Entwarnung gibt´s bei In Blackest Velvet, denn was hier drauf steht ist auch drin. Es geht ohne Geschnörkel direkt zur Sache und so verhält sich das ganze dann auch bis zum Ende.Mal mit spannenden und mal mit weniger spannenden Momenten, aber nie schlecht oder einfallslos. Man muss eindeutig die gewissen Kleinigkeiten wie z.B. Keyboard-Fillins oder auch die doch des öfteren eingesetzten cleanen Vocals in den Vordergrund stellen, die das Tempo kurzzeitig zügeln um danach kräftig weiter zu hacken.

Es ist sehr lobenswert, dass sich die Band über das Songwriting Gedanken gemacht hat und nicht versucht, auf Teufel komm raus böse und schnell zu klingen.Das einzige was diesem Album fehlt ist ein richtiger Hit, obwohl Potential auf jeden Fall vorhanden ist! Mich würde es interessieren ob die Band auch live so zu Überzeugen weiss. Ich bin sehr gespannt auf weiteres Material, denn „Edenflow“ erschien schon im Jahre 2001 und mittlerweile haben die 5 Jungs ein weiteres Werk auf den Markt geworfen und ich bin sicher, es wird noch einen draufsetzen.