Wertung: 8 von 10

“Talvi Metal”, sagt der Finne – Winter Metal. Und so wird es wohl kaum besseren Melodic Death Metal geben können als von den Wintermeistern persönlich.


IV: The Requiem For The Art Of Death ist bereits das siebte Werk Immortal Souls`. Melodiöser Death Metal trifft hier auf düsteres Schneetreiben. Sänger A. Sarkioja sagt über das neue Album: „Ich würde unsere Musik (…) wie einen Winterwind an einem wunderschönen frostigen Morgen beschreiben (…).“ Beim Hören stellt man dann doch schnell fest, dass die Songs zu dunkel für einen Morgen sind. Einzig in „One Last Withering Rose“ gibt es Cleangesang, der dann doch tatsächlich so klar ist wie die Luft zur frühen Stunde.

In zwölf Songs erzählen Immortal Souls, die es bereits seit 1991 gibt, eine schwarze Geschichte von Schmerz und Kälte. Die Melodiösität nimmt der Musik, die an regen Schneefall erinnert, ihre Härte. E. Sarkioja und M. Pekkarinen an den Gitarren zaubern ganze Märchen auf den Saiten. Der Aufbau der Songs ist stimmig, schlüssig und durchdacht. Hier merkt man, dass Kenner Instrumente in ihren Händen halten.

„IV: The Requiem For The Art Of Death“ ist ein Stern in dunklen Nächten. Ein besseres Beispiel für Melodic Death/Winter Metal gibt es nicht, hier wurde einfach alles durchweg richtig gemacht.

Tracklist:

  • 01. Art of Death act I: Soulbells
  • 02. Evil Believer
  • 03. Nuclear Winter
  • 04. I Wept
  • 05. Absolution
  • 06. Art of Death act II: The last Journey
  • 07. Reek of Rotting Rye
  • 08. Last Day on Eath
  • 09. Hypnotic Atrocity
  • 10. Thoughts of Deslation
  • 11. One Last Withering Rose
  • 12. Art of Death act III: he Requiem of the Funeral Eve