Der geneigte Hard Rock Fan weiß natürlich schon jetzt von welcher Kapelle ich rede, nämlich den Sleaze Rock Göttern Guns´n´Roses. Und als eine solche Tributeband startete die Band, dessen CD hier zur Rezension vorliegt. Doch handelt es sich hier nicht um ein Tribute-Album, sondern um ein mit zwölf Eigenkompositionen und drei Coversongs vollgepacktes Debüt der Amerikaner. Und um jetzt mal richtig auf die Kacke zu hauen, ein besseres Album hätten ihre Vorbilder heutzutage auch nicht hinbekommen. Nicht nur, dass die Stimme von Colby Veil so was von nach Axl Rose klingt, nein, auch die Kompositionsvielfalt und die Spielfreude überzeugen auf ganzer Linie.Heftig rockende Riffs mit geilen Soli vermengt, eine treibende Rhythmusfraktion und die saubere Produktion, mit genug Ecken und Kanten um authentisch zu sein tun ihr Übriges. Dazu dann noch die drei Coverversionen in neuem Gewand, die man als durchaus gelungen bezeichnen kann. Im Einzelnen wären das „Jailbreak“ von Thin Lizzy, „Light´s out“ von UFO und „Ice Cream Man“ von Van Halen. Ein G´n´R-Cover wäre wohl zu platt gewesen.Als großen Bonus kann man auch die Liste der Gastmusiker ansehen, welcher unter anderem Mick Taylor (ex-Rolling Stones) und Tracii Guns von den L.A. Guns angehören.Mein großer Favorit auf dem Album ist das an Stelle zwei gesetzte „Hell Yeah!“, aber auch die restlichen Songs stehen diesem an nichts nach. Mit „Last Cigarette“ klingen unter anderem auch mal balladeske Töne durch. Durch Bands wie diese könnte der Sleaze Rock noch mal zu wahrer Größe auferstehen. Starke Leistung der Jungs.

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