Gespielt wird ein melodischer Death Metal, der eine große moderne Thrash-Schlagseite hat und durch geniale Grooves vorangetrieben wird. Beeinflussen lassen haben sich die drei Russen, die von Morten Løwe Sørensen (Koldborn, Panzerchrist) an den Drums und von Tony JJ am Mikrofon unterstützt werden, von Bands wie Machine Head und Killswitch Engage.

Auch der Sound der Scheibe, für den Jacod Hansen verantwortlich ist, der auch schon Destruction und Mercenary abgemischt hat, überzeugt an allen Ecken und Kanten. Da macht das Zuhören einfach Spaß. Zu meiner Verwunderung gefallen mir die Clean Vocals, die zwischendurch einsetzen, auch sehr gut, was eigentlich bei sonst keiner anderen Band der Fall ist.

Ich kann mir die fünf Mannen auch sehr gut auf der Bühne vorstellen. Dumm nur, dass die Band international tätig ist und es so ja eventuell schwierig für sie sein wird, zu touren. Aber man darf die Hoffnung ja nicht verlieren, denn einen Live-Auftritt hatten sie schon als Vorband von Machine Head in Moskau.

Mit so einem gelungenen Debüt in der Tasche, können die folgenden Werke ja nur besser werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt was man noch von Icon In Me zu hören bekommt.