Home Grow auf Sparflamme – Ist das wirklich möglich? Teil 2

In diesem Blogpost möchte ich die Frage klären, ob es möglich ist, einen Home Grow auf Sparflamme zu betreiben und dennoch zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Home Grow auf Sparflamme: Teil 2

Home Grow auf Sparflamme – Ist das wirklich möglich? Teil 2
Home Grow auf Sparflamme – Ist das wirklich möglich? Teil 2

Dabei werde ich auf verschiedene Aspekte eingehen, wie etwa die Belüftung, Beleuchtung und die Wahl der richtigen Pflanzensorten.

Belüftung und Geruchsneutralisation für die Growbox

Eine gute Belüftung ist essenziell für einen erfolgreichen Home Grow. Aus diesem Grund habe ich bei Amazon ein Belüftungsset für Growboxen/Homeboxen herausgesucht. Um unangenehme Gerüche zu neutralisieren, sollte ein Aktivkohlefilter im Belüftungssystem integriert sein. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass der Geruch von Cannabis nicht in andere Räume oder nach draußen dringt, um keine Unannehmlichkeiten für andere Menschen zu verursachen. Ein LTI (Rohrventilator) ist ebenfalls notwendig, um die entstehende Hitze innerhalb des CoolTube Reflektors abzusaugen und nach außen zu leiten. Dadurch wird der Grow Room nicht unnötig aufgeheizt, und die Temperatur lässt sich einfacher kontrollieren.

Die richtige Beleuchtung für den Home Grow: Wattzahl und Technologie

Bei der Wahl der richtigen Beleuchtung für einen Home Grow gehen die Meinungen auseinander. Manche bevorzugen 600-Watt-Lampen, während andere mit 250 Watt zufrieden sind. Für einen kostengünstigen Anbau empfehle ich eine 250-Watt-Lampe, um die Stromkosten im Rahmen zu halten. LED-Beleuchtung ist zwar langfristig energieeffizienter, jedoch sind die Anschaffungskosten höher und die Lampen können vor Erreichen des Kostengewinns kaputtgehen.

In der Wachstumsphase reichen bereits 125 Watt mit einer CFL-Lampe aus. Für die Blütephase sollten es mindestens 250 Watt mit einer HPS-Lampe sein. Alternativ gibt es auch CFL-Lampen mit passendem Lichtspektrum und Lichtfarbe für die Blütephase, allerdings fehlen hierzu aussagekräftige Erfahrungsberichte.

Geduld ist eine Tugend: Die richtige Wachstums- und Blütephase abwarten

Viele Grower möchten möglichst schnell ernten, insbesondere wenn sie Cannabis aus medizinischen Gründen anbauen. Jedoch kann man die Natur nicht beschleunigen und muss warten, bis die Pflanzen bereit sind. Je länger eine Pflanze in der Wachstumsphase verbleibt, desto größer und kräftiger wird sie und umso mehr Ertrag erzeugt sie. Werden die Pflanzen zu früh in die Blütephase geschickt, können sie sich nicht ausreichend entwickeln, was sich später auf die Potenz der Blüten auswirkt. Zudem sind schwache Pflanzen nicht in der Lage, große Mengen an Blüten zu bilden.

Autoflower-Sorten im Home Grow: Schneller ernten, aber weniger Ertrag

Eine Möglichkeit, den Anbauzyklus zu verkürzen, besteht darin, Autoflower-Sorten mit Ruderalis-Genetik zu verwenden. Diese Pflanzen blühen schneller und sind dementsprechend früher erntereif. Allerdings haben sie aufgrund ihrer nicht steuerbaren Wachstumsphase einen geringeren Ertrag, sodass man mehr Pflanzen anbauen müsste, um eine ausreichende Menge zu erzielen. Deshalb rate ich bei einem Home Grow grundsätzlich von Autoflower-Sorten ab. Sie eignen sich eher für größere Anbauflächen oder den Outdoor-Anbau.


Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

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Einkaufsliste und Kosten für den kostengünstigen Home Grow

Um einen Überblick über die anfallenden Kosten zu geben, habe ich eine Liste der benötigten Materialien und deren Preise zusammengestellt:

Wachstumslampe (CFL, 125W): ca. 40 Euro
Blütelampe (HPS, 250W): ca. 24 Euro
Vorschaltgerät für die Blütelampe: ca. 50 Euro
Hammerschlag Reflektor inkl. Fassung: ca. 15 Euro
Rohrventilator-Set mit AKF und Schläuchen: ca. 100 Euro
Passende Erde von Plagron (50 Liter): ca. 15 Euro
Umluft Ventilator: ca. 15 Euro
Dünger-Set (BioBizz Bio-Grow, Bio-Bloom, RootJuice, TopMax): ca. 55 Euro

Gesamtpreis: ca. 320 Euro (zzgl. Kosten für den Raumausbau)

Für den Anbau kann eine kleine Nische in der Wohnung genutzt werden, die mit Schwarz-Weiß-Folie ausgekleidet oder mit OSB- oder Span-Platten aus dem Baumarkt zu einem kleinen Raum ausgebaut wird.

Fazit: Kostengünstiger Home Grow ist möglich, aber mit Investitionen verbunden

Wer einen erfolgreichen Home Grow betreiben möchte, muss mindestens 300 Euro einplanen. Es ist jedoch möglich, dass man einige Produkte günstiger finden kann, etwa im lokalen Growshop oder bei anderen Online-Anbietern. Als Alternative gibt es Komplettsets wie das Growbox GrowPRO 2.0 L – Grow Set für Indoor Homegrow – 250W Grow Set Eco für 350 Euro, bei dem allerdings Leuchtmittel für die Wachstumsphase sowie Erde und Dünger fehlen. Auch die Stromkosten sind bei den genannten Preisen nicht berücksichtigt.

Wer nicht bereit ist, diese Investitionen zu tätigen, kann den Anbau von Cannabis auf die Sommerzeit beschränken und auf Outdoor-Anbaumethoden zurückgreifen.

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Gast-Autor: Canna-Chad Grow Paul Thiele

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