Auf Grund dessen kehrte er dem Klavier bald den Rücken und spielte Gitarre, auch geprägt durch Einflüsse der Musik seines Bruders. Am Ende kam es zur Auswanderung nach Amerika, und er für sich zu einer Art des progressiven Rocks. Auf dem neuen Album „Babysteps“ spielt nun Henning Pauly die Instrumente und lässt insgesamt vier Interpreten (Jody Ashworth als Nick, Matt Cash als Matt, James LaBrie als Dr. Raspel und Michael Sadler als Dr. Sizzla) zu Wort kommen. Außer ihm spielen nur noch Jim Gilmour (keyboard) und Ian Crichton (Gitarre) im instrumentalen einige Parts mit. Der Gesang und das Spiel wirken für mich sehr fremd. Beispielsweise werden viele Piano Elemente verwendet und auch sonst viele klassisch scheinende Parts eingespielt. Insgesamt wurden auf die CD 15 Lieder gepresst, von denen jedoch nur zehn mit textlichem Inhalt gefüllt wurden. Die Songs „Café 1“ bis „Café 5“ sind voll von ruhigem Klaviergeklimper und dienen scheinbar als Pausenfüller, sind auch dementsprechend am Anfang, am Ende und zwischen drin Platziert. Dazu muss ergänzt werden, das „Café 4“ und „Café 5“ auch schon mal rauere Töne anschlagen. Von der Härte her ist ein breiteres Spektrum angespielt. Mal werden die Texte stark, choral oder dominant vorgetragen, mal auf eine zurückhaltende Weise. Ferner kommt es dazu, dass sich die Stimmung in einigen Liedern ändert. Wenn zum Beispiel in der Nummer sieben („When ever you dream“) erst mit traurigem Einschlag und entsprechender Vertonung begonnen wird, dann aber plötzlich fast brutale Töne gesungen werden und die Instrumente energiegeladener werden, bekommt man einen Eindruck, wie emotional das Stück seien soll. Auch vom Text her würde das passen. Bewertend muss ich sagen, dass es leider nicht ganz meinen Geschmack trifft, aber dennoch nicht wirklich schlecht ist. Da aber nichts spektakulär ist trifft eine durchschnittliche Bewertung von 2,5 Gitarren schon ganz gut zu.