Ansonsten ist der Sound aber erstaunlich gut. Sollte er aber auch sein, denn schließlich war man bei Lay Down Rotten im Studio und hat bei der Gelegenheit gleich mal den Jost vors Mikro gezerrt. Das bringt auch deutlich Abwechslung in den sonst krass/kranken Gesang von Sänger Andreas. Leider wirkt er auf Dauer recht eintönig, so dass neben erwähntem Jost auch noch Dew-Scented Leif rumröhren durfte. So zu hören auf dem zu den besseren Songs der Scheibe gehörenden „Hiems Atra“. Ansonsten bewegt sich die Musik in einem Spektrum irgendwo zwischen Belphegor, Marduk, Vader und Naglfar.Schlecht ist das nicht, aber so richtig brilliant und eigenständig auch nicht. Besonders die ersten zwei Tracks, die mit drölfzig Wiederholungen des selben Riffs enden, sind auch nach fünf Durchläufen nicht sonderlich spannend. Da hilft es auch nicht, wenn man die Tempokeule mal auspackt. Generell muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die Jungs ihr Handwerk schon verstehen und keineswegs die „Stumpf ist Trumpf“ Nummer fahren. Immer mal wieder blitzt eine „Melodie“ auf oder klingt mal ein interessantes Riff durch. Nur so richtig zünden will die Scheibe nie. Zum Schluss verfällt man dann auch noch bei „Störgeräusch“ in eine Art Blackcore. Aber bevor ich hier noch neue Musikrichtungen erfinde gebe ich lieber geneigtem Leser die Lieder „Hiems Atra“ und „Tums Hiems“ an die Hand und lass ihn alleine entscheiden ob er´s mag.Von mir gibt’s für „Antinomie“ jedenfalls 2,5 Punkte für hörbaren, aber nicht brillianten Black Metal und ein nettes Cover, abzüglich einiger langweiliger Teile, einem recht eintönigen Sänger und den deutschen Sprechpassagen.

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