 30.000N pro cm² liegen. Es empfiehlt sich Informationen im Internet einzuholen. Aber wer an ein derartiges Gerät denkt, wird in der Branche Erfahrung besitzen und sich vor allem auch den sicherlich hohen Preis leisten können.

Im Jahr 2002 entfielen auf die Bereiche Textilien und Bekleidung 400 Milliarden Dollar an weltweiten Exporten, was 6 % des Welthandels und 8 % des Welthandels mit Fertigwaren ausmacht. In den frühen Jahren des 21. Jahrhunderts waren die größten Import-und Exportländer die Europäischen Union und somit auch Deutschland, die Vereinigten Staaten, Kanada und Japan. Die Produktion erfolgte in den armen Ländern Bangladesch (85,9 %), Macau (84,4 %), Kambodscha (72,5 %), Pakistan (72,1 %), El Salvador (60,2 %), Mauritius (66,6 %), Sri Lanka (54,3 %), Dominikanische Republik (50,9 %), Nepal (48,7 %) und Tunesien (42,4 %). Die Prozentzahlen in den Klammern besagen, wie viel Prozent der Export von Textilien in diesen Ländern ausmacht. Übrigens werden nur noch fünf Prozent der in Deutschland verkauften Textilien auch tatsächlich in Deutschland hergestellt. Wie hoch der Prozentsatz der eingesetzten Schäranlagen ist, war nicht in Erfahrung zu bringen. Im Grunde kamen sie vermutlich in allen Prozessen zum Einsatz, wenn man es ganz genau nimmt.

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Autor: Michael F.

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