Zillo – Das Musikmagazin

Von Rainer Ettler schon 1989 ins Leben gerufen ist das Zillo Musikmagazin, nach einigen Höhen und Tiefen, die wohl etablierteste Zeitschrift, für alle Bereiche der Musik, die nicht dem Mainstream angehören, in Deutschland.

Der Name “Zillo” geht auf die gleichnamige Diskothek zurück, die ebenfalls von Ettler, in Lübeck, geführt wurde. Was als eingetragener Verein begann ist heute ein Musik Verlag.

Schwarz oder nicht schwarz … Das ist hier die Frage …
Fälschlicherweise wird dieses Musikmagazin oft der schwarzen Szene zugehörig gedacht. Dem war aber nie so. Als das Zillo Magazin seine ersten Auflagen erlebte, war Gothic gerade hochaktuell.

Dementsprechend wurde viel und oft über Bands aus diesem Genre berichtet. Trotzdem war immer Platz für jegliche alternative Musik. Sei es Punk, Glam-Rock, Crossover, Industrial, Wave, Electro oder Metal – alle diese Richtungen und noch viele mehr haben ihren festen Platz in der Zeitschrift, die auf das Independent-Image Wert legt. Momentan liegt das Augenmerk auf der “neuen deutschen Härte” oder auch auf Alternative-Rock.

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Ins Auge und aufs Ohr

Das Zillo erscheint monatlich mit einer Sommerpause im August und einer Winterpause im Januar. Der Inhalt besteht aus Vorstellungen neuer Bands sowie Interviews mit Künstlern, Rezensionen der neu erschienenen CDs, einem Terminkalender für Konzerte und Parties, News aus der Musikszene, den Comics und den besonders beliebten privaten Kleinanzeigen. Über diese Kleinanzeigen tauscht sich die Szene untereinander aus. Naja, und ein bisschen Werbung ist auch dabei. Regelmäßig liegt dem Magazin eine CD oder DVD bei, auf der neue Bands sich musikalisch vorstellen, gepaart mit besonderen Stücken bereits erfolgreicher Bands.

Seit 2010 erscheint für die Fans des Mittelalters ein extra Magazin mit Namen Zillo Medieval. Dieses erscheint alle zwei Monate – FSK 16.

Zu erstehen sind beide Magazine im gutsortierten Pressehandel, oder direkt über den Herausgeber. Für beide Magazine kann ein Abo abgeschlossen werden. Kostenpunkt für das Zillo Musikmagazin im Handel: 5,95 €, das Medieval kostet dort 7,90 €. Als Direktbezieher lassen sich noch ein paar Euro sparen. So zahlt man für das Magazin im Abo nur 45 Euro.

Natürlich ist das Zillo Musikmagazin auch online zu finden. Auf der Homepage www.zillo.de sind Leseproben zum Magazin eingestellt, die Tracklist der beiliegenden CD einzusehen, Informationen zu den Touren der unterschiedlichen Bands und Termine der nächsten Parties abrufbar. Zusätzlich gibt es die Galerie mit den Fotos der angesagten Lieblinge und der Shop lädt zum Stöbern ein.

Im Shop gibt es diverse Merchandise Artikel des Zillos – die auch ab und an dem Magazin beiliegen -, dazu eine Menge Sampler eigener Reihen oder auch der vergangenen Festivals. Von 1995 – 2004 war das Magazin der Veranstalter des gleichnamigen Festivals. Der Ableger M’era Luna erfreut sich seit vielen Jahren, in Hildesheim, an einer gleichbleibend großen Anhängerschar aus aller Welt.

Rock Hard – Das Magazin für Hardrocker und Metalheads

Das Rock Hard ist ein Magazin, welches ein Mal im Monat erscheint und verschiedene Stories und Rezensionen der Rockwelt bereithält. Das Musikmaganzin hat seinen Sitz im Ruhrgebiet, genauer gesagt in Dortmund. Die erste Ausgabe erschien im September 1983. Die Leserschaft besteht hauptsächlich aus Liebhaber der Rockmusik, Metalheads und Musikfreunde. Gegründet wurde Rock Hard von Holger Stratman, welcher es sich zu Herzen nahm, nicht nur Elemente der Hardrockszene, sondern auch der Metalszene in das Magazin zu integrieren. Sowohl Konzertberichte, als auch Interviews beliebter Musiker, Produzenten und Songwriter, aber auch Plattenrezensionen lassen sich bequem und qualitativ hochwertig in diesem Magazin lesen. Wer sich also über die Geschehnisse der Rockwelt informieren möchte und auf dem neuesten Stand bleiben will, dem sei dieses Magazin wärmstens ans Herz gelegt.

Im Monat werden in Deutschland im Schnitt 30.000 bis 40.000 Ausgaben verkauft. Das Magazin veranstaltet seit 1991 ebenso ein eigenes Festival. Im Mai bzw. Juni des Jahres findest dieses Festival in Gelsenkirchen statt. Im Jahre 2008 und 2011 konnte das Magazin beispielsweise die Metalband Iced Earth verpflichten, 2009 Children of Bodom, 2003 sogar Blind Guardian und In Flames. Das Magazin schaffte es demnach relativ bekannte Metalacts nach Deutschland zu locken, weswegen eine Großzahl der Fans sich für Rock Hard begeistern lassen.

Monatlich können vor allem mehrseitige Bandgeschichten nachgeschlagen werden. Die Geschichte von Metallica wurde ebenso durchleuchtet, wie die von Iron Maiden und den berühmtesten Künstlern der Szene. Wirklich interessant ist vor allem die Rubrik, welche neue Platten vorstellt. Die Kritiken sind zumeist wirklich professionell und tiefsinnig. Um sich also über die neuesten CDs zu informieren, eignet sich das Magazin ebenso.

Das Magazin hat sich in den 90er Jahren für die Formation der Böhsen Onkelz ausgesprochen, welche sich von der rechten Szene zuvor loseisen konnte. Für diese Sympathien bekam das Magazin viel Kritik, entschied sich aber durchaus für die richtige Seite. Die treuen Hardrockfans hingegen schätzen vor allem das fachmännische und professionelle Produtk von Rock Hard. Auch Punks und Gothiks finden sporadisch gute Berichte und Informationen über ihre Szenen. Allgemein gesagt ist der Rock Hard ein gut gefächertes und strukturiertes Magazin.

Fazit

Um Informationen und Neuigkeiten aus der Rock- und Metalwelt zu erlangen, eignet sich der Rock Hard definitiv. Egal ob neue CDs, Bandstories, heiße Gerüchte und zukünftige Planungen, selbst Konzertberichte und Festivalreports finden sich sehr großzügig gestaltet im Magazin wieder. Für Rockfans ist Rock Hard Anlaufstelle Nummer Eins, wenn es um Rockmusik geht. Auch Metalanhänger schätzen den Rock Hard, weil er neben Rockgeschichten auch viele Elemente des Heavy Metals miteinfließen lässt. Peripher werden im übrigen auch Musik der Punkszene und Gothikszene beleuchtet. Diese Szenen sind zwar nicht Hautpbestandteil des Magazins, finden sich aber immer wieder sporadisch in den News wieder. Mit brennenden Stories über alte Bands (Black Sabbath, Deep Purple oder Led Zeppelin) bis hin zur Vorstellung von frischen und ambitionierten Jungbands ist für jedermann etwas dabei, weswegen der Rock Hard eine sehr breite Konsumentenschicht bedient. Genau das ist die Stärke dieser Zeitschrift.

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Metal Hammer: Heavy – it’s metal!

Metal Hammer ist das größte und gleichzeitig das älteste Magazin für Metal und Rock. Seit den 1980er Jahren herausgegeben, hat es sich längst über den europäischen Kontinent ausgebreitet. Anderswo von unabhängigen Redaktionen gestaltet, erscheint die deutsche Ausgabe monatlich im Verlag einer Springer-Tochter mit über 30.000 Exemplaren. Von den Herausgebern des Magazins “Musik Szene” gegründet, konnte sich das ursprüngliche Konzept eines Rockmagazins in verschiedenen Sprachen, das Radiosendungen, Tourneen und Awards zum Inhalt haben sollte, nicht durchsetzen. Stattdessen wurde die deutsche Ausgabe anfangs durch Korrespondentenberichte von der Insel angereichert.

Dort feierte gerade “Kerrang!” als Heavy-Metal-Magazin Erfolge, woraus eine Kooperation mit dem deutschen Markt entstehen sollte. Die Verhandlungen führten jedoch zu keinem greifbaren Ergebnis und Metal Hammer Deutschland lebte fortan erst einmal von Informationen aus der Hand von Sharon Osborne. Die Startauflage 1984 hatte einen überwältigenden Erfolg, was den britischen Ableger von Metal Hammer auf den Plan rief. Zur Behauptung auf dem internationalen Markt entwickelte sich schließlich eine Form der Zusammenarbeit. Mit Insiderberichten und Features von Rockgrößen, die teilweise unter Verwendung eines Pseudonyms erschienen, wurde die Erfolgsstory fortgesetzt. Der rege Datenaustausch zwischen London und Lüdenscheid und einige personelle Umbesetzungen vergrößerten den Umfang wie die Zahl der verkauften Exemplare.

Interne Streitigkeiten wurden beigelegt, das Vorläufermagazin “Kerrang!” bekam in England bald ernsthafte Konkurrenz. Prominente Autoren und Exklusivberichte führten bald zu Fernsehehren anlässlich des Rock-in-Rio-Festivals. Mit der Berichterstattung für Monsters of Rock machte Metal Hammer auch bei MTV und der BBC Furore und wurde mit einer Auflage von einer halben Million Zeitschriften zum internationalen Sprachrohr der Szene. Unter anderem die durch das Lorelay-Festival initiierte Videoproduktion führte zu einer vorübergehend 14-täglichen Erscheinungsweise und Verträgen mit EMI Electrola für Fury in the Sloughterhouse, Paradise Lost und Deep Purle.

Der Heftaufbau folgt nach wie vor einer prinzipiell festgelegten Struktur, die mit Leserbriefen und Kurzmeldungen beginnt. Zentraler Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe ist meist der Track Attack, wobei aktuelle Einspielungen kommentiert werden. Studioberichte runden den Inhalt ab. In der Titelgeschichte werden Musiker porträtiert und Hintergrundberichte nachgeliefert. Die als Vorschlaghammer betitelte Rubrik widmet sich Randerscheinungen der Kategorie Black Metal. Im Soundcheck werden Neuerscheinungen besprochen.

Festivalkalender und Kleinanzeigen bilden den Schlusspunkt. Die jüngste Ausgabe bringt Vorberichte auf das Reload-Festival im Juli, harte Fakten zur bevorstehenden Auflösung von Devil’s Blood, das Fotobuch von Motörhead, Kommentierungen zu neuen Videos und den hervorstechenden Ereignissen der Woche. Der mittlerweile wöchentliche Auftritt in der Öffentlichkeit trägt der rasanten Weiterentwicklung von Metal Hammer Rechnung.

Was Rammstein und den Rockerkrieg betrifft, muss die Berichterstattung der Bild-Zeitung richtiggestellt werden. Derzeit aktuell sind ungeschnittene Kultfilme, die Vinyl Collection von Black Sabbath, die neue Perspektive des Gitarristen von ehemals Limp Biskit, das neue Album von Eisregen und eine höchst kriminelle Verlosung. Auf der Galerie: unleserliche Logos, Metallica 84/85 und Chris Boltendahls Skulpturen.

Gothic – Magazine for Underground Culture

Gothic – Magazine for Underground Culture feiert als Musik- und Lifestyle-Zeitschrift dieses Jahr seinen 23. Geburtstag. Dazu kann man nur herzlich gratulieren!

Jörg Kleudgen, selbst Musiker wie auch Schriftsteller, brachte 1990 die erste Ausgabe des Magazins heraus. Damals noch handkopiert und mit Heftklammern oder einfachen Schnüren zusammengehalten, in einer Auflage von 300 Stück. Dass die Zeitschrift irgendwann an der Auflage von 50.000 kratzen würde, dürfte sich der Mann, der einst am Kopierer stand, nicht geträumt haben.

Anfang der Neunzigerjahre, als das Gothic Magazine eben erst in den Kinderschuhen stand, konstatierten bereits einige Beobachter der Szene leichte Erosionserscheinungen der Gothic-Kultur. Alles was Post-Punk war, verästelte sich immer weiter in diverse Sonderformen, und wer an eine Zukunft dieser musikkulturellen Jugendbewegung glaubte, konnte das nur mit einer ausgiebigen Portion Idealismus.
Das Gothic Magazine segelte allen Unkenrufen zum Trotz auf Kurs Gothic Rock und Dark Wave in Richtung Ende des letzten Jahrtausends, obwohl andere, breitgefächertere Musikmagazine Bands derselben Szene ebenfalls abdeckten.

Man musste jedoch gegen Ende der 90er einsehen, diesen Purismus so nicht ewig aufrechterhalten zu können, wollte man überleben. So öffnete sich das Gothic Magazine auch bis dato geschmähten Musikrichtungen wie Mittelalterrock, Metal, Neue Deutsche Härte oder Elektro.

Diese Entwicklung, die alles zusammenschmolz, was sich im Dunstkreis der ehemaligen Spielart von Post-Punk gebildet hatte, gemischt mit fremdartigen Einflüssen gänzlich anderer Provenienz, kann man unter dem Begriff Gothic-Metal subsumieren. Wohlgemerkt standen die Gothic-Kultur und der Metal lange Zeit auf Kriegsfuß, und nicht jeder will beides zusammen auch heute gutheißen.

Dank dieser Richtungsentscheidung aber ist das Gothic Magazine bis heute aktiv und widmet sich, grob gerastert in vier Rubriken, den Themen Musik, Fashion & Styling, Lifestyle und Multimedia der Schwarzen Szene. Beigelegt ist der Zeitschrift ein Set Farbpostkarten und eine CD-Compilation.

Für 6,95 € bekommt der Leser ein Independent-Magazin in Hochglanz-Aufmachung, das szeneübergreifend alle Fühler ausstreckt, sich aber seiner Herkunft bewusst geblieben ist.

Mit dieser genremäßigen Ausdehnung lässt sich im Gothic Magazine natürlich alles fassen, was die Schwarze Szene nicht nur musikalisch interessiert, sondern auch, was sich damit lifestylemäßig verbindet und ergänzend anbringen lässt.

Damit ist man denkbar gut aufgestellt, denn die Szene ist äußerst heterogen, die Musik nur ein Baustein der Identität von Gothic. Mit zentralen Themen wie Tod und Vergänglichkeit lässt sich auch fernab der Musik gut spielen. Das Lebensgefühl von Gothic ergießt sich in Mode, Literatur, Film, Religion, Philosophie, whatever.

Ein besonderer Hang der Szene zu Mystik und Okkultismus schafft reichlich und gehörig Raum für eine blühende Phantasie, und macht auch das Lesen des Gothic Magazine zu einer Art Blättern im Märchenbuch.
Das Gothic Magazine erscheint als vierteljährliches Periodikum im Dark-Media-Verlag in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Das Musikmagazin Sonic Seducer

Der Sonic Seducer (= englisch: Schall Verführer) ist ein deutsches, alternatives Musikmagazin. Es erscheint seit 1994 monatlich, mit Ausnahme der beiden Doppelausgaben Juli/August und Dezember/Januar.

Das Magazin bietet eine Plattform für Musikrichtungen, die nicht so sehr dem aktuellen Mainstream entsprechen, u. a. Gothic, Wave, EBM, Electro und Alternative Rock. Wegen seines breit gefächerten musikalischen Spektrums hat es sich im Laufe der Zeit zu einer der erfolgreichsten Zeitschriften der schwarzen und alternativen Musikszene entwickelt.

Optisches Erscheinungsbild des Magazins:
Das auf hochwertigem Papier gedruckte Magazin zeichnet sich durch ein ästhetisches Erscheinungsbild aus, wobei – passend zu den darin vorgestellten Musikrichtungen – sowohl auf dem Cover als auch im Innern oft dunkle Hintergrundfarben vorherrschen.

Das Seitenlayout, die Titelüberschriften und das Schriftbild der einzelnen Artikel wirken insgesamt sehr ansprechend auf den Betrachter.

Zudem kann man anhand des einheitlichen Hintergrunds bei einem Artikel, der sich über mehrere Doppelseiten erstreckt, allein schon beim Durchblättern des Hefts die Zugehörigkeit zu ein- und demselben Thema erkennen.

Zum Inhalt:
Die Themen des Magazins ist sehr vielfältig und anspruchsvoll. Sie reichen von Storys über Bands und Projekte über zahlreiche Interviews, Tourdaten und ausführliche Konzertkritiken bis hin zu CD-, DVD-, Spiel- und Buchbesprechungen.

Auf den beiden ersten Seiten findet der Leser neben der Rubrik “Editorial” des Herausgebers Thomas Vogel einen kurzen Überblick der im Heft behandelten Inhalten.

Jeder Ausgabe des Sonic Seducer liegt eine CD oder DVD bei, auf der Lieder der im Heft vorgestellten Interpreten zu hören sind. Die Hefte Dezember/Januar und September beinhalten jeweils zwei CDs.

Besonderheiten und Gimmicks:
Der ersten Ausgabe eines Jahrgangs liegt ein kostenloser Taschenkalender bei. Außerdem werden anlässlich des alljährlichen, von Sonic Seducer präsentierten, M’era Luna Festivals auf einem vor dem Event erscheinenden Sampler die dort vertretenen Interpreten vorgestellt. Nach dem Festival können sich die Fans über zahlreiche Rückblicke und eine kostenlose DVD freuen, auf der die Künstler, die daran teilgenommen haben, noch einmal zu sehen und zu hören sind.

Ein wichtiges Anliegen des Sonic Seducer ist es, nicht nur etablierten Interpreten, sondern auch den Newcomern, eine Plattform zu bieten.

Aus diesem Anlass wird jedes Jahr der “Battle of the Bands” veranstaltet. In der Dezemberausgabe werden im Rahmen des Wettbewerbs dreißig bisher unbekannte Bands mit einem mp3-Track vorgestellt. Unter diesen wählt eine aus Lesern und Vertretern der Musikbranche zusammengesetzte Jury ihre Favoriten aus. Den Gewinnern winken neben der Chance auf einen Plattenvertrag zahlreiche Sachpreise, Auftrittsmöglichkeiten und Samplerbeiträge.

Häufig liegen den Ausgaben des Sonic Seducer großformatige Poster, Postkarten oder Sticker bei, die ebenfalls sehr beliebt sind bei den Fans.

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Orkus: Das etwas andere Magazin

Der Orkus gehört zu der etwas extravaganten Klasse der Zeitschriften. Das dunkle Magazin richtet sich hauptsächlich an die Gothic- und Metal-Fans der Welt und ist in mehreren Sprachen und Nationen erhältlich. Als kleines Heft im DIN A 5 Format brachte Claus Müller das damals noch kostenlose Magazin 1995 auf den Markt. Erst 1997 wurde daraus der bekannte Orkus, den man heute in den Läden sieht. Regelmäßig erscheint das Heft nun einmal in der Mitte eines jeden Monats.

In der Zeitschrift selbst bietet sich dem Leser eine Vielzahl von Kategorien und informativen Texten. Da sich der Orkus hauptsächlich aus musikalischen Aspekten und Interviews zusammensetzt, erhält man die neueste Auskunft für bevorstehende Konzerte und Tourdaten. Von Black-, Thrash-, und Deathmetal über EBM, Industrial und Wave hat man so alle Termine auf einen Blick und bekommt sogar hilfreiche Adressen für den Ticketkauf mitgeteilt. Aber auch die Mittelalter-Szene kommt nicht zu kurz. Interviews mit Schandmaul, Faun, In Extremo und anderen Berühmtheiten sind keine Seltenheit. Abgesehen von den beruflichen Artikeln findet man auch das ein oder andere private Portrait seines Lieblingsstars.

Als Angehöriger der schwarzen Szene möchte man natürlich auch angemessen gekleidet sein und die passenden Accessoires besitzen. Hierfür hat der Orkus eine eigene Merchandise – Rubrik in der Zeitschrift aufgenommen, die alle Suchenden mit den angesagtesten Gothic-Trends und den neusten Alben der Bands versorgt. Unter anderem werden auch mystische Filme vorgestellt und als DVD oder Blue-Ray angeboten. Künstler wie ASP, Faun oder der Graf von Unheilig lassen sich zudem in Form von XXL-Postern portraitieren und können so als dekoratives Wandgemälde die Wohnung oder das Haus verschönern.

Die Mitarbeiter des Orkus sind auf jedem Mera Luna Fest und auf dem bekannten Metal Festival in Wacken für den Leser unterwegs, um zeitnahe Eindrücke und Bilder zu dokumentieren. Es gibt praktisch nichts, was die Zeitschrift nicht berücksichtigt, denn neben bekannten Künstlern und wissenswerten Informationen über Trends und Konzerte, bietet das Magazin noch vieles mehr. Regelmäßig werden mystische, geheimnisvolle Orte poetisch beschrieben und dargestellt. Darunter zählen zum Beispiel Friedhöfe, einsame Kapellen oder auch verlassene, abgelegene Höfe. Außerdem findet man zwei komplette Seiten mit selbst verfassten Gedichten und Briefen der Leser.

Wer die Zeitschrift gerne hätte, aber kein Kiosk in seiner Nähe findet, für den bietet sich die Möglichkeit die Zeitung frei Haus geliefert zu bekommen. Das hat die Vorteile, dass der Leser das Magazin zu günstigeren Konditionen erhält und er, je nach Wahl des Abo-Vertrages, eine extra Prämie dazu bekommt. Nähere Informationen hierzu kann man unter anderem auf der offiziellen Internetseite bekommen.

Abgesehen davon findet man auf der Homepage auch interessante Forenbeiträge, die Vorschau für die nächste Ausgabe und direkte Links für Konzerte und Tourdaten der Bands.

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