hell-on once upon a chaosEine exotische Mischung, die uns da HELL:ON aus der Ukraine mit ihrem nun mehr fünften Album „Once Upon A Chaos…“ vorsetzen. 2005 startete die Band mit dem Namen Hellion, was schnell geändert wurde, um Verwechslungen zu vermeiden.

Die fünf Metaller spielen keineswegs reinen Death Metal, sie mischen fernöstliche Klänge mit modernen, fast schon core-lastigen Riffs und setzen hin und wieder eine Maultrommel oder eine Sitar ein – wie beispielsweise im Opener ‚Filth’ zu hören ist. Die Stimmung auf dem Album wirkt gedrückt, tief und chaotisch. Ein überraschendes Potpourri an bunten Klängen, das bei mir allerdings mehrere Durchgänge brauchte um richtig im Gedächtnis hängen zu bleiben.

Auch Sänger Alexander Baevs’ Vocals wirken in der einen Minute brachial und monoton, in der anderen wiederum kehlig und an Inquistion erinnernd. Die sich selbst als „Kosaken der Hölle“ betitelten HELL:ON liefern acht kraftvolle Songs und einen Gastauftritt von Andreas Kisser, den man von Sepultura kennt. Frickelnd und friemelnd stampfen sich die die Jungs von Lied zu Lied. Mal mit treibenden, mal mit schnellen Gitarrenriffs. Wer offen ist für modernen, frischen und experimentellen Death Metal, der ist mit dieser Band gut bedient. HELL:ON sind schnell und langsam, melodiös und chaotisch, rau und glatt. Kontrovers par excellence.

 

Tracklist:
1. Filth
2. Delirium
3. Curse Of Flesh
4. Self-Destruction
5. Obliteration
6. Lustration
7. Salvation In Death (feat. Andreas Kisser)
8. I’m God

 

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