Nach zwei weiteren Alben namens “Sahara” (1990) und “Demons Down” (1992) löste sich die Band um Sänger James Christian und Keyboarder und Bandgründer Gregg Giuffria auf. 2004 wurde dann der Traum aller Melodic Rock Fans Wirklichkeit, als die Combo ihr Comeback Album „The Power & The Myth“ veröffentlichte. Doch der Longplayer war eine einzige düstere Enttäuschung, denn mit dem keyboardlastigen melodischen Hardrock der Achtziger hatte das nun überhaupt nichts zu tun.Sänger James Christian feuerte alle anderen Originalmitglieder, suchte sich neue Mitstreiter und brachte über Frontiers Records 2006, die phantastische „World Upside Down“ CD heraus. Mit dieser Scheibe meldeten sich die neuen House Of Lords eindrucksvoll in der Szene zurück, denn hier gab es alles, was das Melodic Herz begehrt. Keyboards, Gitarren, geniale Melodien und bombastische Chöre.Jetzt liegt der brandneue House Of Lords Longplayer „Come To My Kingdom“ vor, und ich muss sagen, dass diese Scheibe noch stärker ist als „World Upside Down“. Hier werden alle Kräfte gebündelt und die Jungs sind 2008 wieder da, wo sie 1988 mit ihrem Debüt begonnen haben.“Come To My Kingdom“ ist das ideale Futter für alle, die auf melodischen Hardrock der Extraklasse stehen. Titel wie das hypermelodische „I Believe“, das mitreißende „I Need To Fly“ oder mein Favorit „The Dream“ sind der Beweis, dass die Melodic Rock Szene lebt und gedeiht.Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich denke, es wird ganz schwer für alle anderen Musiker dieses Genres „Come To My Kingdom zu toppen. Von mir gibt es für dieses grandiose Teil daher 5 Gitarren. Gratulation!